Paramount+ stabilisiert sich etwas und gewinnt viele neue Nutzer
Unter den Streaming-Diensten hat sich eine Zweiklassen-Gesellschaft gebildet: Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video bilden die Spitze, dahinter gibt es diverse Angebote, die teils ums Überleben kämpfen. Dazu zählt auch Paramount+, doch das stabilisiert sich etwas.
Doch gestern Abend hat Paramount Global die Ergebnisse für das erste Quartal des Jahres bekannt gegeben und diese waren für das Unternehmen vorsichtig erfreulich: Denn Paramount+ konnte sich auf 71 Millionen Abonnenten steigern, das ist ein Plus von immerhin 3,7 Millionen regelmäßig zahlenden Kunden.
Das Plus bedeutete aber nicht, dass Paramount+ damit in die schwarzen Zahlen gerutscht ist. Denn hier musste man weiterhin ein ordentliches Minus bekannt geben, und zwar in Höhe von 286 Millionen Dollar. Das ist zwar nach wie vor signifikant, aber besser als die 511 Millionen Dollar Verlust, die der Streamer im selben Zeitraum vor einem Jahr geschrieben hat.
Auch im Vergleich zu einem laut Deadline "trostlosen" vierten Quartal 2023 stimmte also die Tendenz nach oben. Unter dem Strich geht es Paramount Global aber nach wie vor nicht gut, denn der gesamte Konzern kam bei einem Umsatz in Höhe von 7,68 Milliarden Dollar auf einen Verlust von 563 Millionen Dollar.
Das Medienunternehmen hat zuletzt auch seinen bisherigen CEO Bob Bakish hinausgeworfen, dessen Aufgaben übernahm ein Manager-Trio, das als "Office of the CEO" auftritt.
Siehe auch:
Paramount+ kämpft von Anfang an mit Problemen
Streaming-Nutzer wissen sicherlich, dass es heutzutage teuer werden kann, wenn man sich alle relevanten Angebote ins Haus holen möchte. Denn das geht schlichtweg ins Geld. Für die "kleinen" Dienste auf dem Markt bedeutet das, dass sich die Kunden gegen ein Abo entscheiden. Das führt zu roten Zahlen und ist auch der Hintergrund, dass Paramount+ seit Monaten zum Verkauf steht. Zuletzt musste auch der CEO seinen Hut nehmen, auch das war ein Hinweis, dass eben jener brennt.Doch gestern Abend hat Paramount Global die Ergebnisse für das erste Quartal des Jahres bekannt gegeben und diese waren für das Unternehmen vorsichtig erfreulich: Denn Paramount+ konnte sich auf 71 Millionen Abonnenten steigern, das ist ein Plus von immerhin 3,7 Millionen regelmäßig zahlenden Kunden.
Das Plus bedeutete aber nicht, dass Paramount+ damit in die schwarzen Zahlen gerutscht ist. Denn hier musste man weiterhin ein ordentliches Minus bekannt geben, und zwar in Höhe von 286 Millionen Dollar. Das ist zwar nach wie vor signifikant, aber besser als die 511 Millionen Dollar Verlust, die der Streamer im selben Zeitraum vor einem Jahr geschrieben hat.
Auch im Vergleich zu einem laut Deadline "trostlosen" vierten Quartal 2023 stimmte also die Tendenz nach oben. Unter dem Strich geht es Paramount Global aber nach wie vor nicht gut, denn der gesamte Konzern kam bei einem Umsatz in Höhe von 7,68 Milliarden Dollar auf einen Verlust von 563 Millionen Dollar.
Das Medienunternehmen hat zuletzt auch seinen bisherigen CEO Bob Bakish hinausgeworfen, dessen Aufgaben übernahm ein Manager-Trio, das als "Office of the CEO" auftritt.
Zusammenfassung
- Netflix, Disney+ und Amazon Prime dominieren den Streaming-Markt
- Kleinere Dienste wie Paramount+ kämpfen ums Überleben
- Paramount+ steht seit Monaten zum Verkauf
- Abonnentenzahl von Paramount+ stieg auf 71 Millionen
- Trotz Zuwachs schreibt Paramount+ weiter rote Zahlen
- Verlust von Paramount+ hat sich verbessert (286 Mio. Dollar)
- Gesamter Konzernverlust beträgt 563 Millionen Dollar bei 7,68 Mrd. Umsatz
Siehe auch:
- Sony könnte Paramount kaufen - und damit auch ein Stück Microsoft
- Weiterer Star Trek-Film: Paramount kündigt Prequel zum Prequel an
- Mega-Fusion zwischen Warners Max und Paramount+ ist vom Tisch
- Erster Mega-Deal im Streaming? Paramount+ und Peacock vor Fusion
- Verhandlung: Apple TV+ und Paramount+ bald billiger im Bundle
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