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Kapazitive Buttons von VW-Lenkrädern sollen schuld an Unfällen sein
Es ist bewiesen, dass Touchscreens und kapazitive Bedienelemente in Autos die Sicherheit mindern, die Autobauer selbst lassen von dieser Art der Steuerung aber weiterhin nicht die wortwörtlichen Finger. Dazu zählt auch Volkswagen - doch die Wolfsburger sollten umdenken.
Ein zusätzliches Problem: Kapazitive Buttons kommen mittlerweile auch auf dem Lenkrad zum Einsatz, also dort, wo man etwa die Lautstärke regelt oder den Tempomat bedient. Und das wird für Volkswagen womöglich zum Problem: Denn laut einem Bericht von Ars Technica häufen sich seit einer Weile Berichte, wonach Besitzer eines ID-Fahrzeugs, also eines VW-Elektroautos, unabsichtlich den Tempomat aktiviert und dadurch Unfälle gebaut haben.
Denn der Tempomat wird bei einem ID.3, ID.4, ID.5 sowie ID Buzz auf der linken Seite gesteuert. Jeder ID-Besitzer und -Fahrer wird wohl bestätigen können, dass diese Art der (fummeligen) Steuerung alles andere als optimal ist und man immer wieder Fehleingaben macht.
Allzu oft passiert das zwar nicht, die US-Verkehrsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat 13 Unfälle registriert, bei denen das eine Rolle gespielt hat oder haben könnte, drei davon waren mit leichten Verletzungen verbunden.
Ähnliche Berichte gibt es auch in Foren, allerdings ist nicht klar, wie viele davon sich tatsächlich so wie beschrieben abgespielt haben. Denn einige Nutzer melden in den Beiträgen auch Zweifel an. Die NHTSA hat jedenfalls noch keine Untersuchung in die Wege geleitet.
Volkswagen selbst hat jedenfalls bestätigt, dass man "Kenntnis von einer kleinen Anzahl von Beschwerden" habe. Daraus kann man schlussfolgern, dass man etwaige Vorfälle untersucht, aber nicht zwangsläufig, dass VW das ansprechen wird. Denn an sich hat der Tempomat einen Hauptschalter, der die Funktion und vergleichbare Aktionen wie den Travel Assist komplett (de)aktiviert. In der Regel kann Cruise Control auch erst bei einer bestimmten Mindestgeschwindigkeit eingeschaltet werden, laut Volkswagen sind da je nach Modell 24 bis 32 km/h.
Siehe auch:
- Touchscreens in Autos erhöhen nicht die Sicherheit
- Kapazitive Bedienelemente sind schwerer "blind" zu bedienen
- Kapazitive Buttons nun auch auf Lenkrädern verbaut
- Berichte über ungewollte Tempomat-Aktivierungen bei VW ID
- Fehleingaben durch kapazitive Buttons verursachen Probleme
- NHTSA registrierte 13 Unfälle durch solche Bedienfehler
- Volkswagen untersucht Beschwerden, aber noch keine Lösung in Sicht
Klassische Knöpfe machen "blinde" Bedienung möglich
Touchscreens und -Buttons sind zwar schick und wirken modern, sicherer machen sie die Autos aber zweifellos nicht. Das liegt u. a. daran, dass man herkömmliche Knöpfe und Regler (etwa zur Temperatursteuerung) auch "blind" erwischen kann und nicht die Augen von der Straße nehmen muss.Ein zusätzliches Problem: Kapazitive Buttons kommen mittlerweile auch auf dem Lenkrad zum Einsatz, also dort, wo man etwa die Lautstärke regelt oder den Tempomat bedient. Und das wird für Volkswagen womöglich zum Problem: Denn laut einem Bericht von Ars Technica häufen sich seit einer Weile Berichte, wonach Besitzer eines ID-Fahrzeugs, also eines VW-Elektroautos, unabsichtlich den Tempomat aktiviert und dadurch Unfälle gebaut haben.
Denn der Tempomat wird bei einem ID.3, ID.4, ID.5 sowie ID Buzz auf der linken Seite gesteuert. Jeder ID-Besitzer und -Fahrer wird wohl bestätigen können, dass diese Art der (fummeligen) Steuerung alles andere als optimal ist und man immer wieder Fehleingaben macht.
Beschleunigung beim Einparken?
Es ist auch denkbar und möglich, dass man beim Umgreifen einen der kapazitiven Buttons berührt und dadurch eine Aktion ausführt, die man nicht möchte. Das behaupten nun auch einige ID-Besitzer: Sie sagen, dass sie - zumeist beim Einparken - den Reset-Button berührt hätten, der den Tempomaten zur zuletzt genutzten Geschwindigkeit zurücksetzt, also beschleunigt.Allzu oft passiert das zwar nicht, die US-Verkehrsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat 13 Unfälle registriert, bei denen das eine Rolle gespielt hat oder haben könnte, drei davon waren mit leichten Verletzungen verbunden.
Ähnliche Berichte gibt es auch in Foren, allerdings ist nicht klar, wie viele davon sich tatsächlich so wie beschrieben abgespielt haben. Denn einige Nutzer melden in den Beiträgen auch Zweifel an. Die NHTSA hat jedenfalls noch keine Untersuchung in die Wege geleitet.
Volkswagen selbst hat jedenfalls bestätigt, dass man "Kenntnis von einer kleinen Anzahl von Beschwerden" habe. Daraus kann man schlussfolgern, dass man etwaige Vorfälle untersucht, aber nicht zwangsläufig, dass VW das ansprechen wird. Denn an sich hat der Tempomat einen Hauptschalter, der die Funktion und vergleichbare Aktionen wie den Travel Assist komplett (de)aktiviert. In der Regel kann Cruise Control auch erst bei einer bestimmten Mindestgeschwindigkeit eingeschaltet werden, laut Volkswagen sind da je nach Modell 24 bis 32 km/h.
Siehe auch:
- E-Auto später: VW ID.2 soll erst ab 2026 in die Massenfertigung starten
- Auto als Stromspeicher: VW bietet endlich bidirektionales Laden
- ID.7-Start: VW hat nicht genügend Motoren, um alle Modelle zu bauen
- Neue Volkswagen ID.7 Tourer-Fotos: Erster VW "E-Kombi" startet 2024
- VW zeigt ID.GTI: Sportversion des ID.2all soll legendäre Serie fortführen
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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