Nokia gehackt, Hacker behauptet, Quellcode erbeutet zu haben
Ein Hacker behauptet, Quellcode von Nokia gestohlen zu haben. Der Angriff lief dabei möglicherweise über einen Drittanbieter. Das Unternehmen nimmt die Behauptungen ernst, hat aber bisher keine Beweise für eine Kompromittierung gefunden.
Nokia hat bestätigt, dass es Kenntnis von den Berichten hat und die Angelegenheit untersucht. In einer offiziellen Stellungnahme erklärte das Unternehmen: "Nokia ist sich der Berichte bewusst, dass ein unbefugter Akteur behauptet, Zugang zu bestimmten Daten eines Drittanbieters und möglicherweise zu Daten von Nokia erlangt zu haben." Bisher habe die Untersuchung jedoch keine Beweise dafür ergeben, dass Nokias Systeme oder Daten beeinträchtigt wurden.
Wie Bleeping Computer schreibt, behauptet IntelBroker, eine umfangreiche Sammlung von Nokia-Quellcode zu besitzen. Der Hacker gibt an, dass die gestohlenen Daten SSH-Schlüssel, Quellcode, RSA-Schlüssel, BitBucket-Logins, SMTP-Konten, Webhooks und hart codierte Anmeldeinformationen enthalten. Laut IntelBroker erfolgte der Zugriff auf den Server des Drittanbieters über Standard-Anmeldedaten eines SonarQube-Servers, was es ermöglichte, Python-Projekte verschiedener Kunden herunterzuladen, darunter auch solche von Nokia.
IntelBroker ist in der Cybersecurity-Szene kein Unbekannter. Der Hacker, der seit Oktober 2022 aktiv ist, hat bereits mehr als 80 separate Datenlecks in Online-Foren veröffentlicht. Zu den Zielen gehörten namhafte Unternehmen und Organisationen wie AMD, Apple, Europol und HPE. Für Nokia steht viel auf dem Spiel. Auch wenn das Unternehmen betont, dass keine Kundendaten betroffen sind, könnte das Durchsickern interner Daten und Entwicklungsumgebungen weitreichende Folgen haben.
Nokia, gegründet 1865 als Papiermühle, hat sich im Laufe der Jahre zu einem führenden Telekommunikationsunternehmen entwickelt. Das Unternehmen spielte eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des GSM-Standards und war in den 1990er und frühen 2000er Jahren der weltweit größte Mobiltelefonhersteller. Heute konzentriert sich Nokia hauptsächlich auf Netzwerkausrüstung und -technologien, einschließlich 5G-Infrastruktur.
Siehe auch:
Möglicher Sicherheitsvorfall bei Nokia
Der finnische Telekommunikationsriese Nokia steht vor einer potenziellen Sicherheitsherausforderung. Ein Hacker, der unter dem Pseudonym IntelBroker bekannt ist, behauptet, Quellcode von Nokia gestohlen zu haben und diesen nun zum Verkauf anzubieten.Nokia hat bestätigt, dass es Kenntnis von den Berichten hat und die Angelegenheit untersucht. In einer offiziellen Stellungnahme erklärte das Unternehmen: "Nokia ist sich der Berichte bewusst, dass ein unbefugter Akteur behauptet, Zugang zu bestimmten Daten eines Drittanbieters und möglicherweise zu Daten von Nokia erlangt zu haben." Bisher habe die Untersuchung jedoch keine Beweise dafür ergeben, dass Nokias Systeme oder Daten beeinträchtigt wurden.
Wie Bleeping Computer schreibt, behauptet IntelBroker, eine umfangreiche Sammlung von Nokia-Quellcode zu besitzen. Der Hacker gibt an, dass die gestohlenen Daten SSH-Schlüssel, Quellcode, RSA-Schlüssel, BitBucket-Logins, SMTP-Konten, Webhooks und hart codierte Anmeldeinformationen enthalten. Laut IntelBroker erfolgte der Zugriff auf den Server des Drittanbieters über Standard-Anmeldedaten eines SonarQube-Servers, was es ermöglichte, Python-Projekte verschiedener Kunden herunterzuladen, darunter auch solche von Nokia.
IntelBroker ist in der Cybersecurity-Szene kein Unbekannter. Der Hacker, der seit Oktober 2022 aktiv ist, hat bereits mehr als 80 separate Datenlecks in Online-Foren veröffentlicht. Zu den Zielen gehörten namhafte Unternehmen und Organisationen wie AMD, Apple, Europol und HPE. Für Nokia steht viel auf dem Spiel. Auch wenn das Unternehmen betont, dass keine Kundendaten betroffen sind, könnte das Durchsickern interner Daten und Entwicklungsumgebungen weitreichende Folgen haben.
Nokia, gegründet 1865 als Papiermühle, hat sich im Laufe der Jahre zu einem führenden Telekommunikationsunternehmen entwickelt. Das Unternehmen spielte eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des GSM-Standards und war in den 1990er und frühen 2000er Jahren der weltweit größte Mobiltelefonhersteller. Heute konzentriert sich Nokia hauptsächlich auf Netzwerkausrüstung und -technologien, einschließlich 5G-Infrastruktur.
Zusammenfassung
- Hacker 'IntelBroker' behauptet, Nokia-Quellcode gestohlen zu haben
- Nokia untersucht Vorfall, findet bisher keine Beweise für Kompromittierung
- Angriff erfolgte möglicherweise über einen Drittanbieter mit SonarQube-Server
- Gestohlene Daten sollen SSH-Schlüssel, Logins und Anmeldeinformationen enthalten
- IntelBroker ist seit Oktober 2022 aktiv und veröffentlichte über 80 Datenlecks
- Nokia, gegründet 1865, ist heute führend in Netzwerkausrüstung und 5G-Technik
- Durchsickern interner Daten könnte weitreichende Folgen für Nokia haben
Siehe auch:
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