5 vor 12: Sicherheitsexperten mahnen Windows 10 Security-Fiasko an
Das Support-Ende von Windows 10 rückt näher. Droht Deutschland deswegen in wenigen Monaten ein Security-GAU? Das wollten die Experten des Security-Unternehmen Eset wissen und haben nun erschreckende Zahlen zum Windows 10-Ende vorgelegt.
Eset warnt nun eindringlich vor drastischen Sicherheitsrisiken für Millionen deutsche Nutzer. Der Umstieg auf ein neues Betriebssystem wird dringend empfohlen, um Cyberangriffe und Datenverluste zu vermeiden. Viele Anwender unterschätzen laut Eset dabei die Dringlichkeit der Situation.
Experten warnen schon länger vor den Folgen des Support-Endes, denn ohne regelmäßige Sicherheitsupdates werden die Rechner deutlich anfälliger für Cyberangriffe, Malware und Datenverluste.
Urbanski rät dringend zum zeitnahen Umstieg auf Windows 11 oder - falls die Hardware inkompatibel ist - auf ein alternatives Betriebssystem wie Linux. "Wer wartet, setzt sich erheblichen Sicherheitsrisiken aus", betont der Experte. Zwar bietet Microsoft einen kostenpflichtigen erweiterten Support an, doch die Preise dafür steigen jährlich und zögern die Problemlösung nur heraus.
Zusätzlich empfehlen Sicherheitsexperten:
Windows 10 wurde am 29. Juli 2015 veröffentlicht und war das erste Betriebssystem von Microsoft, das als "Windows as a Service" konzipiert wurde. Dies bedeutete regelmäßige Feature-Updates statt großer Versionssprünge. Trotz dieser innovativen Herangehensweise endet nun der Support.
Wie plant ihr den Umstieg von Windows 10? Habt ihr schon Erfahrungen mit Windows 11 oder alternativen Betriebssystemen gemacht? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Einschätzungen!
Windows 11 FAQ - häufige Fragen Anleitungen, Tipps & Tricks im FAQ-Bereich
Siehe auch:
Sicherheitsexperten schlagen Alarm
In weniger als einem Jahr läuft der Support für Windows 10 aus - und damit droht Deutschland ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Laut aktuellen Zahlen von Eset laufen hierzulande noch rund 32 Millionen Computer mit dem bald veralteten Betriebssystem. Das entspricht etwa 65 Prozent aller Windows-Geräte in deutschen Haushalten.Eset warnt nun eindringlich vor drastischen Sicherheitsrisiken für Millionen deutsche Nutzer. Der Umstieg auf ein neues Betriebssystem wird dringend empfohlen, um Cyberangriffe und Datenverluste zu vermeiden. Viele Anwender unterschätzen laut Eset dabei die Dringlichkeit der Situation.
Experten warnen schon länger vor den Folgen des Support-Endes, denn ohne regelmäßige Sicherheitsupdates werden die Rechner deutlich anfälliger für Cyberangriffe, Malware und Datenverluste.
Es ist fünf vor zwölf, um ein Security-Fiasko für das Jahr 2025 zu vermeiden. Wir raten allen Anwendern dringend, nicht bis Oktober zu warten, sondern umgehend auf Windows 11 umzusteigen oder ein alternatives Betriebssystem zu wählen, falls ihr Gerät nicht auf das neueste Windows-Betriebssystem aktualisiert werden kann. Andernfalls setzen sich Nutzer erheblichen Sicherheitsrisiken aus und machen sich anfällig für gefährliche Cyberangriffe und DatenverlusteDer IT-Sicherheitsexperte Thorsten Urbanski von Eset betont, dass die aktuelle Lage dabei noch viel kritischer sei als beim Support-Ende von Windows 7 im Jahr 2020 und belegt das mit den Statistiken: Damals hatten bereits über 70 Prozent der Nutzer auf Windows 10 umgestellt. Heute setzen hingegen nur 33 Prozent auf das aktuelle Windows 11.
Gefahr für Privatanwender und Unternehmen
Die Risiken betreffen sowohl Privatanwender als auch Unternehmen. Ohne Updates werden neu entdeckte Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen. Das erleichtert Kriminellen den Zugriff auf sensible Daten wie Bankverbindungen oder Passwörter. Für Firmen drohen zusätzlich Gefahren wie Spionage und kostspielige Ransomware-Attacken. Infografik: Die Geschichte von Windows
Urbanski rät dringend zum zeitnahen Umstieg auf Windows 11 oder - falls die Hardware inkompatibel ist - auf ein alternatives Betriebssystem wie Linux. "Wer wartet, setzt sich erheblichen Sicherheitsrisiken aus", betont der Experte. Zwar bietet Microsoft einen kostenpflichtigen erweiterten Support an, doch die Preise dafür steigen jährlich und zögern die Problemlösung nur heraus.
Zusätzlich empfehlen Sicherheitsexperten:
- Regelmäßige Backups aller wichtigen Daten
- Einsatz einer modernen Internet-Security-Software
- Minimierung von Admin-Rechten im Alltag
- Installation aller verfügbaren Updates für Programme und Firmware
Windows 10 wurde am 29. Juli 2015 veröffentlicht und war das erste Betriebssystem von Microsoft, das als "Windows as a Service" konzipiert wurde. Dies bedeutete regelmäßige Feature-Updates statt großer Versionssprünge. Trotz dieser innovativen Herangehensweise endet nun der Support.
Wie plant ihr den Umstieg von Windows 10? Habt ihr schon Erfahrungen mit Windows 11 oder alternativen Betriebssystemen gemacht? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Einschätzungen!
Wann endet der Windows 10 Support?
Microsoft wird den Support für Windows 10 im Oktober 2025 einstellen. Ab diesem Zeitpunkt werden keine regulären Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt, was die Systeme anfällig für neue Sicherheitslücken macht.
Zwar bietet Microsoft einen kostenpflichtigen erweiterten Support an, jedoch steigen die Preise dafür jährlich. Diese Option wird hauptsächlich für Unternehmen als Übergangslösung empfohlen.
Zwar bietet Microsoft einen kostenpflichtigen erweiterten Support an, jedoch steigen die Preise dafür jährlich. Diese Option wird hauptsächlich für Unternehmen als Übergangslösung empfohlen.
Welche Gefahren drohen danach?
Ohne regelmäßige Sicherheitsupdates werden Computer deutlich anfälliger für Cyberangriffe, Malware und Datenverluste. Kriminelle können neu entdeckte Sicherheitslücken ausnutzen, um Zugriff auf sensible Daten wie Bankverbindungen oder Passwörter zu erlangen.
Besonders für Unternehmen bestehen zusätzliche Risiken durch mögliche Wirtschaftsspionage und Ransomware-Attacken. Auch die Erfüllung von Datenschutzanforderungen könnte gefährdet sein.
Besonders für Unternehmen bestehen zusätzliche Risiken durch mögliche Wirtschaftsspionage und Ransomware-Attacken. Auch die Erfüllung von Datenschutzanforderungen könnte gefährdet sein.
Kann ich auf Windows 11 umsteigen?
Die Möglichkeit zum Umstieg hängt von der Hardware Ihres Computers ab. Windows 11 hat strengere Systemanforderungen, insbesondere die Notwendigkeit eines TPM-2.0-Chips und eines kompatiblen Prozessors.
Microsoft stellt einen PC Health Check zur Verfügung, mit dem Sie die Kompatibilität Ihres Systems prüfen können. Bei älteren Geräten, die die Anforderungen nicht erfüllen, müssen Alternativen wie Linux in Betracht gezogen werden.
Microsoft stellt einen PC Health Check zur Verfügung, mit dem Sie die Kompatibilität Ihres Systems prüfen können. Bei älteren Geräten, die die Anforderungen nicht erfüllen, müssen Alternativen wie Linux in Betracht gezogen werden.
Was sind die Alternativen?
Wenn Ihr Computer nicht mit Windows 11 kompatibel ist, bieten sich verschiedene Linux-Distributionen als Alternative an. Beliebte Varianten wie Ubuntu oder Linux Mint sind benutzerfreundlich und kostenlos.
Eine weitere Option ist der Kauf eines neuen Computers mit Windows 11. Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, einen kostenpflichtigen erweiterten Support für Windows 10 zu buchen.
Eine weitere Option ist der Kauf eines neuen Computers mit Windows 11. Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, einen kostenpflichtigen erweiterten Support für Windows 10 zu buchen.
Wie bereite ich den Umstieg vor?
Experten empfehlen, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Wichtig ist zunächst ein vollständiges Backup aller Daten. Prüfen Sie auch die Kompatibilität Ihrer wichtigen Programme mit dem neuen System.
Dokumentieren Sie installierte Programme und Einstellungen. Bei der Neuinstallation sollten Sie eine moderne Internet-Security-Software einrichten und alle verfügbaren Updates installieren.
Dokumentieren Sie installierte Programme und Einstellungen. Bei der Neuinstallation sollten Sie eine moderne Internet-Security-Software einrichten und alle verfügbaren Updates installieren.
Was kostet der Extended Support?
Microsoft bietet einen kostenpflichtigen erweiterten Support (ESU) für Windows 10 an. Die Preise steigen dabei jährlich und werden pro Gerät berechnet.
Diese Option wird hauptsächlich für Unternehmen empfohlen, die mehr Zeit für die Migration benötigen. Für Privatanwender ist der Umstieg auf ein neues System meist die wirtschaftlichere Lösung.
Diese Option wird hauptsächlich für Unternehmen empfohlen, die mehr Zeit für die Migration benötigen. Für Privatanwender ist der Umstieg auf ein neues System meist die wirtschaftlichere Lösung.
Wie sicher ist Windows 11?
Windows 11 bietet verbesserte Sicherheitsfunktionen gegenüber Windows 10, insbesondere durch die TPM-2.0-Anforderung und verstärkte, virtualisierungsbasierter Sicherheit.
Das neue Betriebssystem wurde von Grund auf mit modernen Sicherheitsstandards entwickelt und erhält regelmäßige Updates. Die strengeren Systemanforderungen dienen dabei auch der Erhöhung der Grundsicherheit.
Das neue Betriebssystem wurde von Grund auf mit modernen Sicherheitsstandards entwickelt und erhält regelmäßige Updates. Die strengeren Systemanforderungen dienen dabei auch der Erhöhung der Grundsicherheit.
Was mache ich mit alter Hardware?
Für ältere Computer, die nicht Windows-11-fähig sind, bieten sich verschiedene Optionen an. Linux-Distributionen wie Linux Mint oder Lubuntu sind speziell für ältere Hardware optimiert.
Alternativ können diese Geräte offline oder in einem isolierten Netzwerk weiterbetrieben werden, wenn sie für spezielle Anwendungen benötigt werden. Ein Neugerät sollte jedoch mittelfristig eingeplant werden.
Alternativ können diese Geräte offline oder in einem isolierten Netzwerk weiterbetrieben werden, wenn sie für spezielle Anwendungen benötigt werden. Ein Neugerät sollte jedoch mittelfristig eingeplant werden.
Zusammenfassung
- Eset warnt vor Sicherheitsrisiken durch Windows 10 Support-Ende
- 32 Millionen deutsche Computer laufen noch mit Windows 10
- Experten empfehlen dringend Umstieg auf Windows 11 oder Alternativen
- Ohne Updates drohen Cyberangriffe, Malware und Datenverluste
- Situation kritischer als beim Support-Ende von Windows 7 im Jahr 2020
- Sicherheitsrisiken betreffen sowohl Privatanwender als auch Unternehmen
- Regelmäßige Backups und moderne Internet Security Software empfohlen
Siehe auch:
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