RTX 5060: Objektive Reviews unerwünscht - Nvidia nötigt Tester
Nvidia nimmt aktiv Einfluss auf Tests der kommenden GeForce RTX 5060. Denn der Grafikkartenhersteller gibt strengste Testbedingungen vor. Nur wer sich an diese hält, erhält überhaupt Zugang zu den notwendigen Treibern. Diese Strategie sorgt für enorm viel Kritik.
Denn wie sich jetzt zeigt, rückt Nvidia die Treiber stattdessen nur noch heraus, wenn sich Medien und Reviewer dazu verpflichten, harte Vorgaben des Unternehmens während ihrer 'Tests' einzuhalten. Tester werden auf diese Weise genötigt, nach Nvidias Pfeife zu tanzen. Testmöglichkeiten werden drastisch eingeschränkt und das Ergebnis sind verzerrte Beurteilungen der Grafikkarte.
Bei den Spielen beschränkt sich die Auswahl auf fünf Titel: Avowed, Doom: The Dark Ages, Marvel Rivals, Cyberpunk 2077 und Hogwarts Legacy. Auch die Auflösung ist mit 1080p fest vorgegeben, was Tests in höheren Auflösungen ausschließt.
Experten sehen in dieser Vorgehensweise den Versuch, potenzielle Schwächen der RTX 5060 zu verschleiern. Besonders der Vergleich mit der direkten Konkurrenz von AMD sowie dem Vorgängermodell RTX 4060 wird durch die Vorgaben unmöglich gemacht. Das könnte darauf hindeuten, dass Nvidia befürchtet, die neue Karte könnte in solch direkten Vergleichen schlecht abschneiden.
Verbraucher sollten daher mit dem Kauf der RTX 5060 unbedingt warten, bis nach dem offiziellen Launch unabhängige und umfassende Tests verfügbar sind, die nicht den strengen Vorgaben von Nvidia unterliegen. Die Grafikkarte soll ab dem 19. Mai zu einer UVP von 319 Euro erhältlich sein. Ob es sich dabei um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis handelt, wird sich wohl erst dann zeigen. Klar ist allerdings, dass Nvidia nach dem desaströsen Start der RTX 50-Serie das Vertrauen der Kunden in seine Produkte mit der neuen Test-Strategie weiter auf die Probe stellt.
Was haltet ihr von Nvidias neuem Ansatz bei Grafikkartentests? Würdet ihr eine Grafikkarte kaufen, bevor unabhängige und umfassende Tests verfügbar sind? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Nvidia mit fragwürdiger Strategie
Vor etwas mehr als einem Monat startete mit der GeForce RTX 5060 Ti die erste Blackwell-Grafikkarte der beliebten 60-Reihe in den Handel. Wie gewohnt gab es vorab unabhängige Tests, die die Leistung der GPU untersuchten, um Interessenten einen objektiven Einblick in das Leistungsvermögen der Karte zu ermöglichen. Doch diese Praxis gefällt Nvidia anscheinend nicht mehr. Und so entschied sich das Unternehmen dazu, bei der kommenden RTX 5060, keine Treiber für Tests vor Marktstart der Karte zur Verfügung zu stellen - zumindest nicht in gewohnter Weise.Denn wie sich jetzt zeigt, rückt Nvidia die Treiber stattdessen nur noch heraus, wenn sich Medien und Reviewer dazu verpflichten, harte Vorgaben des Unternehmens während ihrer 'Tests' einzuhalten. Tester werden auf diese Weise genötigt, nach Nvidias Pfeife zu tanzen. Testmöglichkeiten werden drastisch eingeschränkt und das Ergebnis sind verzerrte Beurteilungen der Grafikkarte.
Nvidia diktiert Testbedingungen
Tester können weder Grafikkarten für Leistungsvergleiche noch Spiele oder Einstellungen frei wählen, was einen umfassenden und objektiven Test nahezu unmöglich macht. So berichtet GameStar Tech: "Es sind nur Messungen der RTX 5060, RTX 3060 und der RTX 2060 Super gestattet. Hintergrund ist, dass Nvidia diese Upgrade-Pfade als besonders relevant ansieht [...] und sie deshalb betonen will."Bei den Spielen beschränkt sich die Auswahl auf fünf Titel: Avowed, Doom: The Dark Ages, Marvel Rivals, Cyberpunk 2077 und Hogwarts Legacy. Auch die Auflösung ist mit 1080p fest vorgegeben, was Tests in höheren Auflösungen ausschließt.
Kritik an Nvidias Vorgehen
Besonders auffällig ist ein weiterer wichtiger Unterschied in den Testbedingungen. So darf die RTX 5060 Multiframegeneration nutzen, während die vorgegebenen Vergleichs-GPUs keine KI-generierten Zusatzbilder erzeugen können. Diese Technologie kann die Bildrate künstlich erhöhen, indem zwischen berechneten Frames zusätzliche Bilder eingefügt werden.Experten sehen in dieser Vorgehensweise den Versuch, potenzielle Schwächen der RTX 5060 zu verschleiern. Besonders der Vergleich mit der direkten Konkurrenz von AMD sowie dem Vorgängermodell RTX 4060 wird durch die Vorgaben unmöglich gemacht. Das könnte darauf hindeuten, dass Nvidia befürchtet, die neue Karte könnte in solch direkten Vergleichen schlecht abschneiden.
Vorsicht beim Launch geboten
Ein besonderes Problem könnte der begrenzte Videospeicher der Karte darstellen. Viele Fachleute raten grundsätzlich von Grafikkarten mit nur acht Gigabyte Speicher im Jahr 2025 ab, da moderne Spiele zunehmend mehr VRAM benötigen. Gerade in höheren Auflösungen oder bei Spielen mit hochauflösenden Texturen könnte die RTX 5060 schnell an ihre Grenzen stoßen - ein Aspekt, der durch die eingeschränkten Testbedingungen möglicherweise nicht ausreichend beleuchtet wird.Verbraucher sollten daher mit dem Kauf der RTX 5060 unbedingt warten, bis nach dem offiziellen Launch unabhängige und umfassende Tests verfügbar sind, die nicht den strengen Vorgaben von Nvidia unterliegen. Die Grafikkarte soll ab dem 19. Mai zu einer UVP von 319 Euro erhältlich sein. Ob es sich dabei um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis handelt, wird sich wohl erst dann zeigen. Klar ist allerdings, dass Nvidia nach dem desaströsen Start der RTX 50-Serie das Vertrauen der Kunden in seine Produkte mit der neuen Test-Strategie weiter auf die Probe stellt.
Was haltet ihr von Nvidias neuem Ansatz bei Grafikkartentests? Würdet ihr eine Grafikkarte kaufen, bevor unabhängige und umfassende Tests verfügbar sind? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Nvidia schränkt Tests der RTX 5060 durch strenge Vorgaben massiv ein
- Treiberzugang nur bei Einhaltung spezifischer Testbedingungen möglich
- Vergleiche beschränkt auf RTX 3060 und RTX 2060 Super als Upgrade-Pfade
- Nur fünf ausgewählte Spiele und ausschließlich 1080p-Auflösung erlaubt
- RTX 5060 darf Multiframegeneration nutzen, Vergleichskarten nicht
- Experten vermuten Verschleierung von Schwächen der neuen Grafikkarte
- Unabhängige Tests werden erst nach dem Launch am 19. Mai 2025 möglich sein
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