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Übervolle Lager: Tesla muss immer mehr Notlösungs-Parkplätze mieten

Tesla kämpft aktuell mit gewaltigen Absatzproblemen: Unzählige Fahrzeuge, darunter Cybertrucks, stauen sich auf Parkplätzen verlassener Einkaufszentren. Der Elektroautobauer mietet diese zusätzlichen Flächen an, weil zu wenig verkauft wird.
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Wohin mit all den Teslas, die keiner haben will?

Teslas unverkaufte Fahrzeuge werden für den Autobauer immer zum (Platz-)Problem, denn diese stapeln sich regelrecht auf verlassenen Parkplätzen in mehreren US-Bundesstaaten. In Missouri etwa sind laut lokalen Medienberichten auf dem Parkplatz eines verlassenen Einkaufszentrums Hunderte Tesla-Fahrzeuge, darunter auch mehrere Dutzend Cybertrucks, zu finden.

Das Phänomen beschränkt sich nicht nur auf einen Standort. Tesla nutzt mittlerweile mehrere solcher "Overflow-Lots" in verschiedenen Bundesstaaten, um mit den steigenden Lagerbeständen umzugehen. In Chesterfield bei St. Louis hat das Unternehmen den Parkplatz einer teilweise abgerissenen Mall angemietet - etwa drei Meilen von seinem Auslieferungszentrum entfernt. Diese Praxis ist für Tesla ungewöhnlich, da das Unternehmen traditionell auf ein schlankes Lagermodell setzt und Fahrzeuge meist direkt nach der Produktion ausliefert.

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Verkaufszahlen brechen ein

Wie Electrek berichtet, kämpft Tesla derzeit an mehreren Fronten: In Kanada sind die Verkäufe praktisch zum Erliegen gekommen, in Europa verzeichnet das Unternehmen trotz des neuen Model-Y einen Rückgang von etwa 40 Prozent. Auch in einstigen Boom- und Hoffnungsmarkt China läuft es auch nicht besser.

Die Verkaufsprobleme treffen Tesla zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Das Unternehmen hatte seine Produktionskapazitäten in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut und neue Gigafactories in Texas, Berlin und Shanghai eröffnet. Diese Werke produzieren täglich Tausende Fahrzeuge, die nun auf Abnehmer warten. Besonders betroffen sind die neueren Modelle wie der Cybertruck, der nach jahrelangen Verzögerungen endlich in Serie produziert wird, aber nicht ansatzweise die erwartete Nachfrage findet.

Ladenhüter Cybertruck

In Farmington Hills, Michigan, wurde ein weiterer "Überfluss-Parkplatz" entdeckt, der für Kontroversen sorgte. Der Standort war nicht für die Fahrzeuglagerung zugelassen, was zu einer Benachrichtigung durch die Stadt führte. Etwa 100 Cybertrucks wurden dort gesichtet.

Ähnliche Tesla-Überfluss-Parkplätze wurden in den vergangenen Monaten auch in Nevada, Florida und Ohio entdeckt. Die Situation erinnert an die frühen 2000er Jahre, als traditionelle Autohersteller wie General Motors und Ford ähnliche Probleme mit überfüllten Lagern hatten. Damals führten Überkapazitäten zu massiven Rabatten und Produktionsstopps.

Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Glaubt ihr, Tesla wird seine Verkaufsstrategie ändern müssen? Teilt eure Einschätzung gerne in den Kommentaren mit uns.

Zusammenfassung
  • Tesla parkt unverkaufte Fahrzeuge auf angemieteten Parkplätzen verlassener Malls
  • Hunderte Teslas inklusive Cybertrucks stehen auf sogenannten Overflow-Lots
  • Verkäufe in Kanada stagnieren und gehen in Europa um etwa 40 Prozent zurück
  • Auch im wichtigen chinesischen Markt verzeichnet Tesla sinkende Absatzzahlen
  • Die Überproduktion trifft besonders den Cybertruck, der weniger Nachfrage findet
  • Tesla nutzt mittlerweile Parkflächen in zahlreichen US-Bundesstaaten
  • Die Situation erinnert an Überkapazitätsprobleme traditioneller Autobauer

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