Jetzt startet der Verkauf der futuristischen "Menschen-Waschmaschine"
Eine vollautomatische Duschkabine, die Anwender in 15 Minuten reinigt und trocknet, kommt in den japanischen Handel. Nach dem Erfolg auf der Expo in Osaka plant der Hersteller nun den Verkauf an Hotels - zum Preis, der sogar Luxuswagen in den Schatten stellt.
Der Preis für dieses Stück Zukunftstechnik ist enorm: Rund 60 Millionen Yen werden für eine Einheit fällig. Dies entspricht nach aktuellen Wechselkursen etwa 332.555 Euro. Entwickelt wurde die Maschine vom in Osaka ansässigen Unternehmen Science, das sechs Jahre an der Technologie feilte. Das Gerät, das äußerlich einer futuristischen Kapsel gleicht, misst etwa 2,5 Meter in der Länge und setzt auf eine Kombination aus Sensoren und spezieller Wassertechnologie, um den Körper zu reinigen und gleichzeitig Vitalwerte zu überwachen.
Die technische Innovation der heutigen Version liegt primär in der Reinigungsmethode. Anders als bei einer herkömmlichen Dusche oder Badewanne kommen keine groben mechanischen Bürsten zum Einsatz. Stattdessen nutzt das System ultrafeine Bläschen, sogenannte "Microbubbles", die tief in die Poren eindringen sollen, um Schmutz, Talg und abgestorbene Hautzellen sanft zu entfernen.
Während der Nutzer in der Kapsel liegt, überwachen integrierte Sensoren kontinuierlich den Gesundheitszustand, etwa den Herzschlag, um die Sicherheit und Entspannung während des Waschvorgangs zu gewährleisten. Ein integriertes Trocknungssystem beendet den Zyklus nach einer Viertelstunde.
Trotz der öffentlichen Zurschaustellung bei einem großen Elektronikhändler richtet sich das Angebot vorerst nicht an Privatkunden. Science plant eine stark limitierte Produktion von nur 40 bis 50 Einheiten für das kommende Jahr. Zielgruppe sind primär luxuriöse Hotels, Onsen-Bäder und gehobene Pflegeeinrichtungen, die ihren Gästen ein exklusives Wellness-Erlebnis bieten oder Pflegekräfte entlasten wollen. Ein Hotel in Osaka hat laut Medienberichten bereits das erste Exemplar erworben, um es seinen Gästen als Attraktion anzubieten.
Sollte sich die Technologie im kommerziellen Einsatz bewähren und eine Massenproduktion etabliert werden, schließt das Unternehmen eine kompaktere und günstigere Version für Privathaushalte in der Zukunft nicht aus. Bis dahin bleibt die "Mensch-Waschmaschine" ein exklusives Erlebnis für gut betuchte Hotelgäste oder Besucher der Ausstellung in Tokio.
Würdet ihr euch in eine solche vollautomatische Kapsel legen oder bleibt ihr lieber bei der klassischen Dusche? Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare!
Siehe auch:
Verkaufsstart für Dusch-Roboter
Was wie ein Requisit aus einem Science-Fiction-Film anmutet, wird in Japan nun Realität: Die Rede ist von der "Mirai Human Washing Machine", also der "Menschen-Waschmaschine", die nun tatsächlich in den Handel kommen soll. Nach ihrem Debüt auf der Osaka-Kansai Expo kündigte die Yamada Holding an, das Gerät ab dem 25. Dezember in Tokio auszustellen und potenziellen Käufern zu präsentieren. Das System verspricht eine vollautomatische Ganzkörperreinigung inklusive Trocknung innerhalb von nur 15 Minuten, ohne dass der Nutzer sich dabei bewegen muss.Der Preis für dieses Stück Zukunftstechnik ist enorm: Rund 60 Millionen Yen werden für eine Einheit fällig. Dies entspricht nach aktuellen Wechselkursen etwa 332.555 Euro. Entwickelt wurde die Maschine vom in Osaka ansässigen Unternehmen Science, das sechs Jahre an der Technologie feilte. Das Gerät, das äußerlich einer futuristischen Kapsel gleicht, misst etwa 2,5 Meter in der Länge und setzt auf eine Kombination aus Sensoren und spezieller Wassertechnologie, um den Körper zu reinigen und gleichzeitig Vitalwerte zu überwachen.
Inspiration durch Expo 1970
Wie die koreanische Zeitung Chosun berichtet (via derStandard), ist das Konzept nicht gänzlich neu, sondern eine moderne Interpretation einer Idee der Weltausstellung von 1970. Damals präsentierte Sanyo Electric (heute Panasonic) eine ähnliche "Ultraschall-Badewanne", die als "Ultrasonic Bath" bekannt wurde. Das eiförmige Gerät war einer der Publikumsmagneten der damaligen Messe, erreichte jedoch aufgrund technischer Hürden und mangelnder Marktreife nie die Massenproduktion. Der heutige Präsident von Science, Yasuaki Aoyama, besuchte die Ausstellung damals als Zehnjähriger und war von der Vision so fasziniert, dass er es sich Jahrzehnte später zur Aufgabe machte, die Technologie mit moderner Sensorik und Düsentechnik zu vollenden.Die technische Innovation der heutigen Version liegt primär in der Reinigungsmethode. Anders als bei einer herkömmlichen Dusche oder Badewanne kommen keine groben mechanischen Bürsten zum Einsatz. Stattdessen nutzt das System ultrafeine Bläschen, sogenannte "Microbubbles", die tief in die Poren eindringen sollen, um Schmutz, Talg und abgestorbene Hautzellen sanft zu entfernen.
Während der Nutzer in der Kapsel liegt, überwachen integrierte Sensoren kontinuierlich den Gesundheitszustand, etwa den Herzschlag, um die Sicherheit und Entspannung während des Waschvorgangs zu gewährleisten. Ein integriertes Trocknungssystem beendet den Zyklus nach einer Viertelstunde.
Trotz der öffentlichen Zurschaustellung bei einem großen Elektronikhändler richtet sich das Angebot vorerst nicht an Privatkunden. Science plant eine stark limitierte Produktion von nur 40 bis 50 Einheiten für das kommende Jahr. Zielgruppe sind primär luxuriöse Hotels, Onsen-Bäder und gehobene Pflegeeinrichtungen, die ihren Gästen ein exklusives Wellness-Erlebnis bieten oder Pflegekräfte entlasten wollen. Ein Hotel in Osaka hat laut Medienberichten bereits das erste Exemplar erworben, um es seinen Gästen als Attraktion anzubieten.
Sollte sich die Technologie im kommerziellen Einsatz bewähren und eine Massenproduktion etabliert werden, schließt das Unternehmen eine kompaktere und günstigere Version für Privathaushalte in der Zukunft nicht aus. Bis dahin bleibt die "Mensch-Waschmaschine" ein exklusives Erlebnis für gut betuchte Hotelgäste oder Besucher der Ausstellung in Tokio.
Würdet ihr euch in eine solche vollautomatische Kapsel legen oder bleibt ihr lieber bei der klassischen Dusche? Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Futuristische Ganzkörper-Reinigungskapsel kommt in den japanischen Handel
- Nach Expo-Erfolg wird die 'Mirai Human Washing Machine' ab 25. Dezember gezeigt
- Vollautomatische Körperreinigung mit Trocknung erfolgt innerhalb von 15 Minuten
- Mit einem Preis von 60 Millionen Yen kostet sie umgerechnet etwa 332555 Euro
- Entwickelt von Firma Science nach sechsjähriger Arbeit an der Technologie
- Microbubbles dringen in die Poren ein und entfernen Schmutz besonders sanft
- Sensoren überwachen während des Waschvorgangs kontinuierlich Vitalwerte
- Zunächst sind nur 40-50 Einheiten für Hotels und Pflegeeinrichtungen geplant
Siehe auch:
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