YouTube: Google schuldet Russen mehr Geld, als es auf der Erde gibt
Google hat in Russland offenbar mittlerweile Geldstrafen in unfassbarer Höhe angesammelt. Es sollen umgerechnet über 19 Quintilliarden Euro aufgelaufen sein, weil sich der Internetkonzern seit Jahren weigert, die Konten staatlicher und staatsnaher Medien wieder freizugeben.
Die Strafen gegen Google summieren sich seit 2020 auf, nachdem zwei staatsnahe russische Medien Klagen gegen den US-Internetkonzern wegen der Sperrung ihrer YouTube-Kanäle gewonnen hatten. Anfangs fielen für jeden weiteren Tag der Sperrung der Kanäle jeweils 100.000 Rubel an, was umgerechnet knapp 950 Euro entspricht. Allerdings verdoppelte sich die Höhe der täglichen Geldstrafe seit Jahren wöchentlich.
Zum Verständnis: eine Sextillion ist eine Zahl, bei der hinter der 1 ganze 36 Nullen folgen. Durch die Umrechnung von Rubel zu Euro werden zwei Nullen gestrichen, womit wir bei einer 1 mit 34 Nullen landen. Wer sich nun ein wenig mit Rechenexperimenten beschäftigen will, stellt schnell fest, dass die von Google bzw. dessen Mutterkonzern Alphabet theoretisch zu zahlende Geldstrafe ein Vielfaches des aktuellen Vermögens der gesamten Weltbevölkerung beträgt, das 2021 von der Credit Suisse auf gut 427 Billionen Euro geschätzt wurde.
Google dürfte die Geldstrafen, die durch weitere Summen, die im Zuge diverser weiterer Klagen vor russischen Gerichten mittlerweile noch höher ausfallen - und sich natürlich weiterhin wöchentlich erhöhen - niemals zahlen. Selbst wenn der Konzern könnte, hat sich das Unternehmen aus Russland ohnehin mittlerweile vollständig zurückgezogen.
Siehe auch:
Unfassbare Summen angehäuft
Laut einem von der Moscow Times zitierten Bericht des russischen Nachrichtenportals RBC, der sich auf Quellen aus dem Umfeld der Regierung beruft, sollen im Zuge der diversen Gerichtsverfahren in Russland inzwischen wahrlich astronomische Geldstrafen zusammengekommen sein. Die Summen übersteigen die Vorstellungskraft des Durchschnittsmenschen um Längen.Die Strafen gegen Google summieren sich seit 2020 auf, nachdem zwei staatsnahe russische Medien Klagen gegen den US-Internetkonzern wegen der Sperrung ihrer YouTube-Kanäle gewonnen hatten. Anfangs fielen für jeden weiteren Tag der Sperrung der Kanäle jeweils 100.000 Rubel an, was umgerechnet knapp 950 Euro entspricht. Allerdings verdoppelte sich die Höhe der täglichen Geldstrafe seit Jahren wöchentlich.
Google hat Russland längst aufgegeben
Insgesamt sind in den rund vier Jahren seit den ersten Urteilen durch die Art, wie sich die tägliche Strafsumme wöchentlich verdoppelt, gigantische Summen zusammengekommen, die Google wohl nie zahlen wird. Aktuell soll die Gesamtstrafe bei rund zwei Sextillionen russischen Rubel liegen, was umgerechnet etwa 19 Quintilliarden Euro entspricht.Zum Verständnis: eine Sextillion ist eine Zahl, bei der hinter der 1 ganze 36 Nullen folgen. Durch die Umrechnung von Rubel zu Euro werden zwei Nullen gestrichen, womit wir bei einer 1 mit 34 Nullen landen. Wer sich nun ein wenig mit Rechenexperimenten beschäftigen will, stellt schnell fest, dass die von Google bzw. dessen Mutterkonzern Alphabet theoretisch zu zahlende Geldstrafe ein Vielfaches des aktuellen Vermögens der gesamten Weltbevölkerung beträgt, das 2021 von der Credit Suisse auf gut 427 Billionen Euro geschätzt wurde.
Google dürfte die Geldstrafen, die durch weitere Summen, die im Zuge diverser weiterer Klagen vor russischen Gerichten mittlerweile noch höher ausfallen - und sich natürlich weiterhin wöchentlich erhöhen - niemals zahlen. Selbst wenn der Konzern könnte, hat sich das Unternehmen aus Russland ohnehin mittlerweile vollständig zurückgezogen.
Zusammenfassung
- Google hat in Russland astronomische Geldstrafen angesammelt
- Strafen belaufen sich auf umgerechnet rund 19 Quintilliarden Euro
- Grund: Weigerung, Konten staatlicher Medien freizugeben
- Strafen verdoppelten sich wöchentlich seit ersten Urteilen 2020
- Summe übersteigt das Vermögen der gesamten Weltbevölkerung um Vielfaches
- Google hat sich mittlerweile vollständig aus Russland zurückgezogen
- Zahlung der Strafen ist für Google praktisch unmöglich
Siehe auch:
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