Große Mengen Seltene Erden schlummern in Kohle-Asche-Deponien
In den Deponien für Kohle-Asche steckt ein unerwarteter Schatz: Aus dem Abfall des Verbrennungs-Zeitalters lassen sich viele Metalle der Seltene-Erden-Gruppe extrahieren. Ihr Gesamtwert wird für die Asche-Lader der USA auf viele Milliarden Dollar geschätzt.
"Das ist ein perfektes Beispiel dafür, wie aus Müll ein wertvoller Rohstoff wird", erklärt Bridget Scanlon, Mitautorin der Studie und Forscherin am Bureau of Economic Geology der University of Texas, gegenüber Interesting Engineering. "Wir wollen Abfallprodukte nutzen, um wertvolle Ressourcen zurückzugewinnen und gleichzeitig Umweltbelastungen zu reduzieren."
Laut der Forschungsarbeit enthalten US-amerikanische Kohleasche-Depots insgesamt rund 11 Millionen Tonnen Seltener-Erden-Metalle. Das ist fast das Achtfache der bislang bekannten inländischen Reserven. Gegenüber herkömmlichen Bergbauverfahren hat die Gewinnung von Seltenen Erden aus Kohleasche einen entscheidenden Vorteil: Durch die Verbrennung ist das Material bereits von seinem ursprünglichen Träger getrennt, wodurch energieintensive Aufbereitungsprozesse entfallen.
Trotz der vielversprechenden Erkenntnisse gibt es noch Herausforderungen. Unternehmen wie Element USA arbeiten bereits an Technologien, um die Rohstoffe effizient aus Kohleasche und anderen Bergbauabfällen zu gewinnen. "Die Idee, Seltene Erden aus diesen Rückständen zu gewinnen, ist naheliegend", sagt Chris Young, Strategiechef von Element USA. "Die Herausforderung besteht darin, daraus eine wirtschaftlich tragfähige Lösung zu machen."
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Abfall der alten Zeit
Kohleasche, das feine Pulver, das als Nebenprodukt bei der Verbrennung von Kohle entsteht, wurde bislang vor allem als Abfall betrachtet. Doch Wissenschaftler der Universität von Texas in Austin haben nun herausgefunden, dass diese Rückstände eine ergiebige und leicht zugängliche Quelle für die Seltenerdmetalle darstellen. Diese Materialien sind essenziell für die Produktion von vielen Hightech-Komponenten."Das ist ein perfektes Beispiel dafür, wie aus Müll ein wertvoller Rohstoff wird", erklärt Bridget Scanlon, Mitautorin der Studie und Forscherin am Bureau of Economic Geology der University of Texas, gegenüber Interesting Engineering. "Wir wollen Abfallprodukte nutzen, um wertvolle Ressourcen zurückzugewinnen und gleichzeitig Umweltbelastungen zu reduzieren."
Laut der Forschungsarbeit enthalten US-amerikanische Kohleasche-Depots insgesamt rund 11 Millionen Tonnen Seltener-Erden-Metalle. Das ist fast das Achtfache der bislang bekannten inländischen Reserven. Gegenüber herkömmlichen Bergbauverfahren hat die Gewinnung von Seltenen Erden aus Kohleasche einen entscheidenden Vorteil: Durch die Verbrennung ist das Material bereits von seinem ursprünglichen Träger getrennt, wodurch energieintensive Aufbereitungsprozesse entfallen.
Unterschiedlich ergiebig
Allerdings sind nicht alle Kohleasche-Vorkommen gleich ergiebig. Die Studie zeigt deutliche regionale Unterschiede in der Konzentration und Extraktionsmöglichkeit der Seltenen Erden. Die höchsten Konzentrationen wurden in Kohleasche aus dem Appalachian Basin gemessen (durchschnittlich 431 Milligramm pro Kilogramm), doch nur etwa 30 Prozent davon sind leicht gewinnbar. Im Powder River Basin hingegen ist die Konzentration niedriger (264 mg/kg), dafür lassen sich hier bis zu 70 Prozent der seltenen Erden extrahieren.Trotz der vielversprechenden Erkenntnisse gibt es noch Herausforderungen. Unternehmen wie Element USA arbeiten bereits an Technologien, um die Rohstoffe effizient aus Kohleasche und anderen Bergbauabfällen zu gewinnen. "Die Idee, Seltene Erden aus diesen Rückständen zu gewinnen, ist naheliegend", sagt Chris Young, Strategiechef von Element USA. "Die Herausforderung besteht darin, daraus eine wirtschaftlich tragfähige Lösung zu machen."
Zusammenfassung
- Kohleasche-Deponien enthalten große Mengen wertvoller Seltener Erden
- US-Vorkommen übersteigen bekannte inländische Reserven um das Achtfache
- Gewinnung aus Asche energieeffizienter als herkömmlicher Bergbau
- Regionale Unterschiede in Konzentration und Extrahierbarkeit
- Unternehmen arbeiten an effizienten Gewinnungstechnologien
- Potenzial zur Reduzierung von Umweltbelastungen durch Abfallnutzung
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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