Microsoft 365: VPN-Funktion wird nach nur 6 Monaten wieder gestrichen
Gerade erst sind die Preise für Microsoft 365 gestiegen. Jetzt wird auch noch eine VPN-Funktion entfernt, die eigentlich für mehr Sicherheit sorgen soll. Man hatte das Feature vor nicht einmal einem Jahr eingeführt. Die Begründung für diesen Schritt ist mehr als dürftig.
So informiert Microsoft in einer E-Mail seine Kunden darüber, dass der VPN-Dienst bereits am 28. Februar 2025 wieder eingestellt wird. Auf der Webseite des Unternehmens gibt man eine recht unbefriedigende und gewohnt vage Begründung für diesen Schritt.
Eine Investition in "neue Bereiche", wie es in der jetzigen Mitteilung heißt, ist sicherlich sinnvoll. Ebenso sinnvoll wäre es vermutlich jedoch, das aktuelle Feature beizubehalten, bis neue Lösungen auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Zumindest bisher ist nichts über einen Ersatz für die scheidende Privacy Protection bekannt.
Siehe auch:
VPN-Funktion wird wieder abgeschafft
Unter dem Namen Privacy Protection integrierte Microsoft im Jahr 2023 für seine 365-Abonnenten einen kostenlosen VPN-Service in den Microsoft Defender. Zuerst nur für mobile Geräte unter Android und iOS verfügbar, wurde das Angebot im Juli 2024 dann auch kostenlos für Nutzer von Windows-PCs bereitgestellt. Zwar konnten nur Anwender in einigen wenigen Ländern auf die Funktion zugreifen, Deutschland war jedoch mit dabei. Nach einem halben Jahr ist allerdings schon wieder Schluss damit.So informiert Microsoft in einer E-Mail seine Kunden darüber, dass der VPN-Dienst bereits am 28. Februar 2025 wieder eingestellt wird. Auf der Webseite des Unternehmens gibt man eine recht unbefriedigende und gewohnt vage Begründung für diesen Schritt.
Unser Ziel ist es, dass Sie und Ihre Familie online sicherer bleiben. Wir bewerten routinemäßig die Nutzung und Effektivität unserer Features. Daher entfernen wir das Feature zum Schutz der Privatsphäre und werden in neue Bereiche investieren, die besser auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind.
Kein Ersatz in Sicht
Warum die Funktion die Privatsphäre der Microsoft-365-Anwender jetzt plötzlich nicht mehr effektiv schützen soll, bleibt unklar. Bei seiner Einführung hatte Microsoft noch betont, wie einfach und komfortabel die Nutzung des VPNs sei. "Sie können ihn mit nur einem Klick aktivieren und deaktivieren, und es wird automatisch der beste Server für Sie ausgewählt", erklärte das Unternehmen damals.Eine Investition in "neue Bereiche", wie es in der jetzigen Mitteilung heißt, ist sicherlich sinnvoll. Ebenso sinnvoll wäre es vermutlich jedoch, das aktuelle Feature beizubehalten, bis neue Lösungen auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Zumindest bisher ist nichts über einen Ersatz für die scheidende Privacy Protection bekannt.
Gleichzeitige Preiserhöhung
Die Entfernung des Privatsphärenschutzes kommt nur wenige Wochen, nachdem die Redmonder eine Preiserhöhung für Microsoft 365 bekannt gegeben haben. Aufgrund neuer KI-Funktionen wird das Abo in Zukunft deutlich teurer. Wollen Kunden die zusätzlichen Funktionen nicht nutzen und in ihrem alten Tarif bleiben, ist ein aktiver Opt-Out notwendig. Aufgrund dieser Praxis musste sich Microsoft bereits deutliche Kritik anhören.
Zusammenfassung
- Microsoft entfernt kostenlose VPN-Funktion aus Microsoft 365
- VPN-Dienst 'Privacy Protection' wurde erst 2024 für Windows-PCs eingeführt
- Einstellung des Services erfolgt am 28. Februar 2025
- Begründung von Microsoft für die Entfernung bleibt vage
- Entscheidung fällt kurz nach Preiserhöhung für Microsoft 365
- Kunden müssen aktiv Opt-Out wählen, um Preiserhöhung zu vermeiden
- Bisher keine Informationen über adäquaten Ersatz für die VPN-Funktion
Siehe auch:
- Fehlersuche: Schon wieder Zugangs-Probleme in Microsoft 365
- Umbenennung zu Microsoft 365 Copilot: Neues Logo oft kaum lesbar
- Microsoft 365 startet neuen kostenlosen Copilot Chat für Unternehmen
- Microsoft 365: Störung verhinderte Zugang zu den Office-Anwendungen
- Microsoft 365: Mysteriöser Bug deaktiviert Office-Apps weltweit
Thema:
Neue Downloads zum Thema
Videos zum Thema
- Super Bowl 2024: CrowdStrike sorgt im Wilden Westen für Sicherheit
- Netflix zeigt Doku über John McAfees irre Flucht und wildes Leben
- Geht immer noch: So kann sich Malware per E-Mail einschleichen
- Windows 10: Manuelle Konfiguration vom Defender ausgebremst
- LibreOffice: So schnell kann ein Makrovirus ins System durchschlagen
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- Antivirus:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
- 110 Billiarden Kilometer: Forscher arbeiten an Karte von Pilzgeflechten
- Genialer 5G-Tarif ist zurück: Vodafone Unlimited-Flat für 14,99 Euro
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen