Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto angeblich erneut enttarnt
Der Gründer der Kryptowährung Bitcoin, der nur unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannt ist, wird seit vielen Jahren gesucht. Die US-Tageszeitung New York Times will ihn nun endlich identifiziert haben - die fragliche Person wiegelt allerdings ab.
Back selbst hat allerdings Berichte zurückgewiesen, wonach er der geheimnisvolle Erfinder der Kryptowährung Bitcoin sein soll. In einem Interview mit der BBC widersprach der renommierte Entwickler der entsprechenden These und erklärte, es handle sich um einen typischen Fall von "Bestätigungsfehler". Solche kennt man unter anderem auch aus dem Bereich der Verschwörungsmythen: Hierbei werden nicht alle Fakten zusammengetragen und daraus dann eine Schlussfolgerung gezogen, sondern man sammelt nur Indizien, die für ein gewünschtes Ergebnis sprechen.
Die Identität von Satoshi Nakamoto, dem unter Pseudonym auftretenden Schöpfer von Bitcoin, gilt seit Jahren als eines der größten Rätsel der Internetgeschichte. Immer wieder werden bekannte Persönlichkeiten aus der Krypto- und Technologiebranche als mögliche Kandidaten genannt - darunter auch Back, der bereits mehrfach mit der Figur in Verbindung gebracht wurde. Es ist nicht das erste Mal, dass jemand als Bitcoin-Erfinder angeblich enttarnt wurde.
Das anhaltende Interesse an der Identität des Bitcoin-Erfinders erklärt sich nicht zuletzt durch dessen mutmaßliches Vermögen. Nakamoto sollen mehr als eine Million Bitcoins gehören - rund fünf Prozent aller existierenden Einheiten. Beim aktuellen Kurs entspräche dies einem Wert von etwa 70 Milliarden Dollar (rund 64 Milliarden Euro). Zuletzt sorgten Aktivitäten von Satoshi-Ära-Wallets für Aufregung in der Kryptoszene.
Back selbst nahm die Diskussion mit Humor und scherzte online, er habe eher zu wenig Bitcoin. Gleichzeitig verwies er darauf, dass er es bereue, im Jahr 2009 nicht intensiver in das Mining eingestiegen zu sein.
Siehe auch:
Beschuldigter dementiert
Auslöser der jüngsten Spekulationen ist eine ausführliche Recherche des Journalisten John Carreyrou. Darin werden E-Mails und Online-Beiträge des britischen Bitcoin-Unternehmers Adam Back mit denen Nakamotos verglichen und auffällige Parallelen aufgezeigt. Auch zeitliche Überschneidungen spielen eine Rolle: So habe sich Backs Online-Aktivität mit dem Verschwinden Nakamotos kurz nach Veröffentlichung des Bitcoin-Whitepapers gedeckt.Back selbst hat allerdings Berichte zurückgewiesen, wonach er der geheimnisvolle Erfinder der Kryptowährung Bitcoin sein soll. In einem Interview mit der BBC widersprach der renommierte Entwickler der entsprechenden These und erklärte, es handle sich um einen typischen Fall von "Bestätigungsfehler". Solche kennt man unter anderem auch aus dem Bereich der Verschwörungsmythen: Hierbei werden nicht alle Fakten zusammengetragen und daraus dann eine Schlussfolgerung gezogen, sondern man sammelt nur Indizien, die für ein gewünschtes Ergebnis sprechen.
Die Identität von Satoshi Nakamoto, dem unter Pseudonym auftretenden Schöpfer von Bitcoin, gilt seit Jahren als eines der größten Rätsel der Internetgeschichte. Immer wieder werden bekannte Persönlichkeiten aus der Krypto- und Technologiebranche als mögliche Kandidaten genannt - darunter auch Back, der bereits mehrfach mit der Figur in Verbindung gebracht wurde. Es ist nicht das erste Mal, dass jemand als Bitcoin-Erfinder angeblich enttarnt wurde.
"Habe eher zu wenig Bitcoin"
Back betonte allerdings erneut, während der aktiven Phase Nakamotos sehr wohl in einschlägigen Foren präsent gewesen zu sein. Die angeführten Belege bezeichnete er als Mischung aus Zufällen und ähnlichen Formulierungen, die sich durch gemeinsame Interessen und Fachkenntnisse erklären ließen. Zwar habe er sich früh mit Themen wie Kryptografie, digitaler Privatsphäre und elektronischem Geld beschäftigt, doch sei er nicht Nakamoto.Das anhaltende Interesse an der Identität des Bitcoin-Erfinders erklärt sich nicht zuletzt durch dessen mutmaßliches Vermögen. Nakamoto sollen mehr als eine Million Bitcoins gehören - rund fünf Prozent aller existierenden Einheiten. Beim aktuellen Kurs entspräche dies einem Wert von etwa 70 Milliarden Dollar (rund 64 Milliarden Euro). Zuletzt sorgten Aktivitäten von Satoshi-Ära-Wallets für Aufregung in der Kryptoszene.
Back selbst nahm die Diskussion mit Humor und scherzte online, er habe eher zu wenig Bitcoin. Gleichzeitig verwies er darauf, dass er es bereue, im Jahr 2009 nicht intensiver in das Mining eingestiegen zu sein.
Zusammenfassung
- Die New York Times will Bitcoins Gründer Satoshi Nakamoto identifiziert haben
- Journalist John Carreyrou verglich E-Mails und Beiträge mit Nakamotos
- Der britische Unternehmer Adam Back weist die Behauptungen entschieden zurück
- Back spricht von einem typischen Fall eines sogenannten Bestätigungsfehlers
- Nakamotos Identität gilt als eines der größten Rätsel der Internetgeschichte
- Nakamoto soll über eine Million Bitcoins im Wert von 70 Milliarden Dollar besitzen
- Back scherzte, er habe zu wenig Bitcoin und bereue fehlendes Mining im Jahr 2009
Siehe auch:
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