Exchange-Betreiber verteilt versehentlich Bitcoin für 44 Milliarden Dollar
Der Betreiber eines südkoreanischen Crypto-Exchange hat sich gestern einen schweren Fehler geleistet, der das Unternehmen zunächst eine Milliardensumme in Form von Bitcoin kostete. Der Fauxpas sorgte außerdem für einen Einbruch der Kryptowährung.
Natürlich handelte es sich dabei nur um einen Fehler, wobei Bithumb mit einer Beschränkung des Handels und Abbuchungen verhinderte. Innerhalb von 35 Minuten war die Situation weitestgehend wieder unter Kontrolle. Als Bithumb heute seinen Fehler öffentlich machte, waren bereits 99,7 Prozent der Gesamtmenge der versehentlich verteilten Bitcoin wieder im Besitz des Unternehmens.
Die verbleibenden 0,3 Prozent könnten für einige Nutzer jedoch sehr einträglich gewesen sein - 0,3 Prozent von 44 Milliarden Dollar sind immerhin noch 132 Millionen. Eigentlich wollte Bithumb nur eine verschwindend geringe Summe von 2000 koreanischen Won - umgerechnet 1,16 Euro - als Werbeaktion an eine begrenzte Gruppe von Nutzern verteilen.
Der Fehler der Betreiber von Bithumb hatte kurzfristig auch massive Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs. Der Preis eines Bitcoin fiel vorübergehend um 17 Prozent, stieg danach aber rasch wieder auf das vorherige Niveau. Aktuell kostet ein Bitcoin knapp 56.700 Euro. Derzeit kommt es zu massiven Schwankungen des Werts, wobei in dieser Woche ein allgemein starker Einbruch erfolgte, woraufhin sich der Kurs vorerst wieder einigermaßen erholt hat.
Siehe auch:
Eine gute halbe Stunde Reichtum
Der südkoreanische Crypto-Exchange Bithumb sorgte gestern laut der Business Times Singapore bei einigen seiner Nutzer für eine große Überraschung. Das Unternehmen übertrug an hunderte Nutzer versehentlich Bitcoin im Wert von insgesamt rund 44 Milliarden US-Dollar. Jeder der betroffenen 695 Nutzer erhielt plötzlich Bitcoin im Wert von über 63 Millionen Dollar. Insgesamt wurden rund 620.000 Bitcoin verteilt.Natürlich handelte es sich dabei nur um einen Fehler, wobei Bithumb mit einer Beschränkung des Handels und Abbuchungen verhinderte. Innerhalb von 35 Minuten war die Situation weitestgehend wieder unter Kontrolle. Als Bithumb heute seinen Fehler öffentlich machte, waren bereits 99,7 Prozent der Gesamtmenge der versehentlich verteilten Bitcoin wieder im Besitz des Unternehmens.
Die verbleibenden 0,3 Prozent könnten für einige Nutzer jedoch sehr einträglich gewesen sein - 0,3 Prozent von 44 Milliarden Dollar sind immerhin noch 132 Millionen. Eigentlich wollte Bithumb nur eine verschwindend geringe Summe von 2000 koreanischen Won - umgerechnet 1,16 Euro - als Werbeaktion an eine begrenzte Gruppe von Nutzern verteilen.
Der Fehler der Betreiber von Bithumb hatte kurzfristig auch massive Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs. Der Preis eines Bitcoin fiel vorübergehend um 17 Prozent, stieg danach aber rasch wieder auf das vorherige Niveau. Aktuell kostet ein Bitcoin knapp 56.700 Euro. Derzeit kommt es zu massiven Schwankungen des Werts, wobei in dieser Woche ein allgemein starker Einbruch erfolgte, woraufhin sich der Kurs vorerst wieder einigermaßen erholt hat.
Zusammenfassung
- Südkoreanischer Krypto-Exchange Bithumb verschenkte aus Versehen Bitcoin
- 695 Nutzer erhielten je Bitcoin im Wert von über 63 Millionen Dollar
- Statt 1,16 Euro als Werbeaktion wurden irrtümlich 620000 Bitcoin verteilt
- Binnen 35 Minuten gewann Bithumb die Kontrolle über die Situation zurück
- 99,7 Prozent der versehentlich verteilten Bitcoin wurden zurückgeholt
- Der Bitcoin-Kurs fiel durch den Vorfall kurzzeitig um 17 Prozent
- Nach allgemeinem Kurseinbruch in dieser Woche erholt sich Bitcoin wieder
Siehe auch:
- Ein Tag mit -12 Prozent: Bitcoin rutscht immer weiter kräftig ab
- Dafür reichts: Russische Banken sichern Kredite jetzt mit Bitcoin ab
- Es fehlt an Glauben und Liquidität: Bitcoin seit Monaten im Sturzflug
- Betrug im Mega-Stil: US-Justiz beschlagnahmt 15 Mrd. Dollar in Bitcoin
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