Neuer Platzhirsch: Nvidia RTX Pro 6000 erobert Benchmark-Thron
Nvidias RTX Pro 6000 setzt neue Maßstäbe im Grafikkarten-Segment. Die Workstation-GPU übertrifft das Gaming-Flaggschiff RTX 5090 in Benchmarks um bis zu 16 Prozent. Dafür zahlen Käufer allerdings auch einen stolzen Preis.
Diese Vorteile spielte die Karte in Benchmarks wie 3DMark Time Spy und Time Spy Extreme aus. Mit Werkseinstellungen erreicht sie 51.776 bzw. 28.009 Punkte. Nach einer moderaten Übertaktung von 350 MHz steigen diese Werte auf 54.300 und 30.019 Punkte. Wie der Reddit-Nutzer privaterbok in seinen umfangreichen Tests dokumentierte, liegt die RTX Pro 6000 sowohl mit als auch ohne Übertaktung zwischen acht und 16 Prozent vor einer RTX 5090 mit Standardeinstellungen.
Dabei arbeitet die RTX Pro 6000 mit einer speziellen Treiberversion, die nicht die neuesten Optimierungen der GeForce Game Ready Treiber enthält. Das deutet darauf hin, dass mit optimierten Treibern möglicherweise noch höhere Leistungswerte erzielt werden können.
Preislich bewegt sich die RTX Pro 6000 zudem in einer völlig anderen Liga. Mit einem Preis um die 10.000 Euro kostet sie etwa das Vierfache einer RTX 5090. Dieser enorme Preisunterschied erklärt sich durch die Ausrichtung auf professionelle Anwendungen wie KI-Training, wissenschaftliche Simulationen und komplexe Visualisierungen, bei denen der große Speicher und eine zusätzliche ECC-Funktionalität entscheidende Vorteile bieten.
Historisch betrachtet ist die Trennung zwischen Gaming- und Profi-Grafikkarten bei Nvidia nichts Neues. Bereits seit der Einführung der Quadro-Serie im Jahr 2000 bietet der Hersteller spezialisierte Lösungen für professionelle Anwender an. Die RTX Pro 6000 setzt diese Tradition fort und zeigt eindrucksvoll, welches Leistungspotenzial in der aktuellen GPU-Architektur steckt. Und so ist die Karte der neue Platzhirsch, was die reine Leistung angeht.
Was haltet ihr von dieser Leistungssteigerung? Wäre eine solche Workstation-Karte trotz des hohen Preises für euch interessant? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neuer GPU-Performance-König
Die Nvidia RTX Pro 6000 war schon vor gut zwei Wochen das erste Mal bei Händlern aufgetaucht. Die Grafikkarte von Nvidia strotzt nur so vor Kraft. Entsprechend hat sich die GPU jetzt in einem direkten Duell gegen die GeForce RTX 5090, die bisher schnellste Gaming-Grafikkarte am Markt, durchgesetzt. In synthetischen Benchmarks konnte sich der professionelle KI-Beschleuniger dabei als neuer Spitzenreiter etablieren.Vollgestopft mit Speicher
Das Workstation-Flaggschiff verfügt über einen gewaltigen 96 GB großen GDDR7-Grafikspeicher, der über 32 Speicherchips mit je drei GB realisiert wird. Der verbaute GB202-Grafikprozessor bringt es auf 24.064 Shader-Einheiten. Das sind noch einmal etwa zehn Prozent mehr, als die stattlichen 21.760 Kerne der RTX 5090.Diese Vorteile spielte die Karte in Benchmarks wie 3DMark Time Spy und Time Spy Extreme aus. Mit Werkseinstellungen erreicht sie 51.776 bzw. 28.009 Punkte. Nach einer moderaten Übertaktung von 350 MHz steigen diese Werte auf 54.300 und 30.019 Punkte. Wie der Reddit-Nutzer privaterbok in seinen umfangreichen Tests dokumentierte, liegt die RTX Pro 6000 sowohl mit als auch ohne Übertaktung zwischen acht und 16 Prozent vor einer RTX 5090 mit Standardeinstellungen.
Dabei arbeitet die RTX Pro 6000 mit einer speziellen Treiberversion, die nicht die neuesten Optimierungen der GeForce Game Ready Treiber enthält. Das deutet darauf hin, dass mit optimierten Treibern möglicherweise noch höhere Leistungswerte erzielt werden können.
| Benchmark | RTX PRO 6000 (Stock) | RTX PRO 6000 (OC) | GeForce RTX 5090 (Stock) |
|---|---|---|---|
| 3DMark Time Spy | 51.776 (109%) | 54.300 (115%) | 47.320 (100%) |
| 3DMark Time Spy Extreme | 28.009 (108%) | 30.019 (116%) | 25.824 (100%) |
| 3DMark Steel Nomad | N/A | 16.804 (116%) | 14.468 (100%) |
| 3DMark Port Royal | N/A | 42.374 (112%) | 37.723 (100%) |
| Geekbench 6 OpenCL | N/A | 434.166 (116%) | 375.423 (100%) |
| Geekbench 6 Vulkan | N/A | 431.723 (109%) | 395.146 (100%) |
Deutliche Unterschiede zu Gaming-GPUs
Obwohl beide Karten den gleichen Chip nutzen, unterscheiden sie sich in wesentlichen Punkten. Neben den bereits erwähnten zusätzlichen Cuda-Kernen verfügt die RTX Pro 6000 auch über dreimal so viel Grafikspeicher wie die RTX 5090. Dafür liegt die Workstation-Karte aber auch beim Stromverbrauch mit 600 Watt über dem 575-Watt-Limit der Gaming-Variante.Preislich bewegt sich die RTX Pro 6000 zudem in einer völlig anderen Liga. Mit einem Preis um die 10.000 Euro kostet sie etwa das Vierfache einer RTX 5090. Dieser enorme Preisunterschied erklärt sich durch die Ausrichtung auf professionelle Anwendungen wie KI-Training, wissenschaftliche Simulationen und komplexe Visualisierungen, bei denen der große Speicher und eine zusätzliche ECC-Funktionalität entscheidende Vorteile bieten.
Historisch betrachtet ist die Trennung zwischen Gaming- und Profi-Grafikkarten bei Nvidia nichts Neues. Bereits seit der Einführung der Quadro-Serie im Jahr 2000 bietet der Hersteller spezialisierte Lösungen für professionelle Anwender an. Die RTX Pro 6000 setzt diese Tradition fort und zeigt eindrucksvoll, welches Leistungspotenzial in der aktuellen GPU-Architektur steckt. Und so ist die Karte der neue Platzhirsch, was die reine Leistung angeht.
Was haltet ihr von dieser Leistungssteigerung? Wäre eine solche Workstation-Karte trotz des hohen Preises für euch interessant? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Nvidias RTX Pro 6000 übertrifft RTX 5090 in Benchmarks um bis zu 15 Prozent
- Workstation-GPU verfügt über gewaltigen 96 GB GDDR7-Speicher und 24.064 Shader
- In Tests wie 3DMark Time Spy liegt die Karte bis neun Prozent vor der RTX 5090
- Mit Übertaktung von 350 MHz steigt der Vorsprung auf bis zu 16 Prozent
- Die Profi-Grafikkarte verbraucht mit 600 Watt mehr Strom als das Gaming-Modell
- Für den vierfachen Preis der Gaming-Variante bietet sie professionelle Vorteile
- Die Karte setzt die Tradition spezialisierter Lösungen für Profi-Anwender fort
Siehe auch:
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