KB-Bezeichneränderungen:
Microsoft ändert Windows Update-Kennung

Mit dem kommenden Patchday am 13. Januar ändert Microsoft die Verteilung von Sicherheitsupdates im Windows-Ökosystem. Windows Server 2025 erhält künftig eigene Updates und trennt sich technisch von den Client-Versionen Windows 11 24H2 und 25H2.
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Trennung der Update-Pfade ab Januar

Bislang nutzten alle drei Systeme wegen ihrer weitgehend identischen Code-Basis dieselbe Knowledge-Base-Nummer (KB) für die monatlichen kumulativen Updates. Diese Praxis endet nun, der Server-Ableger erhält eine eigene Kennung.

Die Entkopplung wirkt sich auch auf die Größe der Updates aus. Während die kumulativen Pakete für Windows 11 durch zusätzliche Funktionen und Apps auf rund drei Gigabyte anwachsen, fallen die Updates für Windows Server 2025 deutlich kleiner aus.


Microsoft erläutert die Strategie

Da die Server-Version auf verbraucherorientierte und KI-basierte Komponenten verzichtet, liegt der Umfang künftig bei etwa einem Gigabyte. Dies erleichtert die Verteilung insbesondere in Unternehmensnetzen und Rechenzentren mit begrenzter Bandbreite.

Wie Microsoft in den Release Notes zum Dezember-Update erläutert, soll die Trennung vor allem der Übersichtlichkeit und den unterschiedlichen Anforderungen von Client- und Server-Systemen dienen. Die grundlegenden Installations- und Verwaltungsprozesse bleiben unverändert. Der Schritt bedeutet jedoch die Abkehr von der bisherigen gemeinsamen Update-Strategie.

Nach der Installation unterscheiden sich die Versionsnummern künftig dann auch deutlicher. Die Basis-Build-Nummer 26100 bleibt bei beiden Systemen gleich, die Revisionsnummer bei Windows Server 2025 wird jedoch fünfstellig. Administratoren sehen damit Versionsangaben wie 26100.3222x, die eine klare Zuordnung zum Server-Update erlauben (via Deskmodder).

KB-Bezeichneränderungen für Windows Server 2025 ab Januar 2026: Ab dem Sicherheitsupdate vom Januar 2026 verfügt Windows Server 2025 über eigene KB-Bezeichner. Diese Bezeichner sind von denen für Windows 11 Versionen 24H2 und 25H2 getrennt. Diese Änderung verbessert die Übersichtlichkeit für Administratoren. Installations- und Verwaltungsprozesse bleiben unverändert.
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Für Administratoren bedeutet die Änderung, dass in WSUS-Umgebungen oder im Microsoft Endpoint Configuration Manager künftig unterschiedliche KB-Nummern für Client und Server zu berücksichtigen sind. Auch bei identischem Release-Stand müssen Update-Regeln angepasst werden, damit die jeweiligen Systeme korrekt versorgt werden. Als gemeinsame Grundlage bleibt das sogenannte Checkpoint-Update KB5043080 bestehen.

Begrüßt ihr die klare Trennung der Update-Stränge zwischen Server und Client oder erhöht das euren Verwaltungsaufwand unnötig? Schreibt uns eure Meinung zu den neuen KB-Nummern und Dateigrößen gerne in die Kommentare!

Was ändert sich bei den Updates?
Ab dem Patchday im Januar 2026 trennt Microsoft die Update-Pfade. Windows Server 2025 erhält nun eigene KB-Nummern (Knowledge Base Identifiers), die sich von denen für Windows 11 Version 24H2 und 25H2 unterscheiden.

Bisher teilten sich diese Betriebssysteme identische Update-Pakete und KB-Kennungen. Durch die Trennung erhalten Administratoren spezifische Pakete für die Server-Umgebung, was die Übersichtlichkeit in Verwaltungstools verbessern soll.
Warum werden die KB-Nummern getrennt?
Laut Microsoft dient dieser Schritt primär der "Klarheit für Administratoren". Durch die Abkopplung lassen sich Updates für Consumer-Systeme (Windows 11) leichter von denen für die Server-Infrastruktur unterscheiden.

Dies verhindert Verwechslungen bei der manuellen Katalogisierung und Analyse von Patches. Technisch basieren die Systeme zwar weiterhin auf einem ähnlichen Kern, werden aber nun logisch getrennt behandelt.
Ändert sich der Installationsprozess?
Nein, die grundlegenden Abläufe bleiben gleich. Microsoft versichert, dass "Installations- und Verwaltungsprozesse unverändert bleiben". Ihre bestehenden Deployment-Routinen über WSUS oder SCCM sollten weiterhin funktionieren.

Sie müssen lediglich darauf achten, dass Ihre Filterregeln die neuen, eigenständigen KB-Nummern für Windows Server 2025 korrekt erfassen und nicht mehr nach den kombinierten Paketen suchen.
Wie sieht die neue Build-Nummer aus?
Mit der Einführung der eigenständigen Updates ändert sich auch das Format der Versionsnummer. Die Build-Nummer wird nach dem Punkt künftig fünfstellig dargestellt.

Ein Beispiel für dieses neue Schema wäre etwa 26100.3222x. Diese Änderung hilft dabei, den Patch-Status von Servern auf den ersten Blick von Clients zu unterscheiden.
Sind Win 11 24H2/25H2 auch getrennt?
Nein, für die Client-Systeme bleibt die Zusammenlegung bestehen. Da Windows 11 Version 24H2 und 25H2 auf demselben Entwicklungszweig ("Branch") basieren, teilen sie sich weiterhin dieselbe KB-Nummer.

Die Trennung erfolgt also exklusiv zwischen der Server-Sparte (Windows Server 2025) und der Client-Sparte (Windows 11 24H2/25H2).
Zusammenfassung
  • Microsoft entkoppelt ab 13.01.2026 Update-Kennungen für Windows
  • Windows Server 2025 erhält eigene KB-Nummern, getrennt vom Client
  • Server-Updates schrumpfen auf ein Drittel durch Verzicht auf KI-Apps
  • Versionsnummern bei Server-Updates werden fünfstellig nach dem Punkt
  • Admins müssen in WSUS auf unterschiedliche KB-Nummern achten
  • Gemeinsames Checkpoint-Update KB5043080 bleibt bestehen
  • Trennung spiegelt Divergenz zwischen Client- und Server-OS wider

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