Microsoft 365: Kritik an intransparentem Vorgehen bei Preiserhöhung
Microsoft hat mit der angekündigten Erhöhung der Abo-Preise für Microsoft 365 in einigen Ländern nun eine neue Kontroverse geschaffen. Denn wie es aussieht, versteckt der Konzern die Option, mit der man bei seinem alten Abo bleiben kann - und das ist ganz schön dreist.
Die Begründung des Konzerns: Die Integration von KI-Funktionen wie Copilot in die Office-Programme treibt die Kosten nach oben. Allerdings erhalten Nutzer damit keineswegs unbegrenzten Zugriff auf die KI-Features. Stattdessen gibt es ein monatliches Guthaben von 60 Credits für Copilot-Aktionen. Wer mehr möchte, muss zusätzlich ein Copilot Pro-Abo für 37 Neuseeland-Dollar (etwa 21 Euro) monatlich abschließen.
Diese Möglichkeit wird weder in der Ankündigung der Preiserhöhung noch in Kundeninformationen erwähnt. Das Vorgehen von Microsoft stößt daher auf heftige Kritik. Verbraucherschützer sprechen von einem "klaren Fall eines 'Dark Patterns' - einer irreführenden Benutzeroberfläche, die Kunden zu ungewollten Entscheidungen drängt". Einige Nutzer vermuten sogar illegales Handeln und haben Beschwerden bei Verbraucherschutzbehörden eingereicht.
Besonders pikant: Auch Neukunden können das günstigere Classic-Abo erhalten - aber erst, nachdem sie zunächst ein Abo zu den höheren Preisen abgeschlossen haben. Sie müssen dann ebenfalls eine Kündigung "vortäuschen", um die versteckte Option angezeigt zu bekommen. Weitere Informationen zu früheren Preiserhöhungen bei Microsoft 365 gibt es in unserem Artikel vom November 2024.
Was haltet ihr von Microsofts Vorgehen bei der 365-Preiserhöhung? Findet ihr die versteckte Option fair oder irreführend? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Verstecktes Schlupfloch bei Microsoft 365-Preiserhöhung
Microsoft hat in mehreren Ländern die Preise für seine 365-Abonnements für Privatnutzer deutlich angehoben. In Neuseeland beispielsweise stieg der Preis für Microsoft 365 Personal von 129 auf 179 Neuseeland-Dollar (etwa 101 Euro) pro Jahr - eine Erhöhung um satte 40 Prozent. Ähnliche Preissprünge gibt es auch in Australien, Malaysia, Singapur, Taiwan und Thailand.Die Begründung des Konzerns: Die Integration von KI-Funktionen wie Copilot in die Office-Programme treibt die Kosten nach oben. Allerdings erhalten Nutzer damit keineswegs unbegrenzten Zugriff auf die KI-Features. Stattdessen gibt es ein monatliches Guthaben von 60 Credits für Copilot-Aktionen. Wer mehr möchte, muss zusätzlich ein Copilot Pro-Abo für 37 Neuseeland-Dollar (etwa 21 Euro) monatlich abschließen.
Wie das Schlupfloch funktioniert
Wie das neuseeländische Verbrauchermagazin Consumer berichtet, versteckt Microsoft eine Option für Kunden, beim alten, günstigeren Tarif zu bleiben. Denn diese Option bekommt man nur zu sehen, wenn man sich für die Kündigung des Abos entscheidet. Erst wer den Kündigungs-Button angeklickt hat, bekommt "Microsoft 365 Classic" ohne Preiserhöhung und KI-Funktionen angeboten.Diese Möglichkeit wird weder in der Ankündigung der Preiserhöhung noch in Kundeninformationen erwähnt. Das Vorgehen von Microsoft stößt daher auf heftige Kritik. Verbraucherschützer sprechen von einem "klaren Fall eines 'Dark Patterns' - einer irreführenden Benutzeroberfläche, die Kunden zu ungewollten Entscheidungen drängt". Einige Nutzer vermuten sogar illegales Handeln und haben Beschwerden bei Verbraucherschutzbehörden eingereicht.
Intransparenz und versteckte Optionen
Die mangelnde Transparenz des Konzerns sorgt für Unmut. Microsoft informiert Kunden nicht proaktiv über die Möglichkeit, den alten Tarif beizubehalten. Stattdessen werden bestehende Abos automatisch in das teurere neue Modell überführt, sofern Nutzer nicht selbst aktiv werden.Besonders pikant: Auch Neukunden können das günstigere Classic-Abo erhalten - aber erst, nachdem sie zunächst ein Abo zu den höheren Preisen abgeschlossen haben. Sie müssen dann ebenfalls eine Kündigung "vortäuschen", um die versteckte Option angezeigt zu bekommen. Weitere Informationen zu früheren Preiserhöhungen bei Microsoft 365 gibt es in unserem Artikel vom November 2024.
Was haltet ihr von Microsofts Vorgehen bei der 365-Preiserhöhung? Findet ihr die versteckte Option fair oder irreführend? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Microsoft erhöht 365-Abo-Preise in mehreren Ländern deutlich
- Begründung: Integration von KI-Funktionen wie Copilot treibt Kosten
- Option zum Bleiben beim alten Tarif wird nur bei Kündigung angezeigt
- Verbraucherschützer kritisieren Vorgehen als 'Dark Pattern'
- Mangelnde Transparenz: Kunden nicht proaktiv über günstigere Option informiert
- Neukunden können günstigeres Classic-Abo nur durch 'Kündigung' erhalten
- Kritik an Microsofts intransparentem Vorgehen bei der Preiserhöhung
Siehe auch:
- Microsoft Outlook: Arbeitsspeicher-Bug legt E-Mail-Programm lahm
- Neues Outlook: Trick verhindert die Installation des Mail-Programms
- Es brodelt: Ist es zwischen Microsoft & OpenAI bald vorbei?
- Überarbeiteter Microsoft Store wurde jetzt für Tests freigegeben
- Achtung: Microsoft Word löscht bestimmte Dateien nach dem Speichern
Thema:
Videos zum Thema
- NiPoGi E3B: Mini-PC mit ungewöhnlichem Prozessor für Office & Co.
- Soayan MN-N5: Billiger Mini-PC für Office und Web im Test
- Blackview MP60: Günstiger Mini-PC für Office & Co. im Test
- Beelink EQR6: Mini-PC mit viel Power für die Office-Nutzung im Test
- Microsoft Loop ist da: Neue Office-App startet als Preview-Version
Beliebte Office-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Office-Pakete:
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!

Alle Kommentare zu dieser News anzeigen