E-Auto später: VW ID.2 soll erst ab 2026 in die Massenfertigung starten
Wer dachte, Volkswagen könnte mit einem günstigen Elektroauto in Form des ID.2 bald in größeren Stückzahlen mit Tesla, PSA und Stellantis konkurrieren, wird offenbar eines Besseren belehrt. Laut einem Medienbericht plant VW erst kurz vor Mitte 2026, die Produktion seines bisher kleinsten E-Autos hochzufahren.
Für die Kunden bedeutet dies, dass sie noch fast 2,5 Jahre auf die breite Verfügbarkeit des ID.2 warten müssen. Der Einstiegspreis soll weiterhin unter 25.000 Euro legen, so die Quellen des Berichts. Allerdings soll VW diese "Schallgrenze" nur knapp unterbieten können. Man müsse mit den Preisen auf die Realität im Markt reagieren, hieß es dazu sogar ganz offiziell von VWs Entwicklungsvorstand Kai Grünitz in einer Stellungnahme.
Grünitz verwies unter anderem auf die sich wöchentlich ändernden Rohstoffpreise und die in den letzten Jahren erfolgte starke Teuerung durch die Inflation. Für VW ergibt sich durch die späte Einführung des ID.2 vor allem ein Problem: die Konkurrenz bekommt mehr Zeit, mit Alternativ-Fahrzeugen deutsche Kunden anzusprechen.
Der französische PSA-Konzern nimmt bereits Bestellungen für den sogenannten eC3 an, der mit einem Einstiegspreis von 23.300 Euro den VW ID.2 unterbietet. Der Stellantis-Konzern will damit schon deutlich früher an den Markt gehen als VW. Auch der andere große französische Hersteller Renault bereitet mit der Neuauflage des R5 als Elektroauto bereits ein vergleichsweise günstiges Modell vor.
VW macht sich unterdessen selbst Konkurrenz, denn dank einer nach viel Lobbyarbeit "milderen" neuen Abgasnorm Euro7 werden Kleinwagen mit Verbrennermotoren hierzulande wohl noch länger als von so manchem erwartet eine Rolle spielen. Eine Hauptrolle spielt dabei der VW Polo, welcher aktuell laut Preisempfehlung des Herstellers mit gut 21.000 Euro deutlich günstiger zu haben ist als der geplante VW ID.2.
Siehe auch:
VW ID.2 soll erst Mitte 2026 breit verfügbar sein
Wie die Zeitschrift Auto Motor und Sport aus Unternehmenskreisen von VW erfahren haben will, soll der VW ID.2 erst ab dem Jahr 2026 in größeren Mengen produziert werden. Konkret wird der Monat Mai als Termin für den Ausbau der Produktionskapazitäten genannt. Die Einführung des Autos soll aber schon im Herbst 2025 erfolgen.Für die Kunden bedeutet dies, dass sie noch fast 2,5 Jahre auf die breite Verfügbarkeit des ID.2 warten müssen. Der Einstiegspreis soll weiterhin unter 25.000 Euro legen, so die Quellen des Berichts. Allerdings soll VW diese "Schallgrenze" nur knapp unterbieten können. Man müsse mit den Preisen auf die Realität im Markt reagieren, hieß es dazu sogar ganz offiziell von VWs Entwicklungsvorstand Kai Grünitz in einer Stellungnahme.
Grünitz verwies unter anderem auf die sich wöchentlich ändernden Rohstoffpreise und die in den letzten Jahren erfolgte starke Teuerung durch die Inflation. Für VW ergibt sich durch die späte Einführung des ID.2 vor allem ein Problem: die Konkurrenz bekommt mehr Zeit, mit Alternativ-Fahrzeugen deutsche Kunden anzusprechen.
Der französische PSA-Konzern nimmt bereits Bestellungen für den sogenannten eC3 an, der mit einem Einstiegspreis von 23.300 Euro den VW ID.2 unterbietet. Der Stellantis-Konzern will damit schon deutlich früher an den Markt gehen als VW. Auch der andere große französische Hersteller Renault bereitet mit der Neuauflage des R5 als Elektroauto bereits ein vergleichsweise günstiges Modell vor.
VW macht sich unterdessen selbst Konkurrenz, denn dank einer nach viel Lobbyarbeit "milderen" neuen Abgasnorm Euro7 werden Kleinwagen mit Verbrennermotoren hierzulande wohl noch länger als von so manchem erwartet eine Rolle spielen. Eine Hauptrolle spielt dabei der VW Polo, welcher aktuell laut Preisempfehlung des Herstellers mit gut 21.000 Euro deutlich günstiger zu haben ist als der geplante VW ID.2.
Zusammenfassung
- VW ID.2 Produktion wird erst Mitte 2026 hochgefahren
- Einführung des ID.2 bereits im Herbst 2025 geplant
- Einstiegspreis des ID.2 knapp unter 25.000 Euro
- Grünitz verweist auf schwankende Rohstoffpreise und Inflation
- Konkurrenz durch PSA/Stellantis & Renault mit günstigeren E-Autos
- Renault plant Neuauflage des R5 als Elektroauto
- VW Polo mit Verbrenner bleibt durch EU7-Norm länger relevant
Siehe auch:
- Reichweite & Lebensdauer: VW schafft Durchbruch bei Feststoffakkus
- VW und Renault könnten zusammen Unter-20.000-Euro-E-Auto bauen
- Auto als Stromspeicher: VW bietet endlich bidirektionales Laden
- VW-Vorstand Schäfer: Volkswagen ist "nicht mehr wettbewerbsfähig"
- ID.7-Start: VW hat nicht genügend Motoren, um alle Modelle zu bauen
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