Brand und Toiletten-Chaos plagen den modernsten US-Flugzeugträger
Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford kämpft nicht nur gegen Feinde im Nahen Osten, sondern auch gegen die eigene Technik. Ein schweres Feuer an Bord und verstopfte Toiletten offenbaren gravierende Mängel. Das Schiff muss dringend repariert werden.
Der Vorfall ereignete sich am 12. März in der Wäscherei des Schiffes. Obwohl das Feuer nicht kampfbedingt war, beeinträchtigt das die Einsatzbereitschaft der Flotte stark. Das Schiff plagen seit seiner Indienststellung diverse technische Probleme, die im Alltag auf See viel Kraft kosten. Die genaue Ursache des Brandes wird aktuell von Technikern der Navy untersucht.
Wie die New York Times berichtet, dauerten die Löscharbeiten über 30 Stunden an. Zwar gab es keine Schwerverletzten, doch die Schäden belasten die Besatzung. Schlimmer noch: Durch Rauchentwicklung und das Löschwasser wurden Schlafsäle unbewohnbar, rund 600 Seeleute verloren deshalb ihre Kojen und übernachten derzeit auf dem Boden oder auf Tischen.
Auf YouTube ansehen
Um die Leitungen freizubekommen, ordnet die Schiffsführung spezielle Säurespülungen an. Solche Wartungen sind teuer: Eine einzige Spülung kostet 400.000 Dollar. Für die 4500 Besatzungsmitglieder bedeutet das lange Warteschlangen vor den wenigen funktionierenden Toiletten und gesperrte Bereiche. Das schränkt die Lebensqualität stark ein und drückt die Stimmung an Bord spürbar.
Und Schwankungen der Moral sind an Bord eines solchen Schiffes besonders kritisch: Denn die aktuelle Mission dauert bereits den zehnten Monat an, was eine immense Belastung darstellt. Normalerweise sind Einsätze auf sechs Monate begrenzt.
Bleibt das Schiff bis Mitte April auf See, bricht es den Rekord für die längste Stationierung eines Trägers seit dem Vietnamkrieg. Ein Werftaufenthalt war bereits geplant, wurde aber verschoben. Es ist vorgesehen, dass die USS George H.W. Bush (Nimitz-Klasse) den angeschlagenen Träger in Kürze ablöst, damit die Techniker umfassende Instandsetzungen durchführen können.
Haltet ihr Technik auf Kriegsschiffen für zu anfällig oder sind das übliche Startschwierigkeiten? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Zwangspause für US-Flugzeugträger
Der modernste Flugzeugträger der Vereinigten Staaten, die USS Gerald R. Ford, unterbricht seinen Einsatz im Nahen Osten vorzeitig. Nach einem Brand verlässt der atomgetriebene Carrier das Gebiet vor der Küste Irans und steuert den Marinestützpunkt Souda Bay auf Kreta an. Statt weiterer Einsätze stehen nun Reparaturarbeiten auf dem Plan. Die begleitenden Schiffe verbleiben in der Region.Der Vorfall ereignete sich am 12. März in der Wäscherei des Schiffes. Obwohl das Feuer nicht kampfbedingt war, beeinträchtigt das die Einsatzbereitschaft der Flotte stark. Das Schiff plagen seit seiner Indienststellung diverse technische Probleme, die im Alltag auf See viel Kraft kosten. Die genaue Ursache des Brandes wird aktuell von Technikern der Navy untersucht.
Wie die New York Times berichtet, dauerten die Löscharbeiten über 30 Stunden an. Zwar gab es keine Schwerverletzten, doch die Schäden belasten die Besatzung. Schlimmer noch: Durch Rauchentwicklung und das Löschwasser wurden Schlafsäle unbewohnbar, rund 600 Seeleute verloren deshalb ihre Kojen und übernachten derzeit auf dem Boden oder auf Tischen.
Auf YouTube ansehenDefekte Toiletten und sinkende Moral
Das Feuer ist lediglich der aktuelle Höhepunkt einer problembehafteten Einsatzfahrt. Neben den Brandschäden bereiten dem Träger, dessen Bau 13,3 Milliarden Dollar kostete, alltägliche Systeme erhebliche Probleme. Vor allem die sanitären Anlagen erweisen sich als fehleranfällig, so neigt das vakuumbasierte Abwassersystem zu regelmäßigen Verstopfungen. Ähnliche Anlagen werden erfolgreich auf Kreuzfahrtschiffen genutzt, sind aber für den Dauerbetrieb auf Kriegsschiffen ungeeignet.Um die Leitungen freizubekommen, ordnet die Schiffsführung spezielle Säurespülungen an. Solche Wartungen sind teuer: Eine einzige Spülung kostet 400.000 Dollar. Für die 4500 Besatzungsmitglieder bedeutet das lange Warteschlangen vor den wenigen funktionierenden Toiletten und gesperrte Bereiche. Das schränkt die Lebensqualität stark ein und drückt die Stimmung an Bord spürbar.
Und Schwankungen der Moral sind an Bord eines solchen Schiffes besonders kritisch: Denn die aktuelle Mission dauert bereits den zehnten Monat an, was eine immense Belastung darstellt. Normalerweise sind Einsätze auf sechs Monate begrenzt.
Bleibt das Schiff bis Mitte April auf See, bricht es den Rekord für die längste Stationierung eines Trägers seit dem Vietnamkrieg. Ein Werftaufenthalt war bereits geplant, wurde aber verschoben. Es ist vorgesehen, dass die USS George H.W. Bush (Nimitz-Klasse) den angeschlagenen Träger in Kürze ablöst, damit die Techniker umfassende Instandsetzungen durchführen können.
Haltet ihr Technik auf Kriegsschiffen für zu anfällig oder sind das übliche Startschwierigkeiten? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Die USS Gerald R. Ford unterbricht ihren Einsatz im Nahen Osten
- Ein Brand in der Wäscherei am 12. März erforderte über 30 Stunden Löscharbeit
- Rund 600 Seeleute verloren ihre Kojen und schlafen nun auf dem Boden
- Das vakuumbasierte Abwassersystem verstopft regelmäßig und kostet Millionen
- Eine einzige Säurespülung der Toilettenanlagen kostet 400.000 Dollar
- Der Einsatz dauert bereits zehn Monate und belastet die Besatzung enorm
- Die USS George H.W. Bush soll den angeschlagenen Träger bald ablösen
Siehe auch:
- Zweiter Ford-Klasse-Flugzeugträger der US Navy sticht für Tests in See
- Werftbilder zeigen Bau von Chinas erstem Nuklear-Flugzeugträger
- Chinas hochmoderner Flugzeugträger Fujian wurde in Dienst gestellt
- Flugzeugträger-Katapulte: Trump will Rückkehr zu Dampf durchsetzen
- Chinas neuer Flugzeugträger hat wohl erste Katapultstarts durchgeführt
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen