RTX 5090: Prototyp geleakt - Leistungsaufnahme von bis zu 2.400 Watt!
Ein durchgesickertes Bild eines RTX 5090-Prototyps zeigt eine ungewöhnliche Konfiguration mit vier 16-Pin-Stromanschlüssen. Das zerstörte Engineering Sample gibt Einblicke in Nvidias Tests und deutet auf einen gigantischen Stromhunger hin.
X-Nutzer YuuKi_AnS hat ein Bild des Engineering-Samples geteilt. Besonders auffällig ist, das ganze vier 16-Pin-Anschlüsse vorhanden sind. Das reduziert in der Theorie nicht nur die Belastung pro Anschluss und vermeidet damit potenzielle Überhitzungsprobleme, sondern bietet auch mehr Spielraum für extreme Leistungstests. Mit den vier Anschlüssen könnte die Grafikkarte theoretisch sage und schreibe 2.400 Watt Leistung aufnehmen.
Zum Vergleich: Die finale Verkaufsversion der RTX 5090 kommt mit einer TDP von 575 Watt auf den Markt, was bereits als sehr hoch gilt. Schon diese Leistungsaufnahme erfordert eine durchdachte Gehäusebelüftung, um die entstehende Abwärme effektiv abzuführen.
Das Board des Prototyps wurde in der Mitte durchgesägt
Auf dem Bild sind zudem noch zusätzliche USB-Anschlüsse und Diagnosepins zu erkennen. Sollten zusätzlich zu den Speichermodulen auf der Oberseite der Platine noch Einheiten auf der Unterseite verbaut sein, könnte es sich sogar um einen Prototyp für eine mögliche RTX 5090 Ti oder die RTX Pro 6000 Blackwell handeln.
- Vermeintlicher RTX 5090-Prototyp mit erstaunlicher Konfiguration aufgetaucht
- Durchgesickertes Engineering-Sample gibt Einblicke in GeForce-Entwicklung
- PCB mit 14 Schichten ermöglicht verbesserte thermische und elektrische Leistung
- Prototyp besitzt ganze vier 16-Pin-Stromanschlüsse für bis zu 2.400 Watt Leistungsaufnahme
- Die finale Verkaufsversion kommt mit einer bereits hohen TDP von 575 Watt
- Zusätzliche USB-Anschlüsse und Diagnosepins deuten auf erweiterte Funktionen hin
- Früherer Prototyp vom Januar 2025 hatte 'nur' zwei 16-Pin-Anschlüsse
Vermeintlicher Prototyp der RTX 5090 aufgetaucht
Die GeForce RTX 5090 wurde als eine der ersten Karten der neuen Blackwell-Serie von Nvidia am Anfang Januar 2025 auf der CES 2025 vorgestellt. Doch bis eine Grafikkarte auf den Markt kommt, werden etliche Prototypen produziert. Und so tauchen immer wieder entsprechende Exemplare auf. Ende 2024 fand etwa ein Nutzer eine vermeintliche Testversion der RTX 4090 im Müll. Jetzt gibt es auch ein Bild eines angeblichen Prototyps der RTX 5090. Das scheinbare Engineering Sample besitzt dabei eine wirklich außergewöhnliche Konfiguration und gibt interessante Einblicke in das technische Design des Blackwell-Flaggschiffs und seiner PCB-Struktur.Potenzial für gigantische Leistungsaufnahme
Das PCB des frühen Prototyps ist in vielen Schichten aufgebaut. Diese Struktur ermöglicht die Integration von mehr Komponenten und kann die thermische sowie elektrische Leistung verbessern. Der verwendete Blackwell-Chip nutzt kleinere Fertigungsknoten und optimierte Architekturen.X-Nutzer YuuKi_AnS hat ein Bild des Engineering-Samples geteilt. Besonders auffällig ist, das ganze vier 16-Pin-Anschlüsse vorhanden sind. Das reduziert in der Theorie nicht nur die Belastung pro Anschluss und vermeidet damit potenzielle Überhitzungsprobleme, sondern bietet auch mehr Spielraum für extreme Leistungstests. Mit den vier Anschlüssen könnte die Grafikkarte theoretisch sage und schreibe 2.400 Watt Leistung aufnehmen.
Zum Vergleich: Die finale Verkaufsversion der RTX 5090 kommt mit einer TDP von 575 Watt auf den Markt, was bereits als sehr hoch gilt. Schon diese Leistungsaufnahme erfordert eine durchdachte Gehäusebelüftung, um die entstehende Abwärme effektiv abzuführen.
Das Board des Prototyps wurde in der Mitte durchgesägt
Auf dem Bild sind zudem noch zusätzliche USB-Anschlüsse und Diagnosepins zu erkennen. Sollten zusätzlich zu den Speichermodulen auf der Oberseite der Platine noch Einheiten auf der Unterseite verbaut sein, könnte es sich sogar um einen Prototyp für eine mögliche RTX 5090 Ti oder die RTX Pro 6000 Blackwell handeln.
Weitere Entwicklungsmuster
Es ist nicht der erste Prototyp der RTX 5090, der sich blicken lässt. Schon im Januar wurde eine frühe Version der Grafikkarte aus der Entwicklung geleakt. Sie besaß damals allerdings 'nur' zwei 16-Pin-Anschlüsse und einen angeblichen TDP von 800 Watt. Die GB202 der GPU war mit 24.576 CUDA-Kernen etwas besser ausgestattet als die mittlerweile im Handel erhältliche Version der Grafikkarte, die 21.760 Kerne besitzt. Siehe auch:- RTX 5060: Nvidia-Grafikkarte verursacht Blackscreens & Systemabstürze
- RTX 5060: Objektive Reviews unerwünscht - Nvidia nötigt Tester
- Neuer Platzhirsch: Nvidia RTX Pro 6000 erobert Benchmark-Thron
- Teuer, teurer, Nvidia: Hersteller erhöht Preise aller GPUs um bis zu 15%
- Benchmarks der Monster-GPU: Geheime Nvidia Titan Ada aufgetaucht
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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