BYD-Chef: China ist bei Elektroautos drei bis fünf Jahre voraus
BYD-Chef Wang Chuanfu behauptet, dass chinesische Elektroautos der Konkurrenz um Jahre voraus seien und hofft, dass mehr Menschen auf der ganzen Welt die Erfahrung teilen können. Die Frage ist: Hat er recht oder ist das reine PR?
Wangs Einschätzung bezieht sich nicht nur auf die Produkte selbst, sondern umfasst auch die Technologie und die gesamte industrielle Lieferkette. Der BYD-Chef betonte dabei die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit: "Nur durch Offenheit und Innovation kann die Welt diese guten Produkte erleben und sich gemeinsam entwickeln", so Wang. Diese Aussage kann und muss als Aufruf für einen freieren Marktzugang verstanden werden, gerade im Kontext der zunehmenden Handelsbarrieren, denen chinesische Elektroautos in einigen Märkten gegenüberstehen.
Ein Schlüsselfaktor für BYDs Erfolg ist laut Wang das Humankapital des Unternehmens. "Wir haben 110.000 Ingenieure und Entwickler, das ist BYDs größtes Kapital", erklärte er. Diese Zahl verdeutlicht laut dem BYD-Chef den massiven Einsatz von Ressourcen, den chinesische Unternehmen in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen investieren.
Die rasante Entwicklung chinesischer Elektroautos hat viele Beobachter überrascht. Paul Gong, Direktor der Autoforschung bei UBS, äußerte sich auf einer Fortune-Konferenz im letzten Jahr schockiert darüber, wie schnell BYD aufgeholt hat.
Was haltet ihr von Wang Chuanfus Aussagen? Sind chinesische E-Autos tatsächlich so weit voraus, oder ist das eher Marketingrhetorik? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Chinas E-Auto-Revolution im Überholmodus
Die chinesische Elektroauto-Industrie befindet sich seit einer Weile auf der Überholspur und entsprechend zuversichtlich ist auch Wang Chuanfu: Laut des Gründers und Vorstandsvorsitzenden des Elektroauto-Giganten BYD, sind chinesische Elektrofahrzeuge der internationalen Konkurrenz "um drei bis fünf Jahre voraus". Diese bemerkenswerte Aussage machte Wang in einem Interview mit dem chinesischen Staatssender CCTV, kurz nach einem hochkarätigen Treffen mit Präsident Xi Jinping.Wangs Einschätzung bezieht sich nicht nur auf die Produkte selbst, sondern umfasst auch die Technologie und die gesamte industrielle Lieferkette. Der BYD-Chef betonte dabei die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit: "Nur durch Offenheit und Innovation kann die Welt diese guten Produkte erleben und sich gemeinsam entwickeln", so Wang. Diese Aussage kann und muss als Aufruf für einen freieren Marktzugang verstanden werden, gerade im Kontext der zunehmenden Handelsbarrieren, denen chinesische Elektroautos in einigen Märkten gegenüberstehen.
Hochkarätiges Treffen mit Xi Jinping
Wie Fortune berichtet, fand Wangs Äußerung im Anschluss an ein Gipfeltreffen chinesischer Wirtschaftsgrößen statt. Am Montag versammelte Präsident Xi Jinping einige der prominentesten Geschäftsleute des Landes, darunter Wang Chuanfu und Alibaba-Gründer Jack Ma. Dieses Treffen wird als Signal für Pekings erneutes Engagement für den angeschlagenen Technologiesektor und den Zukunftsmarkt Elektroauto-Industrie gewertet.Ein Schlüsselfaktor für BYDs Erfolg ist laut Wang das Humankapital des Unternehmens. "Wir haben 110.000 Ingenieure und Entwickler, das ist BYDs größtes Kapital", erklärte er. Diese Zahl verdeutlicht laut dem BYD-Chef den massiven Einsatz von Ressourcen, den chinesische Unternehmen in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen investieren.
Die rasante Entwicklung chinesischer Elektroautos hat viele Beobachter überrascht. Paul Gong, Direktor der Autoforschung bei UBS, äußerte sich auf einer Fortune-Konferenz im letzten Jahr schockiert darüber, wie schnell BYD aufgeholt hat.
China fördert E-Mobilität
Chinas Vorsprung in der Elektromobilität ist das Ergebnis jahrelanger gezielter Förderung. Bereits in den frühen 2010er Jahren setzte die chinesische Regierung auf Elektrofahrzeuge und unterstützte sowohl Hersteller als auch Verbraucher mit umfangreichen Subventionen. Diese staatliche Unterstützung hat jedoch auch zu Spannungen mit ausländischen Regierungen geführt. Sowohl die USA als auch die EU werfen China vor, Überkapazitäten zu schaffen und die Märkte mit Dumping-Preisen zu überfluten.Was haltet ihr von Wang Chuanfus Aussagen? Sind chinesische E-Autos tatsächlich so weit voraus, oder ist das eher Marketingrhetorik? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- BYD-Chef: Chinas E-Autos der Konkurrenz 3-5 Jahre voraus
- Aussage nach Treffen mit Präsident Xi Jinping getätigt
- Wang betont Bedeutung internationaler Zusammenarbeit
- BYD beschäftigt 110.000 Ingenieure und Entwickler
- Chinas E-Auto-Erfolg Ergebnis jahrelanger staatlicher Förderung
- USA und EU werfen China Überkapazitäten und Dumping-Preise vor
- Expertenmeinungen zu Chinas Fortschritt in E-Mobilität geteilt
Siehe auch:
- BYD bringt autonomes Fahren in Elektroautos für unter 10.000 Euro
- Druck von Tesla, BYD & Co: Nissan & Honda wollen wohl verschmelzen
- BYD: Chinesischer Autohersteller baut jetzt für Apple massenweise iPads
- BYD: Festhalten am Verbrenner wird Europas Autobauer "umbringen"
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