Ein Tag mit -12 Prozent:
Bitcoin rutscht immer weiter kräftig ab
Der Bitcoin steht weiterhin stark unter Druck. Am gestrigen Donnerstag hat die Kryptowährung erneut einen deutlichen Kursrückgang erlebt: Der Wert brach um mehr als 12 Prozent ein. Und das ist nach Einschätzung von Analysten weiterhin nicht das Ende.
Das war es allerdings noch nicht. Gestern rutschte der Kurs erneut deutlich nach unten und fiel im Nachmittagshandel unter die Marke von 64.000 Dollar. Damit nähert sich der Kurs einem Niveau, das nur noch der Hälfte des nicht einmal ein halbes Jahr zurückliegenden Höchststandes entspricht. Marktbeobachter warnen derweil, dass die Talfahrt noch nicht beendet sein könnte.
Mit dem jüngsten Ausverkauf rutschte der Bitcoin immerhin auf den niedrigsten Stand seit rund 15 Monaten. In Anlegerkreisen wächst die Sorge vor einer längeren Schwächephase. Einige Analysten sehen die Gefahr, dass der Kurs weiter sinken könnte, sollte er sich nicht nachhaltig über der psychologisch wichtigen Schwelle von 70.000 Dollar stabilisieren. Als mögliche nächste Zielmarken werden Werte zwischen rund 55.000 und 58.000 Dollar genannt.
Trotz der kurzfristigen Risiken sehen manche Fachleute weiterhin stabile langfristige Grundlagen für den Bitcoin, etwa die zunehmende Akzeptanz bei institutionellen Investoren. Dennoch rechnen Analysten bei einem nachhaltigen Bruch wichtiger Unterstützer mit der Kryptowährung mit weiteren Kursverlusten und erhöhter Volatilität in den kommenden Monaten.
Einige Prognosen fallen besonders pessimistisch aus. Durch Vergleiche mit anderen Handelswerten, die als nahezu reine Spekulationsobjekte starken Schwankungen unterworfen waren, wird teils sogar ein Rückgang auf etwa 38.000 Dollar für möglich gehalten. Das hat auch Folgen für andere Kryptowährungen, bei denen die Situation ähnlich angespannt ist.
Siehe auch:
Massiver Kursverfall
Im Oktober hatten die Anhänger des Bitcoin-Systems noch über einen historischen Rekord gejubelt. Ein Bitcoin wurde zu diesem Zeitpunkt kurzzeitig für rund 125.000 Dollar gehandelt. Die Ernüchterung kam dann aber schnell. In den folgenden Monaten ging es fast kontinuierlich bergab und kürzlich wurde ein Wert von unter 76.000 Dollar verzeichnet.Das war es allerdings noch nicht. Gestern rutschte der Kurs erneut deutlich nach unten und fiel im Nachmittagshandel unter die Marke von 64.000 Dollar. Damit nähert sich der Kurs einem Niveau, das nur noch der Hälfte des nicht einmal ein halbes Jahr zurückliegenden Höchststandes entspricht. Marktbeobachter warnen derweil, dass die Talfahrt noch nicht beendet sein könnte.
Mit dem jüngsten Ausverkauf rutschte der Bitcoin immerhin auf den niedrigsten Stand seit rund 15 Monaten. In Anlegerkreisen wächst die Sorge vor einer längeren Schwächephase. Einige Analysten sehen die Gefahr, dass der Kurs weiter sinken könnte, sollte er sich nicht nachhaltig über der psychologisch wichtigen Schwelle von 70.000 Dollar stabilisieren. Als mögliche nächste Zielmarken werden Werte zwischen rund 55.000 und 58.000 Dollar genannt.
Schlimme Prognosen
Als Gründe für den Rückgang nennen Experten unter anderem größere Verkäufe durch vermögende Investoren sowie institutionelle Marktteilnehmer. Zudem seien Gewinnmitnahmen früherer Anleger ein wichtiger Faktor. Marktbeobachter sprechen von einer Phase der Kapitulation, in der mehr Verkäufer als Käufer vorhanden sind. Historische Marktzyklen deuteten darauf hin, dass solche Übergangsphasen Monate dauern können.Trotz der kurzfristigen Risiken sehen manche Fachleute weiterhin stabile langfristige Grundlagen für den Bitcoin, etwa die zunehmende Akzeptanz bei institutionellen Investoren. Dennoch rechnen Analysten bei einem nachhaltigen Bruch wichtiger Unterstützer mit der Kryptowährung mit weiteren Kursverlusten und erhöhter Volatilität in den kommenden Monaten.
Einige Prognosen fallen besonders pessimistisch aus. Durch Vergleiche mit anderen Handelswerten, die als nahezu reine Spekulationsobjekte starken Schwankungen unterworfen waren, wird teils sogar ein Rückgang auf etwa 38.000 Dollar für möglich gehalten. Das hat auch Folgen für andere Kryptowährungen, bei denen die Situation ähnlich angespannt ist.
Zusammenfassung
- Bitcoin erlitt am Donnerstag einen Kurseinbruch von über 12 Prozent
- Nach Oktober-Rekord von 125.000 Dollar fiel der Kurs unter 64.000 Dollar
- Marktbeobachter erwarten weitere Kursverluste bis auf 55.000 Dollar
- Hauptgründe sind Verkäufe durch Großinvestoren und Gewinnmitnahmen
- Experten sprechen von einer monatelangen Kapitulationsphase am Markt
- Trotz Kurseinbruch sehen Fachleute langfristig stabile Grundlagen
- Pessimistische Prognosen rechnen mit möglichem Rückgang auf 38.000 Dollar
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