Kohle-Verstromung ist schneller auf dem Rückzug als geplant
Die Stromproduktion durch die Verbrennung von Kohle geht schneller ihrem Ende entgegen, als sich so mancher dachte. Aktuell ist es nicht einmal nötig, von staatlicher Seite aus einzugreifen, um den Ausstiegskurs im Plan zu halten.
In diesem Jahr wird die Behörde aber keinen entsprechenden Erlass herausgeben. "Grund hierfür ist, dass bis zum Anordnungstermin am 1. September bereits so viele Kohlekraftwerke aus dem Markt ausgeschieden sind, dass das gesetzlich geforderte Zielniveau für das Zieljahr 2028 bereits erreicht wurde.
Das heißt, dass der Betrieb von Kohlekraftwerken in vielen Fällen bereits so unwirtschaftlich ist, dass die Betreiber die Anlagen freiwillig aus ökonomischen Gesichtspunkten abschalten. Der sogenannte Kohlekompromiss sieht eigentlich einen kompletten Ausstieg bis 2038 vor. Branchenbeobachter gehen allerdings davon aus, dass in der Realität bereits um 2030 herum die letzten Kohlekraftwerke in Deutschland vom Netz gehen werden.
Durch die jüngsten Abschaltungen ändere sich allerdings nichts an der Versorgungssicherheit, betonte man seitens der Bundesnetzagentur: Bei allen Kraftwerksstilllegungen überprüfen die Übertragungsnetzbetreiber die Systemrelevanz der Kraftwerke. Die Kraftwerke können danach Bestandteil der Netzreserve werden. In der Netzreserve stehen die Kraftwerke in kritischen Situationen zur Absicherung des Stromnetzes bereit.
Siehe auch:
Keine Zwangsabschaltung nötig
Vorgesehen ist eigentlich, dass die Bundesnetzagentur regelmäßig Kohleverfeuerungsverbote nach dem Gesetz zur Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung (KVBG) erlässt. Auf diese Weise soll dafür gesorgt werden, dass Kohlekraftwerke schrittweise abgeschaltet werden und der Pfad zur Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen eingehalten wird.In diesem Jahr wird die Behörde aber keinen entsprechenden Erlass herausgeben. "Grund hierfür ist, dass bis zum Anordnungstermin am 1. September bereits so viele Kohlekraftwerke aus dem Markt ausgeschieden sind, dass das gesetzlich geforderte Zielniveau für das Zieljahr 2028 bereits erreicht wurde.
Das heißt, dass der Betrieb von Kohlekraftwerken in vielen Fällen bereits so unwirtschaftlich ist, dass die Betreiber die Anlagen freiwillig aus ökonomischen Gesichtspunkten abschalten. Der sogenannte Kohlekompromiss sieht eigentlich einen kompletten Ausstieg bis 2038 vor. Branchenbeobachter gehen allerdings davon aus, dass in der Realität bereits um 2030 herum die letzten Kohlekraftwerke in Deutschland vom Netz gehen werden.
Versorgungssicherheit steht
Denn diese sind immer schwerer in der Lage, konkurrenzfähig zu den Erneuerbaren zu sein. Windkraft, Fotovoltaik und Co. liefern Strom zu sehr viel niedrigeren Gestehungskosten, konnten bisher aber nur einen Teil des Bedarfs decken. Der Ausbau geht insbesondere durch die Impulse der Ampel-Regierung deutlich schneller voran und auch bei den Speichersystemen gibt es einen enormen Boom.Durch die jüngsten Abschaltungen ändere sich allerdings nichts an der Versorgungssicherheit, betonte man seitens der Bundesnetzagentur: Bei allen Kraftwerksstilllegungen überprüfen die Übertragungsnetzbetreiber die Systemrelevanz der Kraftwerke. Die Kraftwerke können danach Bestandteil der Netzreserve werden. In der Netzreserve stehen die Kraftwerke in kritischen Situationen zur Absicherung des Stromnetzes bereit.
Zusammenfassung
- Kohleverstromung geht schneller zurück als im Kohlekompromiss geplant
- Bundesnetzagentur muss keine Kohleverfeuerungsverbote mehr erlassen
- Wirtschaftliche Gründe führen zu freiwilligen Kraftwerksabschaltungen
- Zielniveau für 2028 ist bereits jetzt schon erreicht worden
- Erneuerbaren Energien liefern Strom zu deutlich niedrigeren Kosten
- Kompletter Kohleausstieg wird voraussichtlich schon um 2030 erfolgen
- Versorgungssicherheit bleibt durch Netzreserve-Systeme gewährleistet
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema
- Strom für Notebooks per USB-C: Netzteile von Anker im Test
- EcoFlow Delta 2: Powerstation bewährt sich im Langzeit-Test
- EcoFlow Stream AC Pro: Heimspeicher mit fast 2 kWh im Test
- EcoFlow Stream Ultra X: Stromspeicher für den Haushalt im Test
- Tour durch ein OVH-Datenzentrum: Wasserkühlung für alle Server
Bluetti AC200Max im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
- 110 Billiarden Kilometer: Forscher arbeiten an Karte von Pilzgeflechten
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Heute 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Heute 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen