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VW muss Modelle um Jahre verschieben
Bei VW ist bei der IT-Entwicklung einfach Sand im Getriebe. Neue Berichte sprechen von Jahren Verzögerung bei wichtigen Modellen wie dem ID. Golf, weil es mal wieder bei der Programmierung der Software stockt. Vielleicht gibt man die Eigenentwicklung ganz auf.
Demnach muss VW den Marktstart von wichtigen E-Auto-Modellen wegen Verzögerungen bei der Entwicklung der Software-Plattform E3 2.0, gedacht für die nächste Generation der Elektrofahrzeuge, deutlich nach hinten verschieben. Das wohl prominenteste Opfer dieser Entwicklung: Der ID. Golf.
Nachdem die Serienversion eigentlich bis Ende 2027 auf die Straße kommen sollte, wird der flotte E-Golf jetzt laut des Berichts um 15 Monate nach hinten geschoben. Neues Startdatum: 2029. Noch extremer fällt die Verzögerung demnach beim großen E-SUV namens T-Sport aus, der wohl erst 2031 auf den Markt kommt - drei Jahre später, als ursprünglich anvisiert.
VW dreht sich hier mit seinen Plattformen auch etwas um sich selbst. Da sich SSP verzögert, soll die aktuelle Plattform MEB noch einmal eine Weiterentwicklung für mehr Leistung und Reichweite erhalten. Das lohnt sich wiederum nur, wenn SSP später startet.
Und dann gibt es da noch Pläne, Software in Zukunft vielleicht gar nicht mehr alleine zu entwickeln. Ende Juni hat VW eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Rivian geschlossen. Teil der Ankündigung: SSP werde ab "Ende des Jahrzehnts" eine gemeinsame entwickelte "Adapted E/E Architecture" nutzen. Welche Rolle E3 2.0 bei diesem Plan spielt, ist nicht bekannt.
Siehe auch:
Elektroautos wegen Software um Jahre verschoben
In den letzten Jahren gab es unzählige Berichte zu massiven Problemen bei der VW-Tochter Cariad, die für den Konzern eigentlich moderne Software für die Zukunft der Fahrzeugflotte entwickeln soll. Laut Bericht des Manager-Magazins (Paywall) ist die unglückliche Softwareabteilung wohl einmal mehr für massiven Verzögerungen verantwortlich.Demnach muss VW den Marktstart von wichtigen E-Auto-Modellen wegen Verzögerungen bei der Entwicklung der Software-Plattform E3 2.0, gedacht für die nächste Generation der Elektrofahrzeuge, deutlich nach hinten verschieben. Das wohl prominenteste Opfer dieser Entwicklung: Der ID. Golf.
Nachdem die Serienversion eigentlich bis Ende 2027 auf die Straße kommen sollte, wird der flotte E-Golf jetzt laut des Berichts um 15 Monate nach hinten geschoben. Neues Startdatum: 2029. Noch extremer fällt die Verzögerung demnach beim großen E-SUV namens T-Sport aus, der wohl erst 2031 auf den Markt kommt - drei Jahre später, als ursprünglich anvisiert.
Gewurstelt auf neuer Plattform
Im Zentrum der Probleme steht die neue Fahrzeugplattform SSP (Scalable System Platform), auf die auch die E3 2.0-Software aufsetzt. Wegen der starken Verzögerung bei der Softwareentwicklung wären bei VW viele geplante Modelle in sehr enger Taktung für einen Marktstart sozusagen zusammengerutscht. Der Konzern-Vorstand soll am 2. Juli entschieden haben, den Zeitplan lieber zu strecken.VW dreht sich hier mit seinen Plattformen auch etwas um sich selbst. Da sich SSP verzögert, soll die aktuelle Plattform MEB noch einmal eine Weiterentwicklung für mehr Leistung und Reichweite erhalten. Das lohnt sich wiederum nur, wenn SSP später startet.
Und dann gibt es da noch Pläne, Software in Zukunft vielleicht gar nicht mehr alleine zu entwickeln. Ende Juni hat VW eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Rivian geschlossen. Teil der Ankündigung: SSP werde ab "Ende des Jahrzehnts" eine gemeinsame entwickelte "Adapted E/E Architecture" nutzen. Welche Rolle E3 2.0 bei diesem Plan spielt, ist nicht bekannt.
Zusammenfassung
- VW kämpft mit Verzögerungen in der IT-Entwicklung
- ID.Golf Start verschoben auf 2029 durch Softwareprobleme
- T-Sport Marktstart nun erst 2031, drei Jahre Verzögerung
- VW-Tochter Cariad verantwortlich für Software-Schwierigkeiten
- Neue Partnerschaft mit Rivian zur gemeinsamen Softwareentwicklung
- Aktuelle MEB-Plattform wird wegen SSP-Verzögerung weiterentwickelt
Siehe auch:
- Ob das mal gutgeht: VW plant, Software mit ChatGPT aufzumotzen
- E-Autos: VW will wohl Huaweis Software, weil man es selbst nicht kann
- VW-Chef greift durch: Ganzer Vorstand der Software-Tochter entlassen
- VW-Software-Desaster: Cariad-Chefriege steht vor dem Rausschmiss
- VW und Mercedes: Eigene Software zu teuer - dann lieber doch Google
Thema:
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