YouTube Shorts deaktivieren:
Neues Limit stoppt Kurzvideos komplett
Google hat ein Update für die mobile YouTube-App veröffentlicht, mit dem Nutzer das Zeitlimit für Kurzvideos auf null Minuten setzen können. Damit verschwindet der Shorts-Reiter vom Startbildschirm. So lässt sich endloses Scrollen besser vermeiden.
Bereits Ende 2025 führte der Videodienst eine Funktion zur Verwaltung der eigenen Bildschirmzeit ein. Damals lag die Untergrenze für den Konsum der kurzen Formate noch bei 15 Minuten. Anfang 2026 erhielten Erziehungsberechtigte über die Software Family Link erweiterte Kontrollmöglichkeiten für die Konten von Kindern. Nun steht die strikte Grenze von null Minuten allen volljährigen Nutzern zur Verfügung.
Wie The Verge bestätigt, lässt sich die Option tief in den Kontoeinstellungen unter dem Punkt für das Zeitmanagement finden (ganz unten). Ein zentraler Vorteil der Neuerung ist die klare Trennung zwischen klassischen, längeren Videos und den kurzen Formaten.
Zudem beschränkt sich die Anpassung ausschließlich auf mobile Endgeräte. Wer die Videoplattform an einem Rechner aufruft, muss weiterhin auf Erweiterungen von Drittanbietern zurückgreifen. Google bietet für die Ansicht im Webbrowser bislang keine vergleichbare Funktion an. Dort bleiben die kurzen Clips ein dominanter Bestandteil der Benutzeroberfläche und des Startbildschirms.
Ganz verschwinden die kurzen Videos ohnehin nicht aus dem Angebot. Wer Kanäle abonniert hat, sieht deren Inhalte weiterhin im regulären Abonnement-Feed. Auch der direkte Aufruf einzelner Beiträge über geteilte Links bleibt uneingeschränkt möglich. Die Maßnahme zielt primär darauf ab, das unbewusste und automatische Konsumieren durch den Endlos-Feed zu unterbinden.
Werdet ihr das neue Zeitlimit nutzen, um die Kurzvideos auszublenden, oder stören euch die Clips im Alltag nicht? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Schluss mit endlosem Scrollen
Google hat ein serverseitiges Update für die mobile YouTube-App veröffentlicht. Anwender auf der ganzen Welt erhalten damit die Möglichkeit, das tägliche Zeitlimit für Kurzvideos auf exakt null Minuten festzulegen. Sobald das Limit auf einem Smartphone mit Android oder iOS aktiviert ist, blendet die Plattform den speziellen Reiter für die vertikalen Clips aus. Sie werden vom Startbildschirm entfernt.
Bereits Ende 2025 führte der Videodienst eine Funktion zur Verwaltung der eigenen Bildschirmzeit ein. Damals lag die Untergrenze für den Konsum der kurzen Formate noch bei 15 Minuten. Anfang 2026 erhielten Erziehungsberechtigte über die Software Family Link erweiterte Kontrollmöglichkeiten für die Konten von Kindern. Nun steht die strikte Grenze von null Minuten allen volljährigen Nutzern zur Verfügung.
Wie The Verge bestätigt, lässt sich die Option tief in den Kontoeinstellungen unter dem Punkt für das Zeitmanagement finden (ganz unten). Ein zentraler Vorteil der Neuerung ist die klare Trennung zwischen klassischen, längeren Videos und den kurzen Formaten.
Schwächen bei der Umsetzung
Das System hat in der aktuellen Form jedoch Schwächen: Erreicht ein erwachsener Nutzer das Limit, erscheint lediglich ein Hinweis auf dem Bildschirm. Die App teilt mit, dass der Feed vorübergehend pausiert ist. Die Warnung lässt sich einfach wegwischen, wodurch das Scrollen nahtlos weitergeht. Nur bei überwachten Kinderkonten greift das System ein und sperrt die weitere Wiedergabe.Zudem beschränkt sich die Anpassung ausschließlich auf mobile Endgeräte. Wer die Videoplattform an einem Rechner aufruft, muss weiterhin auf Erweiterungen von Drittanbietern zurückgreifen. Google bietet für die Ansicht im Webbrowser bislang keine vergleichbare Funktion an. Dort bleiben die kurzen Clips ein dominanter Bestandteil der Benutzeroberfläche und des Startbildschirms.
Ganz verschwinden die kurzen Videos ohnehin nicht aus dem Angebot. Wer Kanäle abonniert hat, sieht deren Inhalte weiterhin im regulären Abonnement-Feed. Auch der direkte Aufruf einzelner Beiträge über geteilte Links bleibt uneingeschränkt möglich. Die Maßnahme zielt primär darauf ab, das unbewusste und automatische Konsumieren durch den Endlos-Feed zu unterbinden.
Werdet ihr das neue Zeitlimit nutzen, um die Kurzvideos auszublenden, oder stören euch die Clips im Alltag nicht? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Google erlaubt nun ein Zeitlimit von null Minuten für mobile Kurzvideos
- Der spezielle Reiter für vertikale Clips wird bei Aktivierung ausgeblendet
- Zuvor lag die minimale Untergrenze für den Konsum bei fünfzehn Minuten
- Erwachsene erhalten lediglich einen Hinweis, den sie einfach wegwischen können
- Auf Desktop-Rechnern lässt sich der automatische Feed nicht deaktivieren
- Abonnierte Kanäle zeigen die kurzen Formate weiterhin in der Übersicht
Siehe auch:
- YouTube: Nutzer können sich Zeitlimit fürs Shorts-Scrolling setzen
- YouTube-Update: Shorts sind endlich aus Suchergebnissen entfernbar
- Sicherheit der Kinder: Google stellt Eltern neue Android-Tools bereit
- Google drängt zu teurem Abo? YouTube Premium Lite mit mehr Werbung
- TikTok überholt YouTube: User verbringen mehr Zeit mit kurzen Videos
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