Sicherheit der Kinder: Google stellt Eltern neue Android-Tools bereit
Google erneuert seine Family-Link-App mit einem intuitiveren Design und neuen Funktionen für Eltern. Der Schulmodus und elternverwaltete Kontakte kommen nun auf weitere Android-Geräte. Das Update zielt auf eine "ausgewogene digitale Kindererziehung" ab.
Die überarbeitete Benutzeroberfläche teilt sich nun in drei Hauptbereiche auf: Bildschirmzeit, Kontrollen und Standort. Im Bildschirmzeit-Bereich finden Eltern eine detaillierte Übersicht über die Gerätenutzung ihrer Kinder. Hier lassen sich auch tägliche Zeitlimits festlegen sowie Ruhezeiten und der neue Schulmodus planen.
Das neue Design der Google Family Link-App für Android
Der Kontroll-Tab bündelt die wichtigsten Einstellungen für Datenschutz, App-Downloads und Website-Sperren. Im Standort-Bereich können Eltern den aktuellen Aufenthaltsort ihrer Kinder sowie den Akkustand der Geräte einsehen.
Schulmodus der Google Family Link-App für Android-Geräte
Eltern können festlegen, welche Apps während des Unterrichts eingeschränkt und welche Benachrichtigungen stummgeschaltet werden sollen. Auch Pausen, etwa für die Mittagszeit, können eingeplant werden. Der Schulmodus ermöglicht zudem, bestimmte Apps für Lernzwecke freizugeben.
Elternverwalteter Kontakte für Android-Geräte im Google Familiy Link
Kinder haben die Möglichkeit, neue Kontakte vorzuschlagen, die dann von den Eltern in Family Link genehmigt werden können. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Einschränkungen nur für die Google Messages und die Telefon-App gelten. Drittanbieter-Apps wie WhatsApp oder Instagram werden davon nicht erfasst.
Google betont, dass es bei den neuen Funktionen darum geht, das richtige Gleichgewicht zwischen Sicherheit und digitaler Teilhabe zu finden. Die Herausforderung besteht darin, Kindern einen sicheren Rahmen zu bieten, ohne ihre Entwicklung und Eigenständigkeit zu sehr einzuschränken.
Was haltet ihr von den neuen Funktionen in Google Family Link? Seht ihr sie als hilfreiche Unterstützung für die digitale Erziehung oder habt ihr Bedenken? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Google überarbeitet Family Link
Google hat seinem Family-Link-Dienst ein umfassendes Update verpasst. Die App zur Verwaltung von Kinderkonten und -geräten präsentiert sich in einem neuen, übersichtlicheren Design und bringt zusätzliche Funktionen mit. Ziel ist es, Eltern mehr Möglichkeiten zu geben, die digitalen Aktivitäten ihrer Kinder zu begleiten und zu steuern.Die überarbeitete Benutzeroberfläche teilt sich nun in drei Hauptbereiche auf: Bildschirmzeit, Kontrollen und Standort. Im Bildschirmzeit-Bereich finden Eltern eine detaillierte Übersicht über die Gerätenutzung ihrer Kinder. Hier lassen sich auch tägliche Zeitlimits festlegen sowie Ruhezeiten und der neue Schulmodus planen.
Das neue Design der Google Family Link-App für Android
Der Kontroll-Tab bündelt die wichtigsten Einstellungen für Datenschutz, App-Downloads und Website-Sperren. Im Standort-Bereich können Eltern den aktuellen Aufenthaltsort ihrer Kinder sowie den Akkustand der Geräte einsehen.
Schulmodus für Android-Geräte
Eine der Hauptneuerungen ist der Schulmodus, der in der kommenden Woche für Android-Smartphones und -Tablets eingeführt wird. Diese Funktion, die Google zunächst auf der Fitbit Ace LTE-Smartwatch und der Samsung Galaxy Watch for Kids implementiert hatte, soll Ablenkungen während der Schulzeit minimieren.
Schulmodus der Google Family Link-App für Android-Geräte
Eltern können festlegen, welche Apps während des Unterrichts eingeschränkt und welche Benachrichtigungen stummgeschaltet werden sollen. Auch Pausen, etwa für die Mittagszeit, können eingeplant werden. Der Schulmodus ermöglicht zudem, bestimmte Apps für Lernzwecke freizugeben.
Kontakte unter elterlicher Kontrolle
In den kommenden Monaten plant Google die Einführung elternverwalteter Kontakte für Android-Geräte. Diese Funktion, die bereits auf der Galaxy Watch for Kids verfügbar ist, erlaubt es Eltern, die Kontakte zu bestimmen, die ihre Kinder anrufen oder denen sie Nachrichten senden können.
Elternverwalteter Kontakte für Android-Geräte im Google Familiy Link
Kinder haben die Möglichkeit, neue Kontakte vorzuschlagen, die dann von den Eltern in Family Link genehmigt werden können. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Einschränkungen nur für die Google Messages und die Telefon-App gelten. Drittanbieter-Apps wie WhatsApp oder Instagram werden davon nicht erfasst.
Herausforderungen der digitalen Erziehung
Die Aktualisierung von Family Link kommt zu einer Zeit, in der die Online-Sicherheit von Kindern und der verantwortungsvolle Umgang mit Smartphones immer mehr in den Fokus rücken. Laut einer von Google zitierten Umfrage haben fast 90 Prozent der Eltern in Deutschland im vergangenen Jahr mit ihren Kindern über Online-Sicherheit gesprochen.Google betont, dass es bei den neuen Funktionen darum geht, das richtige Gleichgewicht zwischen Sicherheit und digitaler Teilhabe zu finden. Die Herausforderung besteht darin, Kindern einen sicheren Rahmen zu bieten, ohne ihre Entwicklung und Eigenständigkeit zu sehr einzuschränken.
Kritiker sehen Risiken
Trotz der positiven Aspekte sehen Kritiker auch potenzielle Risiken in solchen Kontrollmechanismen. Sie argumentieren, dass zu strenge Überwachung das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern belasten und die Entwicklung von Eigenverantwortung behindern könnte. Zudem bestehen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der möglichen Auswirkungen auf die Privatsphäre der Kinder.Was haltet ihr von den neuen Funktionen in Google Family Link? Seht ihr sie als hilfreiche Unterstützung für die digitale Erziehung oder habt ihr Bedenken? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Google erneuert Family Link-App mit intuitivem Design und Funktionen
- Neue Oberfläche mit Bereichen: Bildschirmzeit, Kontrollen und Standort
- Schulmodus für Android minimiert Ablenkungen während der Schulzeit
- Elternverwaltete Kontakte für Android-Geräte werden eingeführt
- Fast 90 Prozent der deutschen Eltern sprechen über Online-Sicherheit
- Ziel: Balance zwischen Sicherheit und digitaler Teilhabe der Kinder
- Kritiker sehen Risiken für Vertrauen und Eigenverantwortung der Kinder
Siehe auch:
- Kindesmissbrauch: Polizei löscht strafbare Bilder einfach nicht
- Studie deckt auf: Apple versagt beim Kinderschutz auf iPhone & iPad
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