Für KI: Trump mit Ausnahmeregelung für dreckigste Kohlekraftwerke
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat für 47 Kohlekraftwerke Ausnahmen von Umweltauflagen angekündigt - darunter auch das berüchtigte Colstrip-Kraftwerk in Montana, das als das am stärksten verschmutzende seiner Art in den USA gilt.
Die Regierung begründet diesen Schritt mit dem angeblich hohen Risiko von Betriebsschließungen, das durch die aktuellen Vorschriften der Umweltschutzbehörde EPA entstanden sei. Die Regelungen würden auf Technologien zur Emissionskontrolle basieren, die noch gar nicht kommerziell verfügbar seien.
Ein Regierungssprecher betonte, dass Kohle weiterhin ein zentraler Bestandteil der Energieversorgung sei, insbesondere im Hinblick auf den steigenden Strombedarf durch Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Präsident Trump habe versprochen, "schöne, saubere Kohle" zu fördern, um die wirtschaftliche Zukunft und die nationale Sicherheit der USA zu gewährleisten.
Laut Daten der EPA weist das Colstrip-Werk die höchste Konzentration an Feinstaubemissionen aller Kohlekraftwerke des Landes auf. Diese Partikel, bestehend aus Asche, Staub und giftigen Metallen, gelten als Mitverursacher schwerer Atemwegserkrankungen, Herzerkrankungen und vorzeitiger Todesfälle. Neben Talen Energy (Colstrip) profitieren auch große Energieversorger wie Ameren, Dominion, NRG und Entergy von den Ausnahmen - insgesamt wurden über 60 einzelne Kraftwerksblöcke berücksichtigt.
Siehe auch:
Quecksilber & Co. dürfen weiter in die Luft
Die Lockerung der Vorschriften ist Teil einer umfassenderen Strategie des Weißen Hauses, um die Kohleindustrie zu stärken und ihre Bedeutung für die US-amerikanische Energieversorgung wiederherzustellen. Wie aus internen Unterlagen hervorgeht, erhalten diese Kraftwerke nun für zwei weitere Jahre - von Juli 2027 bis Juli 2029 - eine Aussetzung von Vorgaben zur Reduktion von Quecksilber und anderen gesundheitsgefährdenden Schadstoffen, berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.Die Regierung begründet diesen Schritt mit dem angeblich hohen Risiko von Betriebsschließungen, das durch die aktuellen Vorschriften der Umweltschutzbehörde EPA entstanden sei. Die Regelungen würden auf Technologien zur Emissionskontrolle basieren, die noch gar nicht kommerziell verfügbar seien.
Ein Regierungssprecher betonte, dass Kohle weiterhin ein zentraler Bestandteil der Energieversorgung sei, insbesondere im Hinblick auf den steigenden Strombedarf durch Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Präsident Trump habe versprochen, "schöne, saubere Kohle" zu fördern, um die wirtschaftliche Zukunft und die nationale Sicherheit der USA zu gewährleisten.
Umweltgruppen empört
Umweltorganisationen zeigen sich hingegen empört. John Walke vom Natural Resources Defense Council kritisierte die Begründung der Regierung scharf: "Die meisten dieser Kraftwerke verfügen bereits heute über funktionierende Filteranlagen. Die Behauptung, die Technologie sei nicht verfügbar, ist schlichtweg falsch und irreführend." Die Politik der Trump-Regierung diene allein dem Schutz von Verschmutzern und stelle die Interessen der Industrie über die Gesundheit der Bevölkerung.Laut Daten der EPA weist das Colstrip-Werk die höchste Konzentration an Feinstaubemissionen aller Kohlekraftwerke des Landes auf. Diese Partikel, bestehend aus Asche, Staub und giftigen Metallen, gelten als Mitverursacher schwerer Atemwegserkrankungen, Herzerkrankungen und vorzeitiger Todesfälle. Neben Talen Energy (Colstrip) profitieren auch große Energieversorger wie Ameren, Dominion, NRG und Entergy von den Ausnahmen - insgesamt wurden über 60 einzelne Kraftwerksblöcke berücksichtigt.
Zusammenfassung
- Trump-Regierung lockert Umweltauflagen für 47 Kohlekraftwerke
- Colstrip-Kraftwerk in Montana profitiert trotz höchster Verschmutzung
- Aussetzung von Schadstoff-Reduktionsvorgaben für weitere zwei Jahre
- Begründung: Risiko von Betriebsschließungen und fehlende Technologie
- Regierung betont Bedeutung der Kohle für KI-Rechenzentren
- Umweltorganisationen kritisieren Entscheidung als falsch und irreführend
- Große Energieversorger wie Ameren und Dominion profitieren ebenfalls
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