Flugzeugträger-Katapulte:
Trump will Rückkehr zu Dampf durchsetzen
US-Präsident Trump will per Verordnung das elektromagnetische Katapultsystem EMALS von Flugzeugträgern wieder durch bewährte Dampfkatapulte ersetzen. Das System kostete Milliarden und gilt als störungsanfällig. Ob das überhaupt machbar ist, wird bezweifelt.
Das Pentagon bestätigte die anhaltenden Zuverlässigkeitsprobleme des EMALS-Systems. Ein Bericht aus dem Jahr 2022 stellte bereits fest, dass die Marine nicht erwartet, die ursprünglich geplanten Zuverlässigkeitsziele bis zu den 2030er Jahren zu erreichen. Laut Newsweek haben diese technischen Schwierigkeiten zu erheblichen Verzögerungen und Kostensteigerungen geführt, die das gesamte Flugzeugträger-Programm belasten.
Die Entwicklung von EMALS begann bereits in den 1990er Jahren als Teil des Advanced Arresting Gear-Programms. Das System sollte die seit den 1950er Jahren verwendeten Dampfkatapulte ablösen und dabei weniger Wartung benötigen sowie präzisere Startvorgänge ermöglichen. Doch die Realität sieht anders aus: Häufige Ausfälle und komplexe Reparaturverfahren haben das Vertrauen der Marine in die Technologie erschüttert.
Doch realistisch sind die Pläne oder Vorstellungen Trumps nicht: Experten schätzen, dass die Marine mehrere Milliarden Dollar ausgeben müsste, um das Schiff neu zu entwerfen, falls Trump seine Ankündigung umsetzt. Ford-Klasse-Rümpfe wurden speziell für ein Energiesystem konzipiert, das nicht auf Dampf angewiesen ist. Stattdessen wandelt das System die Kernreaktorenergie über Turbinen in ein schiffsweites Stromnetz um, wodurch der Platz anders aufgeteilt wird als bei den älteren Nimitz-Klasse-Schiffen.
Ein Rückbau würde nicht nur die Katapultsysteme betreffen, sondern auch umfangreiche Änderungen an der Energieverteilung, den Dampfleitungen und der gesamten Schiffsarchitektur erfordern. Das könnte bedeuten, dass bereits gebaute Ford-Klasse-Träger praktisch neu konstruiert werden müssten.
EMALS lässt sich zudem einfacher für verschiedene Flugzeugtypen kalibrieren, was für die Integration leichterer unbemannter Luftfahrzeuge entscheidend wird. Dampfkatapulte hingegen haben sich über Jahrzehnte bewährt und gelten als robust und wartungsfreundlich. Die Entscheidung zwischen beiden Systemen spiegelt letztendlich die Abwägung zwischen bewährter Zuverlässigkeit und technologischem Fortschritt wider.
Was haltet ihr von Trumps Plan, zu bewährter Dampftechnik zurückzukehren? Teilt eure Meinung zu diesem kontroversen Thema in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
Trump ordnet Rückkehr zur bewährten Dampftechnik an
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das umstrittene elektromagnetische Katapultsystem EMALS (Electromagnetic Aircraft Launch System) auf amerikanischen Flugzeugträgern durch bewährte Dampfkatapulte ersetzen zu lassen. Bereits 2017 hatte Trump das System scharf kritisiert und es als "hunderte Millionen Dollar teurer" als herkömmliche Dampfkatapulte bezeichnet. Während einer Ansprache vor Marinesoldaten auf dem Flugzeugträger USS George Washington in Japan kündigte der Präsident nun konkrete Maßnahmen an, und zwar per Präsidialverordnung .Das Pentagon bestätigte die anhaltenden Zuverlässigkeitsprobleme des EMALS-Systems. Ein Bericht aus dem Jahr 2022 stellte bereits fest, dass die Marine nicht erwartet, die ursprünglich geplanten Zuverlässigkeitsziele bis zu den 2030er Jahren zu erreichen. Laut Newsweek haben diese technischen Schwierigkeiten zu erheblichen Verzögerungen und Kostensteigerungen geführt, die das gesamte Flugzeugträger-Programm belasten.
Milliardenschwere Entwicklungskosten
Das EMALS-Programm verschlang fast eine Milliarde Dollar - das Dreifache der ursprünglich veranschlagten Kosten - und ist noch immer nicht vollständig einsatzbereit. Die Ford-Klasse-Flugzeugträger, auf denen das System zum Einsatz kommt, sind mit 13 Milliarden Dollar pro Einheit die teuersten Kriegsschiffe, die jemals gebaut wurden. Trump betonte in seiner aktuellen Rede, dass Reparaturen am elektromagnetischen System Experten vom MIT erfordern würden, während Dampfkatapulte "mit Hammer und Lötbrenner" repariert werden könnten.So funktioniert das Electromagnetic Aircraft Launch System (EMALS)
Die Entwicklung von EMALS begann bereits in den 1990er Jahren als Teil des Advanced Arresting Gear-Programms. Das System sollte die seit den 1950er Jahren verwendeten Dampfkatapulte ablösen und dabei weniger Wartung benötigen sowie präzisere Startvorgänge ermöglichen. Doch die Realität sieht anders aus: Häufige Ausfälle und komplexe Reparaturverfahren haben das Vertrauen der Marine in die Technologie erschüttert.
China überspringt Dampftechnologie
Während die USA über eine Rückkehr zur Dampftechnik diskutieren, hat China die elektromagnetische Katapulttechnologie direkt übernommen und dabei die Dampfphase komplett übersprungen. Im September 2025 veröffentlichte China Videos, die den erfolgreichen Einsatz von J-15T-, J-35- und KJ-600-Flugzeugen auf dem Träger Fujian zeigen. Die chinesische Marine teilte mit, dass das Schiff anfängliche vollständige Deckseinsatzfähigkeit erreicht habe.Doch realistisch sind die Pläne oder Vorstellungen Trumps nicht: Experten schätzen, dass die Marine mehrere Milliarden Dollar ausgeben müsste, um das Schiff neu zu entwerfen, falls Trump seine Ankündigung umsetzt. Ford-Klasse-Rümpfe wurden speziell für ein Energiesystem konzipiert, das nicht auf Dampf angewiesen ist. Stattdessen wandelt das System die Kernreaktorenergie über Turbinen in ein schiffsweites Stromnetz um, wodurch der Platz anders aufgeteilt wird als bei den älteren Nimitz-Klasse-Schiffen.
Ein Rückbau würde nicht nur die Katapultsysteme betreffen, sondern auch umfangreiche Änderungen an der Energieverteilung, den Dampfleitungen und der gesamten Schiffsarchitektur erfordern. Das könnte bedeuten, dass bereits gebaute Ford-Klasse-Träger praktisch neu konstruiert werden müssten.
Technische Vorteile umstritten
Theoretisch ermöglicht EMALS 25 Prozent mehr Flugzeugstarts pro Tag als die Nimitz-Klasse und benötigt 25 Prozent weniger Besatzungsmitglieder. Das System soll durch präzisere Startdruckkontrolle weniger Belastung auf Flugzeugzellen ausüben und deren Betriebsleben verlängern.EMALS lässt sich zudem einfacher für verschiedene Flugzeugtypen kalibrieren, was für die Integration leichterer unbemannter Luftfahrzeuge entscheidend wird. Dampfkatapulte hingegen haben sich über Jahrzehnte bewährt und gelten als robust und wartungsfreundlich. Die Entscheidung zwischen beiden Systemen spiegelt letztendlich die Abwägung zwischen bewährter Zuverlässigkeit und technologischem Fortschritt wider.
Was haltet ihr von Trumps Plan, zu bewährter Dampftechnik zurückzukehren? Teilt eure Meinung zu diesem kontroversen Thema in den Kommentaren mit!
Was ist EMALS?
EMALS steht für Electromagnetic Aircraft Launch System und ist ein elektromagnetisches Flugzeugkatapult, das auf den neuen Flugzeugträgern der Gerald-R.-Ford-Klasse zum Einsatz kommt. Das System nutzt einen Linearmotor statt der traditionellen Dampfkatapulte, um Flugzeuge zu starten.
Das Herzstück ist ein Linearmotor mit 64 Zentimeter langen Statorspulen, die sequenziell angesteuert werden. Der Startschlitten besitzt 160 Neodymmagnete und wird durch elektromagnetische Kräfte beschleunigt. Die Energie wird in vier Schwungrädern gespeichert, die jeweils 121 Megajoule speichern können.
EMALS soll Flugzeuge schonender starten und eine größere Bandbreite an Flugzeugtypen unterstützen - von leichten Drohnen bis zu schweren Kampfjets. Das System wurde von General Atomics entwickelt und ist seit 2017 im Einsatz.
Das Herzstück ist ein Linearmotor mit 64 Zentimeter langen Statorspulen, die sequenziell angesteuert werden. Der Startschlitten besitzt 160 Neodymmagnete und wird durch elektromagnetische Kräfte beschleunigt. Die Energie wird in vier Schwungrädern gespeichert, die jeweils 121 Megajoule speichern können.
EMALS soll Flugzeuge schonender starten und eine größere Bandbreite an Flugzeugtypen unterstützen - von leichten Drohnen bis zu schweren Kampfjets. Das System wurde von General Atomics entwickelt und ist seit 2017 im Einsatz.
Welche Vorteile hat EMALS?
EMALS bietet laut Herstellerangaben mehrere Vorteile gegenüber Dampfkatapulten. Das System startet Flugzeuge deutlich schonender, was die Belastung auf die Flugzeugzellen reduziert und deren Lebensdauer verlängern soll. Zudem ermöglicht die präzise Computersteuerung angeblich einen deutlich breiteren Einsatzbereich.
Das elektromagnetische System benötigt Berichten zufolge weniger Platz und wiegt weniger als herkömmliche Dampfkatapulte. Der Wartungsaufwand und Personalbedarf sollen erheblich geringer sein. Außerdem reduziert EMALS den Bedarf an Frischwasser an Bord, da keine Dampferzeugung notwendig ist.
Die Computersteuerung ermöglicht es dem System, die Startleistung präzise auf jedes Flugzeug anzupassen. Dies ist besonders wichtig für unbemannte Luftfahrzeuge, die oft zu leicht für traditionelle Dampfkatapulte sind.
Das elektromagnetische System benötigt Berichten zufolge weniger Platz und wiegt weniger als herkömmliche Dampfkatapulte. Der Wartungsaufwand und Personalbedarf sollen erheblich geringer sein. Außerdem reduziert EMALS den Bedarf an Frischwasser an Bord, da keine Dampferzeugung notwendig ist.
Die Computersteuerung ermöglicht es dem System, die Startleistung präzise auf jedes Flugzeug anzupassen. Dies ist besonders wichtig für unbemannte Luftfahrzeuge, die oft zu leicht für traditionelle Dampfkatapulte sind.
Hat EMALS Probleme?
Ja, EMALS kämpft seit seiner Einführung mit erheblichen Zuverlässigkeitsproblemen. Laut Pentagon-Berichten erreicht das System nur einen Bruchteil der geforderten Zuverlässigkeit. Während 4166 Startzyklen zwischen Ausfällen gefordert sind, wurden in Tests teilweise nur 181 bis 600 Zyklen erreicht.
Der DOT&E-Bericht von 2024 stellte fest, dass sich die Zuverlässigkeit gegenüber Vorjahren nicht wesentlich verbessert hat. Die Besatzung ist weiterhin auf externe technische Unterstützung angewiesen, um Hardware- und Softwarefehler zu beheben. Diese Probleme beeinträchtigen die Fähigkeit des Trägers, die geforderte Anzahl an Einsätzen zu generieren.
Präsident Trump kündigte im Oktober 2025 sogar an, per Executive Order wieder zu Dampfkatapulten zurückzukehren. Die Navy arbeitet jedoch weiterhin an Verbesserungen und sieht EMALS als entscheidend für die Zukunft der Trägerluftfahrt.
Der DOT&E-Bericht von 2024 stellte fest, dass sich die Zuverlässigkeit gegenüber Vorjahren nicht wesentlich verbessert hat. Die Besatzung ist weiterhin auf externe technische Unterstützung angewiesen, um Hardware- und Softwarefehler zu beheben. Diese Probleme beeinträchtigen die Fähigkeit des Trägers, die geforderte Anzahl an Einsätzen zu generieren.
Präsident Trump kündigte im Oktober 2025 sogar an, per Executive Order wieder zu Dampfkatapulten zurückzukehren. Die Navy arbeitet jedoch weiterhin an Verbesserungen und sieht EMALS als entscheidend für die Zukunft der Trägerluftfahrt.
Auf welchen Schiffen ist EMALS?
EMALS wurde erstmals 2017 auf der USS Gerald R. Ford (CVN-78) installiert, dem Typschiff der neuen Ford-Klasse. Jeder Ford-Träger verfügt über vier EMALS-Katapulte, die die traditionellen Dampfkatapulte der Nimitz-Klasse ersetzen.
Die USS John F. Kennedy ist der zweite Träger mit EMALS und soll Berichten zufolge im März 2027 ausgeliefert werden - etwa zwei Jahre später als ursprünglich geplant. Die USS Enterprise und USS Doris Miller sind bereits im Bau und werden ebenfalls EMALS erhalten.
Die Navy plant insgesamt zehn Ford-Träger, die alle mit EMALS ausgestattet werden sollen. China hat ebenfalls ein elektromagnetisches Katapultsystem entwickelt, das auf dem Träger Fujian zum Einsatz kommt, nutzt aber eine andere technische Lösung mit Gleichstrom statt Wechselstrom.
Die USS John F. Kennedy ist der zweite Träger mit EMALS und soll Berichten zufolge im März 2027 ausgeliefert werden - etwa zwei Jahre später als ursprünglich geplant. Die USS Enterprise und USS Doris Miller sind bereits im Bau und werden ebenfalls EMALS erhalten.
Die Navy plant insgesamt zehn Ford-Träger, die alle mit EMALS ausgestattet werden sollen. China hat ebenfalls ein elektromagnetisches Katapultsystem entwickelt, das auf dem Träger Fujian zum Einsatz kommt, nutzt aber eine andere technische Lösung mit Gleichstrom statt Wechselstrom.
Wie funktioniert EMALS technisch?
EMALS nutzt gespeicherte kinetische Energie und Leistungselektronik für den Startvorgang. Vier Schwungscheiben werden auf 6400 Umdrehungen pro Minute beschleunigt und speichern jeweils 121 Megajoule Energie. Der Aufladevorgang dauert 45 Sekunden. Die Schwungscheiben sind paarweise gegenläufig angeordnet, um Kreiselkräfte zu kompensieren.
Ein Wechselrichter wandelt die abgerufene elektrische Energie in Spannungsimpulse mit wechselnder Polarität um. Diese erzeugen elektrische Ströme, die an Position und Geschwindigkeit des Startschlittens angepasst sind. Hall-Sensoren bestimmen fortlaufend die Position des Schlittens.
Der Startvorgang benötigt kurzzeitig etwa 50 Megawatt Leistung - mehr als die normale Energieversorgung des Schiffes liefern kann. Daher ist der Energiespeicher mit den Schwungscheiben essenziell. Die entstehende Wärme wird mittels Flüssigkeitskühlung abgeführt.
Ein Wechselrichter wandelt die abgerufene elektrische Energie in Spannungsimpulse mit wechselnder Polarität um. Diese erzeugen elektrische Ströme, die an Position und Geschwindigkeit des Startschlittens angepasst sind. Hall-Sensoren bestimmen fortlaufend die Position des Schlittens.
Der Startvorgang benötigt kurzzeitig etwa 50 Megawatt Leistung - mehr als die normale Energieversorgung des Schiffes liefern kann. Daher ist der Energiespeicher mit den Schwungscheiben essenziell. Die entstehende Wärme wird mittels Flüssigkeitskühlung abgeführt.
Wann wurde EMALS entwickelt?
Die Entwicklung von EMALS begann Berichten zufolge bereits 1982 bei der US Navy. Die Ingenieure am Naval Air Warfare Center Aircraft Division Lakehurst leisteten seit Beginn integrale Unterstützung. Die Entwicklung zog sich über mehr als drei Jahrzehnte hin.
Interessanterweise hatte bereits 1946 Westinghouse Electric mit dem "Electropult" erste Versuche mit elektromagnetischen Katapulten durchgeführt. Diese Technologie wurde damals jedoch nicht weiter verfolgt, da die Navy andere Prioritäten setzte und die Dampfkatapult-Technologie sich etablierte.
General Atomics wurde als Hauptauftragnehmer mit der Entwicklung des modernen EMALS beauftragt. Der erste Test mit einem bemannten Flugzeug fand am 28. Juli 2017 statt, als Lt. Cmdr. Jamie Struck den ersten EMALS-Start von der USS Gerald R. Ford durchführte.
Interessanterweise hatte bereits 1946 Westinghouse Electric mit dem "Electropult" erste Versuche mit elektromagnetischen Katapulten durchgeführt. Diese Technologie wurde damals jedoch nicht weiter verfolgt, da die Navy andere Prioritäten setzte und die Dampfkatapult-Technologie sich etablierte.
General Atomics wurde als Hauptauftragnehmer mit der Entwicklung des modernen EMALS beauftragt. Der erste Test mit einem bemannten Flugzeug fand am 28. Juli 2017 statt, als Lt. Cmdr. Jamie Struck den ersten EMALS-Start von der USS Gerald R. Ford durchführte.
Wie viel kostet EMALS?
Die genauen Kosten von EMALS sind schwer zu beziffern, da das System in die Gesamtkosten des Trägers eingerechnet wird. Die USS Gerald R. Ford kostete insgesamt über 13 Milliarden US-Dollar, wobei das EMALS-System Berichten zufolge etwa 3,5 Milliarden US-Dollar ausmachte.
Die Navy argumentiert, dass EMALS langfristig Kosten einsparen soll. Der geringere Wartungsaufwand und niedrigere Personalbedarf sollen über die 50-jährige Lebensdauer des Trägers Milliarden einsparen. Allerdings haben die anhaltenden Zuverlässigkeitsprobleme zu zusätzlichen Kosten geführt.
Ein Vorschlag, EMALS nachträglich in Nimitz-Träger einzubauen, wurde laut Experten abgelehnt. Die begrenzte elektrische Leistungserzeugung und das Gewichtsmanagement der älteren Schiffe machten eine solche Nachrüstung unpraktikabel.
Die Navy argumentiert, dass EMALS langfristig Kosten einsparen soll. Der geringere Wartungsaufwand und niedrigere Personalbedarf sollen über die 50-jährige Lebensdauer des Trägers Milliarden einsparen. Allerdings haben die anhaltenden Zuverlässigkeitsprobleme zu zusätzlichen Kosten geführt.
Ein Vorschlag, EMALS nachträglich in Nimitz-Träger einzubauen, wurde laut Experten abgelehnt. Die begrenzte elektrische Leistungserzeugung und das Gewichtsmanagement der älteren Schiffe machten eine solche Nachrüstung unpraktikabel.
Wie zuverlässig ist EMALS jetzt?
Die Zuverlässigkeit von EMALS hat sich laut den jüngsten verfügbaren Berichten verbessert, liegt aber weiterhin deutlich unter den Anforderungen. Während der ersten vollständigen Einsatzfahrt der USS Gerald R. Ford von Mai 2023 bis Januar 2024 wurden 8.725 EMALS-Starts durchgeführt.
Der DOT&E-Bericht für das Geschäftsjahr 2024 stellte fest, dass die Zuverlässigkeit sich gegenüber früheren Jahren nicht wesentlich verbessert hat. Die Navy arbeitet kontinuierlich an Verbesserungen von Hard- und Software. In Tests 2022 erreichte EMALS etwa 600 Zyklen zwischen Ausfällen - ein Fortschritt gegenüber früheren 181 Zyklen, aber weit entfernt von den geforderten 4.166 Zyklen.
Die Navy sammelt mittlerweile bessere Daten zur EMALS-Zuverlässigkeit und hat prozedurale Änderungen implementiert. Experten gehen davon aus, dass sich die Systeme mit zunehmender Einsatzerfahrung und weiteren Software-Updates stabilisieren werden.
Der DOT&E-Bericht für das Geschäftsjahr 2024 stellte fest, dass die Zuverlässigkeit sich gegenüber früheren Jahren nicht wesentlich verbessert hat. Die Navy arbeitet kontinuierlich an Verbesserungen von Hard- und Software. In Tests 2022 erreichte EMALS etwa 600 Zyklen zwischen Ausfällen - ein Fortschritt gegenüber früheren 181 Zyklen, aber weit entfernt von den geforderten 4.166 Zyklen.
Die Navy sammelt mittlerweile bessere Daten zur EMALS-Zuverlässigkeit und hat prozedurale Änderungen implementiert. Experten gehen davon aus, dass sich die Systeme mit zunehmender Einsatzerfahrung und weiteren Software-Updates stabilisieren werden.
Zusammenfassung
- Trump plant Ersetzung des störungsanfälligen EMALS durch Dampfkatapulte
- Elektromagnetische Katapultsysteme kosten dreimal mehr als geplant
- Pentagon bestätigt anhaltende Zuverlässigkeitsprobleme bei EMALS-System
- Rückbau würde umfangreiche Änderungen an der gesamten Schiffsarchitektur fordern
- China hat elektromagnetische Katapulttechnologie erfolgreich implementiert
- EMALS ermöglicht 25 Prozent mehr Flugzeugstarts mit weniger Personal
- Umsetzung der Präsidialverordnung wird von Experten als unrealistisch angesehen
Siehe auch:
- Chinas neuer Flugzeugträger hat wohl erste Katapultstarts durchgeführt
- Russland will einzigen Flugzeugträger Admiral Kusnezow verschrotten
- Probleme mit Technik: Neue US-Flugzeugträger verspäten sich um Jahre
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