Probleme mit Technik: Neue US-Flugzeugträger verspäten sich um Jahre

Die US Navy muss bei ihren neuen, top modernen Flugzeugträgern weitere Verzögerungen hinnehmen. Die Auslieferung der USS John F. Kennedy verschiebt sich um fast zwei Jahre auf März 2027. Auch die USS Enterprise kommt später als geplant.
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U.S. Navy/Mass Communication Specialist 2nd Class Jackson Adkins

Massive Verzögerungen bei Ford-Klasse

Die US Navy steht bei ihrem Flugzeugträger-Programm vor erheblichen Herausforderungen. Die USS John F. Kennedy, der zweite Träger der neuen Ford-Klasse, wird statt Juli 2025 erst im März 2027 ausgeliefert. Damit verzögert sich die Übergabe des modernsten Flugzeugträgers der Welt um fast zwei Jahre. Auch die USS Enterprise, der dritte Träger der neuesten Generation, wird später als ursprünglich geplant fertiggestellt.

Die Ford-Klasse repräsentiert die größten und fortschrittlichsten Supercarrier der Welt. Mit einer Länge von 337 Metern und einer Verdrängung von über 100.000 Tonnen sind diese Schiffe schwimmende Städte, die bis zu 4.500 Besatzungsmitglieder beherbergen können. Die Träger verfügen über innovative Technologien wie elektromagnetische Katapulte (Electromagnetic Aircraft Launch System; EMALS) statt der traditionellen dampfbetriebenen Systeme, was sie strategisch unschätzbar wertvoll, aber auch extrem aufwendig in der Konstruktion macht.

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Technische Probleme bremsen Fortschritt

Wie Bloomberg berichtet, kämpft der Hersteller Huntington Ingalls Industries (HII) besonders mit der Konstruktion und Installation der Advanced Weapons Elevators (AWE). Diese elf Aufzüge sind für den Transport von Munition aus den unteren Decks zu den Flugzeugstationen vorgesehen und für den operativen Einsatz des Schiffes von entscheidender Bedeutung. Bereits bei der USS Gerald R. Ford führten diese Systeme zu jahrelangen Verzögerungen.

Die Probleme betreffen auch das Advanced Arresting Gear (AAG) - ein neues System, das für die sichere und schnelle Landung von Flugzeugen auf dem Träger sorgt. Während traditionelle Systeme hydraulisch arbeiten, nutzt das AAG elektrische Motoren und Wasserbremsen, was theoretisch sanftere Landungen ermöglicht, aber in der Praxis zu unerwarteten Komplikationen geführt hat.

Weitreichende Konsequenzen

Die US Navy plant insgesamt zehn Träger der Ford-Klasse, die schrittweise die alternde Nimitz-Klasse ersetzen sollen. Jeder Träger kostet etwa 13 Milliarden Dollar (etwa elf Milliarden Euro), was das Programm zu einem der teuersten Rüstungsprojekte der amerikanischen Geschichte macht.

Was haltet ihr von den anhaltenden Verzögerungen bei den US-Flugzeugträgern? Sind technische Herausforderungen bei so komplexen Systemen unvermeidbar, oder zeigen sich hier grundlegende Probleme im Projektmanagement? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.

Zusammenfassung
  • Auslieferung der USS John F. Kennedy verzögert sich bis März 2027
  • Ford-Klasse Träger sind mit 337 Metern die größten Supercarrier der Welt
  • Probleme bei Waffenaufzügen und Landesystemen verursachen Verzögerungen
  • Innovative Technologien wie elektromagnetische Katapulte erhöhen die Komplexität
  • Jeder der zehn geplanten Träger kostet etwa 13 Milliarden US-Dollar
  • Ford-Klasse soll schrittweise die alternde Nimitz-Klasse ablösen

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