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Feature-Flut in Autos nervt Käufer
Um mehr Verkaufsargumente zu haben, bauen Autohersteller immer mehr Funktionen in ihre Fahrzeuge ein. Allerdings stehen die Autokäufer dieser Feature-Schwemme zunehmend skeptisch gegenüber, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.
Die Daten führten hier zu dem Ergebnis, dass Systeme, die bestimmte Fahraufgaben teilweise automatisieren - wie zum Beispiel fortschrittliche Freihand-Systeme - als wenig nützlich wahrgenommen werden. Diese Erkenntnisse decken sich mit Erhebungen des Insurance Institute for Highway Safety, die zeigten, dass solche Teilautomationen die Sicherheit von Fahrzeugen nicht zwangsläufig erhöhen.
Besonders kritisch sehen viele Fahrer den zunehmenden Einsatz von immer mehr Bildschirmen im Fahrzeug. Ein Trend, der von Ferrari initiiert wurde, ist die Einführung eines separaten Infotainment-Bildschirms für den Beifahrer. Während die ersten Versionen dieses Bildschirmes noch begrenzt waren, haben sich diese inzwischen zu vollwertigen Infotainment-Systemen entwickelt, wie sie etwa im Porsche Taycan oder einigen Mercedes-Modellen zu finden sind.
Andere Technologien, wie Gesichtserkennung, Fingerabdruckscanner und Gestensteuerung, werden ebenfalls kritisch betrachtet. Obwohl diese Funktionen in viele neuen Fahrzeuge integriert werden, fehlt es ihnen laut Umfrage oft an praktischer Anwendbarkeit. So fühlen sich viele Fahrer unsicher damit, nur auf die Gesichtserkennung zu vertrauen und lassen den Schlüssel lieber dennoch in der Tasche.
Trotz dieser Kritik gibt es auch Innovationen, die positiv aufgenommen wurden. AI-basierte Funktionen wie intelligente Klimakontrollsysteme haben schnell an Beliebtheit gewonnen und zeigen, dass Technologie, wenn sie sinnvoll eingesetzt wird, den Alltag der Nutzer tatsächlich bereichern kann.
Siehe auch:
Sinnvolle Neuerungen gern gesehen
Während einige technologische Neuerungen, wie etwa das Assistenzsystem zur Überwachung des toten Winkels, bei den Fahrern gut ankommen, gibt es andere Funktionen, deren Nutzen stark infrage gestellt wird. Ein Beispiel hierfür ist das automatische Parksystem, das laut der Umfrage nur von wenigen Autofahrern tatsächlich genutzt wird, wie eine Analyse des Marktforschungsunternehmens von JD Power in den USA herausfand.Die Daten führten hier zu dem Ergebnis, dass Systeme, die bestimmte Fahraufgaben teilweise automatisieren - wie zum Beispiel fortschrittliche Freihand-Systeme - als wenig nützlich wahrgenommen werden. Diese Erkenntnisse decken sich mit Erhebungen des Insurance Institute for Highway Safety, die zeigten, dass solche Teilautomationen die Sicherheit von Fahrzeugen nicht zwangsläufig erhöhen.
Besonders kritisch sehen viele Fahrer den zunehmenden Einsatz von immer mehr Bildschirmen im Fahrzeug. Ein Trend, der von Ferrari initiiert wurde, ist die Einführung eines separaten Infotainment-Bildschirms für den Beifahrer. Während die ersten Versionen dieses Bildschirmes noch begrenzt waren, haben sich diese inzwischen zu vollwertigen Infotainment-Systemen entwickelt, wie sie etwa im Porsche Taycan oder einigen Mercedes-Modellen zu finden sind.
Weil es geht ...
Audi geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet eine Funktion an, die es dem Beifahrer ermöglicht, Videos zu schauen, ohne dass der Fahrer den Inhalt auf dem Bildschirm sehen kann. Laut JD Power stoßen diese zusätzlichen Bildschirme jedoch bei vielen Besitzern auf Ablehnung, da sie als unnötig und kompliziert in der Bedienung wahrgenommen werden.Andere Technologien, wie Gesichtserkennung, Fingerabdruckscanner und Gestensteuerung, werden ebenfalls kritisch betrachtet. Obwohl diese Funktionen in viele neuen Fahrzeuge integriert werden, fehlt es ihnen laut Umfrage oft an praktischer Anwendbarkeit. So fühlen sich viele Fahrer unsicher damit, nur auf die Gesichtserkennung zu vertrauen und lassen den Schlüssel lieber dennoch in der Tasche.
Trotz dieser Kritik gibt es auch Innovationen, die positiv aufgenommen wurden. AI-basierte Funktionen wie intelligente Klimakontrollsysteme haben schnell an Beliebtheit gewonnen und zeigen, dass Technologie, wenn sie sinnvoll eingesetzt wird, den Alltag der Nutzer tatsächlich bereichern kann.
Zusammenfassung
- Autohersteller integrieren immer mehr Funktionen in Fahrzeuge
- Viele Autokäufer sind skeptisch gegenüber der Feature-Schwemme
- Assistenzsysteme für den toten Winkel kommen gut an
- Automatische Parksysteme werden selten genutzt
- Teilautomatisierte Systeme erhöhen nicht zwangsläufig die Sicherheit
- Zunahme von Bildschirmen im Fahrzeug stößt auf Ablehnung
- Gesichtserkennung und ähnliche Technologien oft als unpraktisch empfunden
- AI-basierte Klimakontrollsysteme gewinnen an Beliebtheit
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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