EcoFlow Stream Ultra X: Stromspeicher für den Haushalt im Test
Beim EcoFlow Stream Ultra X handelt es sich um einen Speicher für Solaranlagen. Eine Einheit kann 3,84 kWh aufnehmen, insgesamt lässt sich das System auf bis zu 12 kWh erweitern. Der Speicher ist IP65-zertifiziert und kann folglich auch im Freien stehen. Der Stream Ultra verfügt über zwei Haushaltssteckdosen, über die Haushaltsgeräte angeschlossen werden können. Diese sind ab Werk mit Schutzeinsätzen versehen. Mögliche Geräte, die angeschlossen werden können, sind etwa Waschmaschinen, der Thermomix oder auch ein Gaming-PC.
Besitzt man bereits ein Solarsystem, muss man nicht auf den Stream Ultra X verzichten: Der Speicher kann über die AC-Kopplung ins System eingebaut werden. Für die Integration ins System ist kein Techniker nötig. Es entstehen folglich keine zusätzlichen Kosten. In einer Kiste befindet sich weiteres Zubehör. Der Lieferumfang beinhaltet eine Aufbauanleitung. Gerade Neulinge sollten sich diese auf jeden Fall durchlesen. Die kostenlose EcoFlow-App unterstützt Nutzer allerdings ebenfalls und hilft bei jedem Schritt. Für die Verbindung mit dem Hausnetz liegt ein passendes Kabel bei. Im Grunde liefert der Hersteller alles mit, was nötig ist, um mit der Ultra X direkt zu starten. Eine Fahrt in den Baumarkt sollte daher nicht nötig sein.
Über den Netzstecker ist es auch möglich, die Ultra X aufzuladen, ohne dass ein Solarpanel Strom ins Haus einspeist. Das kann praktisch sein, wenn man bereits einen flexiblen Stromtarif nutzt. Über die App lässt sich einstellen, ob dies zu bestimmten Zeiten passieren soll. Auf diese Weise können günstige Zeiten abgefangen werden, in denen der Strom nicht so viel kostet wie zu Stoßzeiten. Die Möglichkeit, günstigen Strom für später zu lagern, kann das System auch für Menschen attraktiv machen, die keine bzw. noch keine Solaranlage besitzen. Dennoch dürften die wenigsten ohne eine solche Vorrichtung auf dem Dach zur Ultra X greifen.
Je nach tatsächlichem Verbrauch kann Stream Ultra X auch noch länger Energie liefern, bevor dem PC keine Energie mehr zur Verfügung steht. Grafikintensivere Spiele fordern natürlich früher ihren Tribut als Monkey Island auf einem sparsamen PC. In den meisten Fällen dürfte der Stream Ultra X aber nicht nur das heimische Mediacenter mit Strom versorgen. Viel realistischer ist es, dass auch andere Haushaltsgeräte, wie etwa der Wischstaubsauger, mit Strom versorgt werden. Smarte Haushaltshelfer wie etwa ein Roborock Saros 10 sind nicht mehr aus dem Alltag vieler Menschen wegzudenken. Sie verbrauchen allerdings vor allem eins: Strom. Je häufiger der Wischstaubsauger fährt und je öfter der Mop getrocknet wird, umso öfter muss der Strom aus dem Hausnetz abgegriffen werden. Oder eben aus dem Solarpanel bzw. der Ultra X.
Nach dem Winter wird sich zeigen, wie viel Sonnenenergie die Solarpanels generieren konnten und wie viel davon auf die einzelnen Gadgets des täglichen Lebens entfällt. In jedem Fall kann der CO₂-Fußabdruck mit dem Ultra X reduziert werden. Allerdings: Selbst wenn lange Regen- und Schneeperioden das Erwirtschaften von Sonnenenergie erschweren, kann immerhin bei flexiblen Strompreistarifen der Geldbeutel geschont werden. Denkt man etwas weiter, wäre es sogar möglich, mit dem Stream Ultra X und den passenden Solarpanels außerhalb der eigenen vier Wände Strom zu produzieren, wie etwa auf dem Campingplatz. Natürlich: Wie in jedem Szenario sollte man auch hier die Anschaffungskosten klar im Blick behalten. Der EcoFlow Stream Ultra X ist aktuell für 1084,95 Euro auf Amazon verfügbar. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Besitzt man bereits ein Solarsystem, muss man nicht auf den Stream Ultra X verzichten: Der Speicher kann über die AC-Kopplung ins System eingebaut werden. Für die Integration ins System ist kein Techniker nötig. Es entstehen folglich keine zusätzlichen Kosten. In einer Kiste befindet sich weiteres Zubehör. Der Lieferumfang beinhaltet eine Aufbauanleitung. Gerade Neulinge sollten sich diese auf jeden Fall durchlesen. Die kostenlose EcoFlow-App unterstützt Nutzer allerdings ebenfalls und hilft bei jedem Schritt. Für die Verbindung mit dem Hausnetz liegt ein passendes Kabel bei. Im Grunde liefert der Hersteller alles mit, was nötig ist, um mit der Ultra X direkt zu starten. Eine Fahrt in den Baumarkt sollte daher nicht nötig sein.
Über den Netzstecker ist es auch möglich, die Ultra X aufzuladen, ohne dass ein Solarpanel Strom ins Haus einspeist. Das kann praktisch sein, wenn man bereits einen flexiblen Stromtarif nutzt. Über die App lässt sich einstellen, ob dies zu bestimmten Zeiten passieren soll. Auf diese Weise können günstige Zeiten abgefangen werden, in denen der Strom nicht so viel kostet wie zu Stoßzeiten. Die Möglichkeit, günstigen Strom für später zu lagern, kann das System auch für Menschen attraktiv machen, die keine bzw. noch keine Solaranlage besitzen. Dennoch dürften die wenigsten ohne eine solche Vorrichtung auf dem Dach zur Ultra X greifen.
Stundenlanger Spielspaß
Unser Kollege Timm Mohn hat das Stream-Ultra-X-System nun seit einigen Wochen installiert. Der Strom aus der Einheit kann für verschiedene Dinge genutzt werden. EcoFlow selbst sieht u. a. die Waschmaschine und den Kühlschrank ganz vorn. Im modernen Haushalt kann aber auch das PC-Setup viel Energie kosten. Der Geekom Megamini G1 kommt beispielsweise mit einem 330-Watt-Netzteil daher. Mit dem Stream Ultra X kann der PC seinen Strom direkt aus der Sonne und/oder dem gespeicherten Strom beziehen. In der App hat man jederzeit eine genaue Übersicht darüber, wie viel Strom gerade verbraucht oder gesammelt wird. Im vorliegenden Fall sind Monitor und PC gleichzeitig in die Steckdose eingesteckt. Geht man von einem Verbrauch von 0,72 kWh pro 2 Stunden aus, so hat man bei einer Kapazität von 3,84 kWh etwa elf Stunden Spielvergnügen, bis die Sonne wieder scheinen muss.Je nach tatsächlichem Verbrauch kann Stream Ultra X auch noch länger Energie liefern, bevor dem PC keine Energie mehr zur Verfügung steht. Grafikintensivere Spiele fordern natürlich früher ihren Tribut als Monkey Island auf einem sparsamen PC. In den meisten Fällen dürfte der Stream Ultra X aber nicht nur das heimische Mediacenter mit Strom versorgen. Viel realistischer ist es, dass auch andere Haushaltsgeräte, wie etwa der Wischstaubsauger, mit Strom versorgt werden. Smarte Haushaltshelfer wie etwa ein Roborock Saros 10 sind nicht mehr aus dem Alltag vieler Menschen wegzudenken. Sie verbrauchen allerdings vor allem eins: Strom. Je häufiger der Wischstaubsauger fährt und je öfter der Mop getrocknet wird, umso öfter muss der Strom aus dem Hausnetz abgegriffen werden. Oder eben aus dem Solarpanel bzw. der Ultra X.
Nach dem Winter wird sich zeigen, wie viel Sonnenenergie die Solarpanels generieren konnten und wie viel davon auf die einzelnen Gadgets des täglichen Lebens entfällt. In jedem Fall kann der CO₂-Fußabdruck mit dem Ultra X reduziert werden. Allerdings: Selbst wenn lange Regen- und Schneeperioden das Erwirtschaften von Sonnenenergie erschweren, kann immerhin bei flexiblen Strompreistarifen der Geldbeutel geschont werden. Denkt man etwas weiter, wäre es sogar möglich, mit dem Stream Ultra X und den passenden Solarpanels außerhalb der eigenen vier Wände Strom zu produzieren, wie etwa auf dem Campingplatz. Natürlich: Wie in jedem Szenario sollte man auch hier die Anschaffungskosten klar im Blick behalten. Der EcoFlow Stream Ultra X ist aktuell für 1084,95 Euro auf Amazon verfügbar. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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