1 Mrd. $ und dann sowas: Star Citizen blamiert sich mit Livestream
Die Entwickler von Star Citizen wollten in einem Livestream eine reibungslose Mission demonstrieren. Stattdessen erlebten die Zuschauer ein technisches Fiasko. Am Ende scheiterte das Team vor laufender Kamera kläglich am eigenen Spiel.
Während der Live-Übertragung, die erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangt ist, traten zahlreiche Fehler auf, die den Entwicklern schwer zusetzten. Die Spielfiguren litten unter starken Synchronisationsproblemen zwischen den Systemen. Hände hatten sichtbare Probleme mit Schaltern, dazu kommt, dass sich das Waffen-Inventar nicht korrekt bedienen ließ. Letztendlich scheiterte das Team daran, die eigene Mission erfolgreich abzuschließen. Die ständigen Rückschläge sorgten für eine spürbar angespannte Atmosphäre vor laufender Kamera.
Auf YouTube ansehen
Das abrupte Ende sorgte bei den Zuschauern für betretenes Schweigen und Kritik. Der Vorfall rückt den allgemeinen Entwicklungsstand des Weltraum-MMO erneut in den Fokus. Star Citizen befindet sich bereits seit dem Jahr 2012 in der Entwicklung und hat durch Crowdfunding mittlerweile mehr als eine Milliarde Dollar (mehr als 863 Millionen Euro) eingenommen.
Obwohl das Projekt seit bereits 2017 im Early Access spielbar ist, fehlt dem Spiel weiterhin ein konkretes Veröffentlichungsdatum. Auch der geplante Einzelspieler-Ableger Squadron 42 lässt trotz vieler großer Versprechungen weiterhin auf sich warten. Die Reaktionen der Community auf den missglückten Livestream fallen dementsprechend gemischt aus und zeigen eine Spaltung.
Andererseits loben einige Nutzer die Transparenz von Cloud Imperium Games. Der ungeschönte Stream habe den ehrlichsten Einblick in den tatsächlichen Zustand der Software seit Monaten geliefert. So wissen die Unterstützer zumindest genau, woran die Entwickler aktuell noch arbeiten müssen. Fehlerhafte Livestreams seien authentischer als stark bearbeitete Werbevideos. So mancher meint hierzu allerdings, dass sich einige das technische Debakel quasi "schöntrinken".
Das Entwickler-Team kämpft weiterhin mit massiven Problemen. Habt ihr noch Hoffnung für den Release oder ist das Projekt für euch gescheitert? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Livestream endet im Fiasko
Die Entwickler von Cloud Imperium Games wollten Anfang August in einem Livestream demonstrieren, wie die oft fehleranfällige Mission Siege of Orison in Star Citizen funktionieren soll. Auf einem internen Server sollte ein reibungsloser Ablauf gezeigt werden, um die frustrierten Spieler zu beruhigen. Das Vorhaben scheiterte jedoch an massiven technischen Problemen, die den internen Build nahezu unspielbar machten.Während der Live-Übertragung, die erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangt ist, traten zahlreiche Fehler auf, die den Entwicklern schwer zusetzten. Die Spielfiguren litten unter starken Synchronisationsproblemen zwischen den Systemen. Hände hatten sichtbare Probleme mit Schaltern, dazu kommt, dass sich das Waffen-Inventar nicht korrekt bedienen ließ. Letztendlich scheiterte das Team daran, die eigene Mission erfolgreich abzuschließen. Die ständigen Rückschläge sorgten für eine spürbar angespannte Atmosphäre vor laufender Kamera.
Auf YouTube ansehenSpannungen vor der Kamera
Die Situation entlud sich zunehmend in passiv-aggressiven Kommentaren der Beteiligten. Wie Kotaku berichtet, gipfelte die Übertragung in einem besonders unangenehmen Moment. Nach 90 Minuten erfolglosem Spielen wies der Content-Direktor einen Kollegen abrupt an, den Stream aus Zeitgründen sofort zu beenden. Ein anderer Entwickler riet einem Mitspieler sarkastisch zum Suizid im Spiel.Das abrupte Ende sorgte bei den Zuschauern für betretenes Schweigen und Kritik. Der Vorfall rückt den allgemeinen Entwicklungsstand des Weltraum-MMO erneut in den Fokus. Star Citizen befindet sich bereits seit dem Jahr 2012 in der Entwicklung und hat durch Crowdfunding mittlerweile mehr als eine Milliarde Dollar (mehr als 863 Millionen Euro) eingenommen.
Obwohl das Projekt seit bereits 2017 im Early Access spielbar ist, fehlt dem Spiel weiterhin ein konkretes Veröffentlichungsdatum. Auch der geplante Einzelspieler-Ableger Squadron 42 lässt trotz vieler großer Versprechungen weiterhin auf sich warten. Die Reaktionen der Community auf den missglückten Livestream fallen dementsprechend gemischt aus und zeigen eine Spaltung.
Transparenz oder Warnsignal
Einerseits kritisieren viele Unterstützer scharf, dass grundlegende Mechaniken nach über zwölf Jahren Entwicklungszeit noch immer nicht reibungslos funktionieren. Gleichzeitig werden virtuelle Raumschiffe teilweise für bis zu 3000 Dollar (etwa 2591 Euro) verkauft. Die allgemeine Stimmung in den großen Foren ist auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Viele Spieler fordern nun handfeste Ergebnisse statt weiterer Versprechen.Andererseits loben einige Nutzer die Transparenz von Cloud Imperium Games. Der ungeschönte Stream habe den ehrlichsten Einblick in den tatsächlichen Zustand der Software seit Monaten geliefert. So wissen die Unterstützer zumindest genau, woran die Entwickler aktuell noch arbeiten müssen. Fehlerhafte Livestreams seien authentischer als stark bearbeitete Werbevideos. So mancher meint hierzu allerdings, dass sich einige das technische Debakel quasi "schöntrinken".
Das Entwickler-Team kämpft weiterhin mit massiven Problemen. Habt ihr noch Hoffnung für den Release oder ist das Projekt für euch gescheitert? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ein Livestream von Star Citizen scheiterte an starken technischen Problemen
- Die Entwickler konnten ihre eigene Mission vor der Kamera nicht beenden
- Nach über 90 Minuten wurde die Live-Übertragung angespannt abgebrochen
- Das Weltraum-MMO befindet sich bereits seit 2012 in der Entwicklung
- Die Community reagiert gespalten auf die gezeigten Software-Probleme
- Manche loben die Ehrlichkeit, andere kritisieren den Zustand des Spiels
Siehe auch:
- 1 Milliarde Dollar: Star Citizen erreicht absurden Budget-Meilenstein
- Exploit-Problem bei Star Citizen: Entwickler reagieren mit Server-Wipe
- Hype wie GTA 6: Release von Star Citizen 1.0 und Squadron 42 in Sicht
- 150 Schiffe testen: Jetzt kann man Star Citizen kostenlos spielen
- Insider: Geldnot und Chaos bei Star Citizen, Gespräch mit Microsoft
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