Tour durch ein OVH-Datenzentrum: Wasserkühlung für alle Server
Der Cloudanbieter OVHcloud betreibt auf rund 2800 Quadratmetern ein Rechenzentrum mit Platz für bis zu 40.000 physische Server. Eine exklusive Tour von Zenchillis Hardware Reviews gewährt Einblick in das patentierte Wasserkühlsystem, das seit rund 20 Jahren weiterentwickelt wird. Ziel ist maximale Energieeffizienz und eine verlängerte Hardware-Lebensdauer.
Statt auf klassische Luftkühlung mit Ventilatoren und Kalt-/Warmgängen setzt OVHcloud auf einen geschlossenen Wasserkreislauf, der direkt an CPU und GPU angeschlossen ist. Jeder Server erhält zwei Wasseranschlüsse sowie Strom und Netzwerk; Pumpen im Rack transportieren das erhitzte Wasser zu einem zentralen Behälter, von wo aus es über Außenrohre abgekühlt zurückfließt. Die Einlauftemperatur liegt bei etwa 25 °C, der Rücklauf bei rund 45 °C.
Das Unternehmen erreicht laut eigenen Angaben einen PUE-Wert von 1,26 - deutlich besser als die 1,6 bis 1,7 typischer luftgekühlter Anlagen. Die Wärme wird über Gebäudewände abgeführt, Anschlüsse für eine Fernwärme-Kopplung sind vorbereitet. Der Standort bezieht seinen Strom vollständig aus einem nahegelegenen Solarpark.
Die Serverfertigung erfolgt zu rund 90 % in Frankreich. Angeboten werden etwa 40 Konfigurationen, von AMD-basierten Einstiegsmodellen bis hin zu High-Performance-Systemen mit Nvidia-GPUs für KI- und HPC-Workloads. Neue Systeme bleiben drei bis vier Jahre im Primäreinsatz, ältere Hardware wird über die "Eco Range" bis zu neun Jahre weiterbetrieben und in der eigenen Manufaktur recycelt.
OVHcloud richtet sich mit diesem Ansatz an Unternehmen, die leistungsintensive Anwendungen wie KI, Simulation oder Rendering betreiben und dabei auf Energieeffizienz und Green-IT setzen. Für Standardumgebungen ohne spezielle Kühlungsanforderungen bleiben luftgekühlte Lösungen meist einfacher umzusetzen.
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Statt auf klassische Luftkühlung mit Ventilatoren und Kalt-/Warmgängen setzt OVHcloud auf einen geschlossenen Wasserkreislauf, der direkt an CPU und GPU angeschlossen ist. Jeder Server erhält zwei Wasseranschlüsse sowie Strom und Netzwerk; Pumpen im Rack transportieren das erhitzte Wasser zu einem zentralen Behälter, von wo aus es über Außenrohre abgekühlt zurückfließt. Die Einlauftemperatur liegt bei etwa 25 °C, der Rücklauf bei rund 45 °C.
Das Unternehmen erreicht laut eigenen Angaben einen PUE-Wert von 1,26 - deutlich besser als die 1,6 bis 1,7 typischer luftgekühlter Anlagen. Die Wärme wird über Gebäudewände abgeführt, Anschlüsse für eine Fernwärme-Kopplung sind vorbereitet. Der Standort bezieht seinen Strom vollständig aus einem nahegelegenen Solarpark.
Die Serverfertigung erfolgt zu rund 90 % in Frankreich. Angeboten werden etwa 40 Konfigurationen, von AMD-basierten Einstiegsmodellen bis hin zu High-Performance-Systemen mit Nvidia-GPUs für KI- und HPC-Workloads. Neue Systeme bleiben drei bis vier Jahre im Primäreinsatz, ältere Hardware wird über die "Eco Range" bis zu neun Jahre weiterbetrieben und in der eigenen Manufaktur recycelt.
Sehr viel effizienter
Zu den Vorteilen zählen hohe Energieeffizienz, geringere Betriebskosten und eine dichte Rack-Bestückung dank direkter CPU-/GPU-Kühlung. Die Integration erneuerbarer Energien und geplanter Abwärmenutzung stärkt den Nachhaltigkeitsaspekt. Nachteile sind der erhöhte bauliche Aufwand, die Abhängigkeit von Außentemperaturen sowie ein höherer Investitionsbedarf für Pumpen, Rohrleitungen und Wärmetauscher.OVHcloud richtet sich mit diesem Ansatz an Unternehmen, die leistungsintensive Anwendungen wie KI, Simulation oder Rendering betreiben und dabei auf Energieeffizienz und Green-IT setzen. Für Standardumgebungen ohne spezielle Kühlungsanforderungen bleiben luftgekühlte Lösungen meist einfacher umzusetzen.
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