Energiekonzern gehackt, Angreifer verlangen Baguettes als "Lösegeld"
Die Hacker-Gruppe Hellcat hat bei einem Angriff auf Schneider Electric sensible Daten erbeutet. Für die Rückgabe fordern die Erpresser ein Lösegeld von 125.000 Dollar - zahlbar in Baguettes. Der französische Konzern bestätigt den Vorfall und untersucht das Ausmaß des Lecks.
Die Hacker behaupten laut Bleeping Computer, in die Infrastruktur von Schneider Electric eingedrungen zu sein und Zugriff auf das firmeninterne Jira-System erlangt zu haben. Dabei sollen sie folgende Daten erbeutet haben:
Offiziell teilte das Unternehmen mit, dass man einen Cybersicherheitsvorfall untersuche, "bei dem es zu einem unbefugten Zugriff auf eine unserer internen Plattformen zur Projektverfolgung kam, die in einer isolierten Umgebung gehostet wird", so ein Sprecher.
Schneider Electric, das im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresumsatz von 35,9 Milliarden Euro erwirtschaftete, muss nun das genaue Ausmaß des Datenlecks ermitteln. Das Unternehmen betont, dass seine Produkte und Dienstleistungen von dem Vorfall nicht betroffen seien.
Siehe auch:
Ungewöhnliche Lösegeldforderung nach Datenleck
Der französische Energiemanagement- und Automatisierungskonzern Schneider Electric wurde in jüngster Vergangenheit zum Ziel eines Cyberangriffs. In weiterer Folge fordert die Hacker-Gruppe Hellcat ein Lösegeld von 125.000 Dollar, das in Form von Baguettes gezahlt werden soll. Nach Angaben der Angreifer wurden dabei 40 Gigabyte an sensiblen Unternehmensdaten erbeutet.Die Hacker behaupten laut Bleeping Computer, in die Infrastruktur von Schneider Electric eingedrungen zu sein und Zugriff auf das firmeninterne Jira-System erlangt zu haben. Dabei sollen sie folgende Daten erbeutet haben:
- Kritische Informationen über Projekte des Unternehmens
- Details zu internen Problemen und Plugins
- Über 400.000 Datensätze mit Nutzerinformationen
Offiziell teilte das Unternehmen mit, dass man einen Cybersicherheitsvorfall untersuche, "bei dem es zu einem unbefugten Zugriff auf eine unserer internen Plattformen zur Projektverfolgung kam, die in einer isolierten Umgebung gehostet wird", so ein Sprecher.
Kurioses Rabattangebot
Die Erpresser bieten dem Unternehmen einen Rabatt an: Bei öffentlicher Eingestehung des Vorfalls würde sich die Lösegeldforderung auf 62.500 Dollar halbieren - weiterhin zahlbar in Baguettes. Diese ungewöhnliche Zahlungsmethode ist in der Cybersicherheitsbranche bisher einzigartig und es ist bislang nicht klar, ob das Ganze ernst gemeint ist oder nicht.Schneider Electric, das im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresumsatz von 35,9 Milliarden Euro erwirtschaftete, muss nun das genaue Ausmaß des Datenlecks ermitteln. Das Unternehmen betont, dass seine Produkte und Dienstleistungen von dem Vorfall nicht betroffen seien.
Zusammenfassung
- Schneider Electric von Hacker-Gruppe Hellcat angegriffen
- 40 GB sensible Unternehmensdaten erbeutet, u.a. Projektinformationen
- Lösegeldforderung: 125.000 Dollar, zahlbar in Baguettes
- Unternehmen bestätigt unbefugten Zugriff auf interne Plattform
- Hacker bieten Rabatt bei öffentlichem Eingeständnis des Vorfalls
- Ausmaß des Datenlecks wird vom Unternehmen noch untersucht
- Produkte und Dienstleistungen laut Schneider Electric nicht betroffen
Siehe auch:
- Nokia gehackt, Hacker behauptet, Quellcode erbeutet zu haben
- Microsoft Teams: Hacker täuschen Nutzer mit gefährlicher neuer Masche
- Pokémon-Fans in Aufruhr: Hack von Studio Game Freak enthüllt Projekte
- Gehackte Saugroboter beleidigen Besitzer mit rassistischen Ausdrücken
- Gefahr durch Hack: Niederländer müssen tausende Ampeln austauschen
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