Neue RAM-Ära: Vengeance-Kit von Corsair erstmals mit Chips aus China
Die anhaltende Speicherkrise zwingt Hardware-Hersteller zum Umdenken. Um Engpässe bei Arbeitsspeicher abzumildern, drängen nun chinesische Produzenten auf den globalen Markt. Auch in RAM-Kits von Corsair wurde nun erstmals ein chinesischer Chip entdeckt.
Etablierte Branchengrößen wie Samsung, SK Hynix und Micron fokussieren ihre Produktion momentan stark auf lukrative Speicherlösungen für Rechenzentren und Künstliche Intelligenz. Dadurch entstehen spürbare Engpässe bei regulärem DDR5-RAM für Endanwender. CXMT nutzt das entstandene Vakuum nun gezielt aus, um eigene Fabriken voll auszulasten und PC-Hersteller mit dringend benötigten Komponenten zu versorgen.
Die Integration chinesischer Chips in das Sortiment eines global agierenden Anbieters markiert nun einen wichtigen strategischen Schritt. Wie der Nutzer wxnod auf X (via Wccftech) zeigt, liefert das entdeckte Speichermodul dabei eine solide Leistung.
Die Produktnummer des Vengeance-Moduls deutet stark darauf hin, dass das Kit vorerst exklusiv für den chinesischen Markt bestimmt ist. Dennoch verdeutlichen die Zahlen, dass CXMT die strengen Qualitätsanforderungen großer westlicher Marken erfüllt. Aufdrucke wie CE und UKCA auf dem Etikett belegen zudem, dass die Speicherriegel europäische und britische Verkaufsstandards vollständig einhalten.
Sollte der globale Speichermangel für Endkunden anhalten, könnten bald weitere PC-Komponentenhersteller auf Alternativen aus Asien zurückgreifen. Die Abhängigkeit von den drei großen südkoreanischen und US-amerikanischen Herstellern dürfte dadurch spürbar sinken. Ob und wann Speichermodule mit CXMT-Bestückung wie das von Corsair regulär im europäischen Handel erscheinen, bleibt aktuell noch abzuwarten.
Was meint ihr dazu? Seht ihr das Vordringen chinesischer Hersteller skeptisch oder als willkommenen Weg aus der Speicherkrise? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Corsair weicht auf CXMT aus
Chinesische Hersteller nutzen die aktuelle Speicherkrise, um auf den Markt zu drängen. PC-Hersteller testen entsprechenden Speicher für ihre Systeme schon seit einiger Zeit. Jetzt ist erstmals Arbeitsspeicher des chinesischen Produzenten CXMT in einem Vengeance-DDR5-Modul von US-Hersteller Corsair aufgetaucht. Das zeigen aufgetauchte Bilder eines Riegels mit einer Kapazität von 16 Gigabyte aus dem asiatischen Raum.Etablierte Branchengrößen wie Samsung, SK Hynix und Micron fokussieren ihre Produktion momentan stark auf lukrative Speicherlösungen für Rechenzentren und Künstliche Intelligenz. Dadurch entstehen spürbare Engpässe bei regulärem DDR5-RAM für Endanwender. CXMT nutzt das entstandene Vakuum nun gezielt aus, um eigene Fabriken voll auszulasten und PC-Hersteller mit dringend benötigten Komponenten zu versorgen.
Die Integration chinesischer Chips in das Sortiment eines global agierenden Anbieters markiert nun einen wichtigen strategischen Schritt. Wie der Nutzer wxnod auf X (via Wccftech) zeigt, liefert das entdeckte Speichermodul dabei eine solide Leistung.
Neue Konkurrenz auf dem Markt
Die Spezifikationen des CXMT-Speichers bewegen sich exakt auf dem Niveau vergleichbarer Module mit Chips von Samsung oder SK Hynix. Bisherige Tests von anderen Hardware-Anbietern, die ebenfalls CXMT-Komponenten verwenden, zeigten ebenfalls keine spürbaren Leistungseinbußen beim Spielen oder Arbeiten. Für Endkunden könnte das eine Entspannung bei den Preisen bedeuten, sofern Corsair und andere Hersteller die potenziell günstigeren Einkaufskonditionen direkt an die Käufer weitergeben.Die Produktnummer des Vengeance-Moduls deutet stark darauf hin, dass das Kit vorerst exklusiv für den chinesischen Markt bestimmt ist. Dennoch verdeutlichen die Zahlen, dass CXMT die strengen Qualitätsanforderungen großer westlicher Marken erfüllt. Aufdrucke wie CE und UKCA auf dem Etikett belegen zudem, dass die Speicherriegel europäische und britische Verkaufsstandards vollständig einhalten.
Ausbau der Fertigungskapazitäten
Das im Jahr 2016 gegründete Unternehmen arbeitet intensiv an der technologischen Weiterentwicklung. Die aktuelle Planung sieht zukünftig Geschwindigkeiten von bis zu 8000 Megatransfers pro Sekunde sowie Chip-Kapazitäten von 16 und 24 Gigabit vor. Zusammen mit anderen lokalen Anbietern aus dem Halbleiter-Sektor plant CXMT eine massive Ausweitung der Produktion. So sollen technologische Unabhängigkeit erreicht und die Verkaufszahlen gesteigert werden.Sollte der globale Speichermangel für Endkunden anhalten, könnten bald weitere PC-Komponentenhersteller auf Alternativen aus Asien zurückgreifen. Die Abhängigkeit von den drei großen südkoreanischen und US-amerikanischen Herstellern dürfte dadurch spürbar sinken. Ob und wann Speichermodule mit CXMT-Bestückung wie das von Corsair regulär im europäischen Handel erscheinen, bleibt aktuell noch abzuwarten.
Was meint ihr dazu? Seht ihr das Vordringen chinesischer Hersteller skeptisch oder als willkommenen Weg aus der Speicherkrise? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- CXMT-DRAM erstmals in Corsair Vengeance DDR5 Modul entdeckt
- Chinesische Hersteller drängen wegen Speicherkrise auf den Weltmarkt
- Samsung, SK Hynix und Micron fokussieren sich auf KI-Speicherlösungen
- CXMT nutzt das Vakuum im Consumer-Markt für eigene Expansion
- Leistung des CXMT-Speichers auf Niveau von Samsung und SK Hynix
- Günstigere Einkaufskonditionen könnten Preise für Endkunden senken
- CXMT erfüllt westliche Qualitätsstandards mit CE- und UKCA-Aufdruck
Siehe auch:
- Seagate: Bis neue Speicher-Werke fertig wären, ist der KI-Hype vorbei
- Speicherkrise: Chinesische Firmen könnten den DDR5-Markt bald fluten
- PlayStation 6 bei Speicher kastriert? Sony soll Einschnitt für PS6 prüfen
- CXL: Mit geteilten Arbeitsspeicher-Pools raus aus der RAM-Krise
- Speicherkrise: KI-Konzerne wollen Ausbau der Fertigung finanzieren
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