Microsoft 365 wird teurer:
Jetzt schlägt die KI-Preiserhöhung zu
Microsoft integriert den KI-Assistenten Copilot in Microsoft 365 für Privatkunden und erhöht gleichzeitig die Preise deutlich. Bestehende Nutzer können aber auf KI-Funktionen verzichten. Die Neuerungen werfen Fragen zur Sinnhaftigkeit und Preis-Leistung auf.
Die Integration von Copilot in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote soll Nutzern bei verschiedenen Aufgaben unterstützen. So kann der KI-Assistent beispielsweise beim Erstellen von Präsentationen helfen, E-Mail-Threads zusammenfassen oder Budgetplanungen analysieren. Zusätzlich steht mit Microsoft Designer ein Tool zur KI-gestützten Bildbearbeitung zur Verfügung.
Microsoft begründet den Aufschlag mit dem erweiterten Funktionsumfang und verweist darauf, dass es sich um die erste Preiserhöhung seit Einführung des Abonnements im Jahr 2013 handelt. Inflationsbereinigt läge der Preis des Personal-Abos heute bei etwa 134 Euro pro Jahr, so das Unternehmen laut dem US-Portal How-To Geek.
Downgrade auf Microsoft 365 Single / Family Classic:
Gut zu wissen: Das vorhandene Abonnement ändert sich möglicherweise nicht sofort, wird aber bei der Verlängerung automatisch auf den neuen Plan umgestellt. Der neue Plan wird erst in Rechnung gestellt, wenn er verlängert wird.
Microsoft führt gleichzeitig ein System von KI-Credits ein. Diese monatlichen Kontingente begrenzen die Nutzung der KI-Funktionen. Laut Microsoft sollte das Guthaben "für die meisten Abonnenten ausreichen". Wer mehr benötigt, muss das teurere Copilot-Pro-Abo abschließen.
Wenn Nutzer die KI-Funktionen nicht verwenden, profitiert Microsoft sogar noch stärker von der Preiserhöhung. Ähnliche Ansätze verfolgt auch Google bei seinen Workspace-Abonnements für Geschäftskunden.
Diese Alternativen bieten zwar keine KI-Funktionen, decken aber die grundlegenden Büro-Aufgaben ab. Zudem bleibt abzuwarten, wie sich die Preise für Microsoft 365 Prepaid-Abos entwickeln. Diese können bei Händlern wie Amazon für 12 bis 24 Monate vorab gekauft werden und sind in diversen Rabattaktionen teilweise deutlich günstiger als ein klassisches Monatsabo.
Was haltet ihr von Microsofts neuer Preisstrategie? Sind die KI-Funktionen den Aufpreis wert oder bevorzugt ihr günstigere Alternativen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.
Siehe auch:
Microsoft 365: KI-Upgrade mit Preisschock
Die Redmonder vollziehen einen bedeutenden Schritt in Richtung KI-gestützter Produktivität für Privatkunden. Ab sofort ist der KI-Assistent Copilot in den Microsoft 365 Personal- und Family-Abonnements enthalten. Diese Erweiterung bringt Millionen von Abonnenten weltweit neue KI-Möglichkeiten - allerdings zu einem deutlich höheren Preis.Die Integration von Copilot in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote soll Nutzern bei verschiedenen Aufgaben unterstützen. So kann der KI-Assistent beispielsweise beim Erstellen von Präsentationen helfen, E-Mail-Threads zusammenfassen oder Budgetplanungen analysieren. Zusätzlich steht mit Microsoft Designer ein Tool zur KI-gestützten Bildbearbeitung zur Verfügung.
Das neue Microsoft 365 mit Copilot-Funktion
Preiserhöhung um über 30 Prozent
Die Erweiterung des Funktionsumfangs geht mit einer spürbaren Preiserhöhung einher. Das Microsoft 365 Personal-Abo kostet künftig 99 Euro pro Jahr statt bisher 69 Euro (10 Euro statt 7 Euro monatlich). Die Family-Variante verteuert sich hingegen von 99 auf 129 Euro jährlich (13 Euro statt 10 Euro monatlich). Dies entspricht einer Preissteigerung von über 30 Prozent.Microsoft begründet den Aufschlag mit dem erweiterten Funktionsumfang und verweist darauf, dass es sich um die erste Preiserhöhung seit Einführung des Abonnements im Jahr 2013 handelt. Inflationsbereinigt läge der Preis des Personal-Abos heute bei etwa 134 Euro pro Jahr, so das Unternehmen laut dem US-Portal How-To Geek.
Opt-out für Bestandskunden möglich
Bestehende Abonnenten müssen die Preiserhöhung nicht zwangsläufig akzeptieren. Microsoft ermöglicht, auf die neuen KI-Funktionen zu verzichten und in einen Classic-Tarif zu wechseln. Dieser entspricht dem bisherigen Leistungsumfang zum alten Preis. Allerdings wird diese Option nur für begrenzte Zeit verfügbar sein.Downgrade auf Microsoft 365 Single / Family Classic:
- Geht zu Dienste und Abonnements. Meldet euch mit dem Microsoft-Konto an, das eurem Abonnement zugeordnet ist, wenn ihr dazu aufgefordert werdet.
- Sucht euer aktuelles Abonnement, und wählt Verwalten > Abonnement kündigen aus.
- Um ein Downgrade auf einen anderen Plan mit weniger Features durchzuführen, wählt Microsoft 365 Single Classic oder Microsoft 365 Family Classic oder einen anderen Plan aus, der für euch geeignet ist.
- Befolgt die Anweisungen, um den Wechsel abzuschließen.
Gut zu wissen: Das vorhandene Abonnement ändert sich möglicherweise nicht sofort, wird aber bei der Verlängerung automatisch auf den neuen Plan umgestellt. Der neue Plan wird erst in Rechnung gestellt, wenn er verlängert wird.
Microsoft führt gleichzeitig ein System von KI-Credits ein. Diese monatlichen Kontingente begrenzen die Nutzung der KI-Funktionen. Laut Microsoft sollte das Guthaben "für die meisten Abonnenten ausreichen". Wer mehr benötigt, muss das teurere Copilot-Pro-Abo abschließen.
Kritik an Microsofts Strategie
Die Bündelung von KI-Funktionen mit Preiserhöhungen erinnert an Strategien anderer Tech-Unternehmen wie Amazon Prime. Kritiker sehen darin den Versuch, Kunden für Funktionen zahlen zu lassen, die sie möglicherweise gar nicht benötigen.Wenn Nutzer die KI-Funktionen nicht verwenden, profitiert Microsoft sogar noch stärker von der Preiserhöhung. Ähnliche Ansätze verfolgt auch Google bei seinen Workspace-Abonnements für Geschäftskunden.
Alternativen für preisbewusste Nutzer
Wer die Preiserhöhung scheut, hat verschiedene Optionen:- Wechsel in den Classic-Tarif
- Microsoft Basic-Variante mit 100 GB Cloud-Speicher für 2 Euro monatlich
- Einmaliger Kauf der Office-Programme ohne Abo-Modell
- Kostenlose Office-Suiten wie LibreOffice oder Apples iWork
Diese Alternativen bieten zwar keine KI-Funktionen, decken aber die grundlegenden Büro-Aufgaben ab. Zudem bleibt abzuwarten, wie sich die Preise für Microsoft 365 Prepaid-Abos entwickeln. Diese können bei Händlern wie Amazon für 12 bis 24 Monate vorab gekauft werden und sind in diversen Rabattaktionen teilweise deutlich günstiger als ein klassisches Monatsabo.
Was haltet ihr von Microsofts neuer Preisstrategie? Sind die KI-Funktionen den Aufpreis wert oder bevorzugt ihr günstigere Alternativen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Microsoft 365 integriert KI-Assistent Copilot für Privatkunden
- Deutliche Preiserhöhung: Personal-Abo von 69 auf 99 Euro pro Jahr
- Bestehende Nutzer können auf KI-Funktionen verzichten und Preis halten
- Einführung von 'KI-Credits' zur Begrenzung der KI-Nutzung
- Kritik: Kunden zahlen möglicherweise für ungenutzte Funktionen
- Alternativen: Classic-Tarif, Microsoft Basic oder kostenlose Office-Suiten
- Fragen zur Sinnhaftigkeit und zum Preis-Leistungs-Verhältnis bleiben offen
Siehe auch:
- Licht aus: Excel für Windows erhält endlich echten Dark Mode
- Microsoft vereinheitlicht die Kontakte von Teams und Outlook
- Microsoft 365: Kritik an intransparentem Vorgehen bei Preiserhöhung
- Microsoft 365 startet neuen kostenlosen Copilot Chat für Unternehmen
- Office-Apps: Support endet im Oktober für alle mit Windows 10
Thema:
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