Windows 11 ohne KI: Neues Tool "Winslop" gibt Nutzern volle Kontrolle
Microsoft integriert immer mehr KI in Windows 11, doch viele Nutzer wünschen sich ein schlankes System ohne Zwangs-Features. Ein neues Open-Source-Tool verspricht nun Abhilfe und entfernt KI-Komponenten und Bloatware mit wenigen Klicks.
Das kleine, portable Programm, das vom selben Entwickler wie das bekannte Tool FlyOobe kommt, richtet sich an Anwender, die die Kontrolle über ihr Betriebssystem zurückerlangen möchten und genervt von Funktionen sind, die sie als überflüssig oder gar aufdringlich empfinden. Der Fokus liegt dabei auf Transparenz und einer lokalen Ausführung ohne Cloud-Anbindung, um die Privatsphäre bestmöglich zu schützen.
Technisch gesehen handelt es sich bei Winslop um eine entschlackte Weiterentwicklung bzw. Fork des Tools CrapFixer. Die Codebasis wurde jedoch drastisch reduziert, um die Wartbarkeit zu verbessern und den Fokus auf wesentliche Funktionen zu legen. Die Anwendung wurde in C# geschrieben und verzichtet bewusst auf moderne UI-Spielereien wie Effekte oder komplexe Animationen, die nur unnötig Ressourcen verbrauchen würden. Stattdessen präsentiert sich die Oberfläche spartanisch und funktional.
Winslop ist nicht schön sondern funktional
Das Tool erlaubt zudem das Abschalten der Aktivitätshistorie, des Standort-Trackings und diverser Telemetrie-Datenübertragungen an Microsoft. Winslop nutzt dabei bewährte JSON-Konfigurationsdateien, um zu definieren, welche Elemente als "Slop" klassifiziert und entfernt werden sollen.
Die Software arbeitet deterministisch. Das bedeutet, dass alle Änderungen vor der Durchführung angezeigt werden und keine automatisierten Prozesse im Hintergrund laufen, ohne dass der Nutzer sie explizit anstößt. Zudem sind die Änderungen reversibel, was bei Problemen eine Wiederherstellung des Ursprungszustands ermöglicht. Dennoch sollten Anwender vor der Nutzung solcher Tools stets ein Backup ihres Systems anlegen.
Nutzt ihr solche Cleaning-Tools, um Windows von KI und Bloatware zu befreien, oder stören euch diese Komponenten nicht? Was steht ihr dazu? Schreibt es uns in die Kommentare!
Siehe auch:
Kampf gegen KI-Ballast
Während Microsoft KI immer tiefer in Windows 11 integriert, erscheinen nach und nach erste Tools, die es Nutzern erlauben, alle Funktionen mit künstlicher Intelligenz wieder aus dem Betriebssystem zu entfernen. Mit Winslop haben Anwender jetzt eine weitere solche Möglichkeit hinzugewonnen.Das kleine, portable Programm, das vom selben Entwickler wie das bekannte Tool FlyOobe kommt, richtet sich an Anwender, die die Kontrolle über ihr Betriebssystem zurückerlangen möchten und genervt von Funktionen sind, die sie als überflüssig oder gar aufdringlich empfinden. Der Fokus liegt dabei auf Transparenz und einer lokalen Ausführung ohne Cloud-Anbindung, um die Privatsphäre bestmöglich zu schützen.
Entfernung ungewollter Komponenten
Das Tool, das auf Github zum Download bereitsteht, versteht sich als direkte Antwort auf die zunehmende Überfrachtung des Betriebssystems mit künstlicher Intelligenz. Es bietet Optionen, um nicht nur den allgegenwärtigen KI-Assistenten Copilot zu deaktivieren, sondern greift auch tief in die Konfiguration von Microsoft Edge ein. So lassen sich etwa Shopping-Assistenten, die Seitenleiste oder gesponserte Links entfernen. Auch die Deaktivierung von Bing-Suchvorschlägen im Startmenü sowie die Entfernung von Drittanbieter-Apps, die Microsoft ungefragt installiert, gehören zum festen Repertoire der Software.Technisch gesehen handelt es sich bei Winslop um eine entschlackte Weiterentwicklung bzw. Fork des Tools CrapFixer. Die Codebasis wurde jedoch drastisch reduziert, um die Wartbarkeit zu verbessern und den Fokus auf wesentliche Funktionen zu legen. Die Anwendung wurde in C# geschrieben und verzichtet bewusst auf moderne UI-Spielereien wie Effekte oder komplexe Animationen, die nur unnötig Ressourcen verbrauchen würden. Stattdessen präsentiert sich die Oberfläche spartanisch und funktional.
Winslop ist nicht schön sondern funktional
Weitere Funktionen und Sicherheit
Neben der Entfernung von KI-Elementen bietet die Software klassische Wartungsfunktionen. Dazu gehören die Bereinigung temporärer Dateien sowie die Deinstallation vorinstallierter Windows-Apps wie Bing News oder Microsoft Film & TV, die viele Anwender im Alltag nicht benötigen.Das Tool erlaubt zudem das Abschalten der Aktivitätshistorie, des Standort-Trackings und diverser Telemetrie-Datenübertragungen an Microsoft. Winslop nutzt dabei bewährte JSON-Konfigurationsdateien, um zu definieren, welche Elemente als "Slop" klassifiziert und entfernt werden sollen.
Die Software arbeitet deterministisch. Das bedeutet, dass alle Änderungen vor der Durchführung angezeigt werden und keine automatisierten Prozesse im Hintergrund laufen, ohne dass der Nutzer sie explizit anstößt. Zudem sind die Änderungen reversibel, was bei Problemen eine Wiederherstellung des Ursprungszustands ermöglicht. Dennoch sollten Anwender vor der Nutzung solcher Tools stets ein Backup ihres Systems anlegen.
Nutzt ihr solche Cleaning-Tools, um Windows von KI und Bloatware zu befreien, oder stören euch diese Komponenten nicht? Was steht ihr dazu? Schreibt es uns in die Kommentare!
Zusammenfassung
- FlyOobe-Entwickler veröffentlicht neues Tool Winlsop
- Open-Source-Programm entfernt KI-Komponenten und Bloatware aus Windows 11
- Nutzer erhalten Kontrolle über ihr System zurück und können KI deaktivieren
- Winslop entfernt auch Shopping-Assistenten und Werbung
- Temporäre Dateien und vorinstallierte Apps können ebenfalls entfernt werden
- Das Tool basiert auf verschlankter Codebasis des Tools CrapFixer
- Alle Änderungen werden vorab angezeigt und sind reversibel
Siehe auch:
- PowerToys-Tools für Windows: Das sind Vorschläge für neue Funktionen
- KB-Bezeichneränderungen: Microsoft ändert Windows Update-Kennung
- Windows Datei-Explorer: Versteckter Button in Vorschau-Build entdeckt
- Neue Windows 11-Vorschau: Microsoft veröffentlicht erstes Update 2026
- Offiziell bestätigt: Microsoft killt die Telefon-Aktivierung für Windows
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