Samsung und LG beenden ihren "Waschmaschinenkrieg"
Die Schlammschlacht ist beendet. Nachdem die beiden koreanischen Elektronikgiganten Samsung und LG seit der IFA 2014 eine mit harten Bandagen geführte Auseinandersetzung rund um angebliche absichtliche Beschädigungen der Weißen Ware des jeweiligen Konkurrenten während der Messe in Berlin ausfochten, hat man sich jetzt darauf geeinigt, den Streit zu beenden.
Die für die meisten Beobachter eher lächerlichen Streitigkeiten der traditionell fast schon als "Erzfeinde" zu betrachtenden Konzerne aus Korea begannen, als Samsung im Nachgang der IFA massive Vorwürfe gegen den Chef von LGs Abteilung für Hausgeräte erhob. Der Manager soll während der Messe mutwillig Beschädigungen an mehreren Waschmaschinen der "Crystal Blue"-Reihe versursacht haben, die in einem Berliner Einkaufszentrum aufgestellt waren.
Der Streit war sogar bei der südkoreanischen Staatsanwaltschaft gelandet, denn im Februar erhoben die dortigen Behörden tatsächlich Anklage gegen Jo Seong-jin, der als Hausgerätechef von LG für die Schäden an den Samsung-Produkten verantwortlich sein sollte. Außerdem gab es Durchsuchungen von LGs Hauptquartier, anderen Büros und sogar Produktionsstandorten. Der Manager hatte die Vorwürfe allerdings stets dementiert. Die Einigung wurde gestern von den vier wichtigsten Mitgliedern der beiden Unternehmensspitzen unterzeichnet und bedeutet das Ende aller gerichtlichen Auseinandersetzungen.
Offenbar betrifft die Beilegung der Streitigkeiten nicht nur das Ende des "Waschmaschinenkriegs", sondern auch die Beeindigung anderer Auseinandersetzungen bei denen es unter anderem um Display-Technologien ging. Sowohl Samsung als auch LG bieten neben Smartphones auch diverse Haushaltsgeräte und Displays an und sind damit weltweit bekannt geworden.
Die Rivalität der beiden koreanischen Konzerne trieb zuletzt mit dem Streit um die Waschmaschinen seltsame Blüten. LG hatte auf Samsungs Vorwürfe mit ausführlichen Videos reagiert, in denen man anhand von Aufnahmen von Überwachungskameras das Verhalten des beschuldigten Managers belegte und versuchte, grundsätzliche Design-Mängel an Samsungs High-End-Haushaltsgeräten nachzuweisen. Angeblich waren die Schäden an den Geräten durch zu schwache Aufhängungen der Front-Türen entstanden, was auch anhand diverser Fotos von privaten Käufern der Produkte dokumentiert wurde.
Der Streit war sogar bei der südkoreanischen Staatsanwaltschaft gelandet, denn im Februar erhoben die dortigen Behörden tatsächlich Anklage gegen Jo Seong-jin, der als Hausgerätechef von LG für die Schäden an den Samsung-Produkten verantwortlich sein sollte. Außerdem gab es Durchsuchungen von LGs Hauptquartier, anderen Büros und sogar Produktionsstandorten. Der Manager hatte die Vorwürfe allerdings stets dementiert. Die Einigung wurde gestern von den vier wichtigsten Mitgliedern der beiden Unternehmensspitzen unterzeichnet und bedeutet das Ende aller gerichtlichen Auseinandersetzungen.
Offenbar betrifft die Beilegung der Streitigkeiten nicht nur das Ende des "Waschmaschinenkriegs", sondern auch die Beeindigung anderer Auseinandersetzungen bei denen es unter anderem um Display-Technologien ging. Sowohl Samsung als auch LG bieten neben Smartphones auch diverse Haushaltsgeräte und Displays an und sind damit weltweit bekannt geworden.
Die Rivalität der beiden koreanischen Konzerne trieb zuletzt mit dem Streit um die Waschmaschinen seltsame Blüten. LG hatte auf Samsungs Vorwürfe mit ausführlichen Videos reagiert, in denen man anhand von Aufnahmen von Überwachungskameras das Verhalten des beschuldigten Managers belegte und versuchte, grundsätzliche Design-Mängel an Samsungs High-End-Haushaltsgeräten nachzuweisen. Angeblich waren die Schäden an den Geräten durch zu schwache Aufhängungen der Front-Türen entstanden, was auch anhand diverser Fotos von privaten Käufern der Produkte dokumentiert wurde.
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