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Teslas startet nur einen Mini-Test

Tesla startet seinen lang erwarteten Robotaxi-Dienst in Austin offenbar mit überraschend wenig Fahrzeugen. Laut einem Bericht werden nur etwa zehn Autos eingesetzt, die zudem in begrenzten Zonen operieren und von Teleoperatoren überwacht werden.
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Tesla

Teslas Mini-Flotte für autonomes Fahren

Tesla wird seinen lang erwarteten Robotaxi-Dienst am Wochenende in Austin, Texas, starten - allerdings mit deutlich weniger Fahrzeugen als erwartet. Zunächst sollen gerade einmal etwa zehn Fahrzeuge auf die Straße kommen, und das ohne das sonst für Elon Musk typische große Spektakel. Die autonomen Taxis werden zudem nur innerhalb geografisch begrenzter Zonen in Austin operieren und besonders komplexe Kreuzungen meiden.

Dazu kommt (allerdings ist das weder überraschend noch ungewöhnlich), dass jedes Fahrzeug von einem menschlichen Teleoperator aus der Ferne überwacht wird, der im Notfall die Kontrolle übernehmen kann. Diese vorsichtige Herangehensweise steht dennoch in starkem Kontrast zu früheren Versprechungen von Musk, der bereits 2020 vollautonome Robotaxis in Aussicht gestellt hatte. Wie die Financial Times berichtet, zeigt der bescheidene und vorsichtige Start die Realität der technischen Herausforderungen beim autonomen Fahren.

Fortschritte und Kritik bei Full Self-Driving

Zu Teslas "Full Self-Driving" (FSD), das die Basis für die Robotaxi-Pläne bildet, gibt es schon lange Diskussionen: Das Unternehmen meint, dass der rein kamerabasierte Ansatz und die große Flotte vernetzter Fahrzeuge Tesla langfristig einen Wettbewerbsvorteil verschaffen werden. Kritiker hingegen bezweifeln, dass Tesla ohne zusätzliche Sensoren wie Lidar und Radar wirklich autonomes Fahren erreichen kann.

Cybercab: Tesla stellt sein Robotaxi im Video vor

Das Unternehmen veröffentlicht allerdings keine Daten darüber, wie oft Fahrer während der ersten Tests die Kontrolle über ihre Fahrzeuge zurücknehmen mussten. Zudem wird Tesla in den USA wegen möglicher Unfälle mit seiner selbstfahrenden Software in gleich mehreren Fällen behördlich untersucht.

Waymo als etablierter Konkurrent

Im Gegensatz zu Tesla hat Waymo, das zum Google-Mutterkonzern Alphabet gehört, bereits über 1500 vollständig fahrerlose Fahrzeuge in vier US-Städten im Einsatz und demonstriert damit echte Level-4-Autonomie. Waymo bietet in Austin, Phoenix, San Francisco und Los Angeles bereits kommerzielle Dienste an.

Waymo setzt im Gegensatz zu Tesla auf teure Radar- und Lidar-Sensoren. Musk behauptet, dass das speziell entwickelte "Cybercab" von Tesla für weniger als 30.000 Dollar verkauft werden könne. Waymo hingegen nutzt Jaguars mit einem Listenpreis von mehr als 70.000 Dollar und stattet diese zusätzlich mit Sensoren aus, die weitere zehntausende Dollar kosten.

Tesla muss jedoch noch beweisen, dass seine kamerabasierten Systeme auf dem nahezu autonomen Level operieren können, das Waymo bereits erreicht hat. Musk bleibt dennoch zuversichtlich, dass bestehende Tesla-Besitzer ihre Fahrzeuge bald in ein Robotaxi-Netzwerk einbinden könnten. Obwohl der Robotaxi-Dienst zunächst als kontrolliertes Pilotprojekt mit nur zehn Fahrzeugen startet, hat Musk erklärt, dass die Flotte "in wenigen Monaten" auf 1000 Fahrzeuge anwachsen könnte.

Was haltet ihr von Teslas vorsichtigem Ansatz beim Robotaxi-Start? Glaubt ihr, dass die kamerabasierte Technologie ausreicht, oder sind zusätzliche Sensoren wie bei Waymo notwendig? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren mit!

Zusammenfassung
  • Tesla startet Robotaxi-Dienst in Austin mit nur etwa zehn Fahrzeugen
  • Fahrzeuge werden in begrenzten Zonen operieren und komplexe Kreuzungen meiden
  • Menschliche Teleoperatoren überwachen die Fahrzeuge aus der Ferne
  • Teslas kamerabasierter Ansatz steht im Kontrast zu Waymos Lidar-Sensoren
  • Waymo betreibt bereits 1.500 fahrerlose Fahrzeuge in vier US-Städten
  • Musk verspricht Ausbau der Robotaxi-Flotte auf 1.000 Fahrzeuge in Monaten
  • Teslas Full Self-Driving wird wegen möglicher Unfälle behördlich untersucht

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