Preisexplosion beim Streaming:
Auch Paramount+ wird teurer
Es gibt derzeit kaum einen Streamer, der seine Preise nicht erhöht. Auch Paramount+ stößt nun zu den Anbietern, die demnächst mehr kosten werden. Das gilt zunächst zwar nur für den US-Markt, man kann aber davon ausgehen, dass diese Preiserhöhung auch bei uns folgen wird.
Zu leugnen ist es kaum, dass diese Strategie in den letzten Monaten und Jahren dutzendfach durchgeführt wurde. Denn es gibt keinen Anbieter, der nicht mindestens einmal seine Preise erhöht hat. Nun stößt auch Paramount+ zur Liste der Streamer dazu, die an der Preisschraube drehen.
Die US-Angebote sind mit jenem in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht vergleichbar, da es hierzulande nur ein einziges Abonnement gibt. Dieses kostet monatlich 7,99 Euro. Es ist bisher nicht bekannt, ob und wann es auch bei uns eine Anpassung geben wird - am Ob gibt es allerdings kaum Zweifel.
Im vergangenen Herbst wurde bekannt, dass Paramount+ in anderen Märkten ein Werbe- sowie Premium-Abo (mit 4K/HDR) einführen will, das wird auch für Deutschland erwartet. Sollte das kommen, dann ist wahrscheinlich, dass der Preis für das Standard-Abo nicht 7,99 Euro betragen, sondern steigen wird. Streaming: Netflix kann die Abo-Umsätze nur in Nordamerika steigern
Siehe auch:
Anfixen und melken
Erst gestern berichteten wir, dass in der Streaming-Branche im Wesentlichen ein Konsens besteht, dass das Ende der Preisspirale nach oben bisher nicht erreicht ist, und zwar bei Weitem nicht. Denn in einer ausführlichen Analyse der New York Times hieß es unter Berufung auf zahlreiche Top-Manager, dass die Streaming-Angebote allesamt weit unter einem nachhaltigen Abopreis auf den Markt gehen und Preiserhöhungen von Anfang an auf dem Fahrplan stehen. Salopp gesagt: Man will die Kunden wie ein Dealer anfixen und sie später melken.Zu leugnen ist es kaum, dass diese Strategie in den letzten Monaten und Jahren dutzendfach durchgeführt wurde. Denn es gibt keinen Anbieter, der nicht mindestens einmal seine Preise erhöht hat. Nun stößt auch Paramount+ zur Liste der Streamer dazu, die an der Preisschraube drehen.
US-Erhöhung
Ab dem 20. August wird Paramount+ die Pläne "Paramount Plus with limited commercials" und Paramount Plus with Showtime um einen Dollar erhöhen (auf 7,99 Dollar bzw. 12,99 Dollar pro Monat). Das bislang günstige Abo Paramount Plus Essential wird von monatlichen 5,99 Dollar auf 7,99 Dollar angehoben. Jahresabonnenten sind bislang nicht betroffen (via Android Authority).Die US-Angebote sind mit jenem in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht vergleichbar, da es hierzulande nur ein einziges Abonnement gibt. Dieses kostet monatlich 7,99 Euro. Es ist bisher nicht bekannt, ob und wann es auch bei uns eine Anpassung geben wird - am Ob gibt es allerdings kaum Zweifel.
Im vergangenen Herbst wurde bekannt, dass Paramount+ in anderen Märkten ein Werbe- sowie Premium-Abo (mit 4K/HDR) einführen will, das wird auch für Deutschland erwartet. Sollte das kommen, dann ist wahrscheinlich, dass der Preis für das Standard-Abo nicht 7,99 Euro betragen, sondern steigen wird. Streaming: Netflix kann die Abo-Umsätze nur in Nordamerika steigern
Zusammenfassung
- Kaum ein Streamer erhöht seine Preise nicht
- Paramount+ erhöht Preise zunächst im US-Markt
- Preiserhöhung auch hierzulande erwartet
- Streaming-Branche sieht Ende der Preisspirale nicht erreicht
- Manager sagen, Abopreise sind derzeit nicht nachhaltig
- Paramount+ erhöht US-Preise ab 20. August 2024
- Deutsche Abos derzeit bei rund 8 Euro pro Monat
Siehe auch:
- Sony gibt jetzt offiziell ein Übernahme-Angebot für Paramount ab
- Paramount+ stabilisiert sich etwas und gewinnt viele neue Nutzer
- Sony könnte Paramount kaufen - und damit auch ein Stück Microsoft
- Weiterer Star Trek-Film: Paramount kündigt Prequel zum Prequel an
- Mega-Fusion zwischen Warners Max und Paramount+ ist vom Tisch
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