Wegwerf-Technik: EU-Mitarbeiter reisen jetzt in die USA wie nach China
Die EU-Kommission reagiert mit scharfen Sicherheitsmaßnahmen auf die neue Situation in den USA: Bei Dienstreisen auf die andere Seite des Atlantiks sieht die technische Ausrüstung nun so aus, wie bisher beispielsweise bei Besuchen in China.
Wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten, sollen diese Geräte verhindern, dass sensible Daten durch mögliche US-Spionage abgegriffen werden. Die EU-Kommission äußert sich offiziell zurückhaltend, bestätigte jedoch, dass die Sicherheitsrichtlinien für Reisen in die USA kürzlich überarbeitet wurden. Vorsichtsmaßnahmen dieser Art sind bislang eigentlich nur für Reisen nach China oder in die Ukraine üblich gewesen.
"Man sorgt sich, dass die Amerikaner versuchen könnten, Zugriff auf interne Systeme der Kommission zu erlangen", sagte ein EU-Beamter. Der Schritt markiert einen bemerkenswerten Tiefpunkt in den transatlantischen Beziehungen. Die Ursache dessen liegt in der Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Dieser hatte die EU wiederholt verbal angegriffen und Europas Sicherheitsarchitektur infrage gestellt.
Das über Jahrzehnte bestehende Vertrauensverhältnis zwischen den USA und Europa wurde von der Trump-Regierung binnen weniger Wochen zerschlagen. Während in Washington daran gearbeitet wird, einen autoritären Staatsstreich durchzusetzen, muss die EU sich in einer neuen Rolle ohne den bisherigen starken Partner neu finden.
Siehe auch:
Burner Phones und Billig-Laptops
Hochrangige EU-Vertreter, die in der kommenden Woche an den Frühjahrestagungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington teilnehmen, erhalten unter anderem sogenannte Burner Phones und einfache Laptops, berichtet die Financial Times. Diese sind komplett neu aufgesetzt und werden nur für die Arbeit auf dieser Reise genutzt. Danach erfolgt eine komplette Löschung.Wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten, sollen diese Geräte verhindern, dass sensible Daten durch mögliche US-Spionage abgegriffen werden. Die EU-Kommission äußert sich offiziell zurückhaltend, bestätigte jedoch, dass die Sicherheitsrichtlinien für Reisen in die USA kürzlich überarbeitet wurden. Vorsichtsmaßnahmen dieser Art sind bislang eigentlich nur für Reisen nach China oder in die Ukraine üblich gewesen.
"Man sorgt sich, dass die Amerikaner versuchen könnten, Zugriff auf interne Systeme der Kommission zu erlangen", sagte ein EU-Beamter. Der Schritt markiert einen bemerkenswerten Tiefpunkt in den transatlantischen Beziehungen. Die Ursache dessen liegt in der Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Dieser hatte die EU wiederholt verbal angegriffen und Europas Sicherheitsarchitektur infrage gestellt.
Wichtige Treffen
Drei Kommissare - darunter Valdis Dombrovskis (Wirtschaft), Maria Luís Albuquerque (Finanzdienste) und Jozef Síkela (Entwicklungshilfe) - reisen vom 21. bis 26. April nach Washington. Parallel dazu führt Handelskommissar Maroš Šefčovič Gespräche mit US-Handelsminister Howard Lutnick, um einen drohenden Handelskrieg abzuwenden. Die EU hat ihre Vergeltungsmaßnahmen gegen US-Exporte im Umfang von 21 Milliarden Euro bislang nur ausgesetzt.Das über Jahrzehnte bestehende Vertrauensverhältnis zwischen den USA und Europa wurde von der Trump-Regierung binnen weniger Wochen zerschlagen. Während in Washington daran gearbeitet wird, einen autoritären Staatsstreich durchzusetzen, muss die EU sich in einer neuen Rolle ohne den bisherigen starken Partner neu finden.
Zusammenfassung
- EU-Kommission verschärft Sicherheitsmaßnahmen bei USA-Reisen
- Hochrangige EU-Vertreter erhalten Wegwerf-Handys und -Laptops
- Sicherheitsrichtlinien für USA-Reisen kürzlich überarbeitet
- Maßnahmen sollen Datenabgriff durch US-Spionage verhindern
- Tiefpunkt in transatlantischen Beziehungen durch Trump-Politik
- EU-Kommissare reisen vom 21. bis 26. April nach Washington
- Handelskommissar führt Gespräche zur Abwendung eines Handelskriegs
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
DietPi 10.5: das sprichwörtliche Leichtgewicht
d-hubs - Gestern 13:39 Uhr -
Netzwerkproblem 25H2 und jetzt auch mit 24H2
Airboss - Gestern 04:45 Uhr -
Die BCON26, das größte Treffen von Blender-Experten
d-hubs - Vorgestern 14:09 Uhr -
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - 15.06. 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - 15.06. 10:53 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen