Highlight
Corsair K100 Air im Test:
Auf der Suche nach der perfekten Tastatur
Es kommt nicht oft vor, dass wir etwas testen, das viele Monate auf dem Buckel hat. Das hat aber einen speziellen Grund, denn hier handelt es sich um einen besonderen Test: Denn die Corsair K100 Air ist ein besonderes Keyboard - aber auch dieser Text hat Besonderheiten.
Das hat eine simple Erklärung: Irgendwann einmal vor etwa 20 Jahren verfasste ich eine Glosse, in der das Ich zum Einsatz kam. Erwin Zankel, mein damaliger Chefredakteur bei der Kleinen Zeitung in Graz, kam am Tag des Erscheinens auf mich zu und meinte: "Herr Pryjda, gute Glosse, aber verzichten's lieber auf das Ich, da besteht immer die Gefahr, dass das wie ein Schulaufsatz klingt."
Corsair K100 Air: Volle Größe, viele Features
Freilich: Damals waren Blogs noch kein großes Thema und es ist heutzutage alles andere als ungewöhnlich, in der Ich-Form zu schreiben, dennoch bleibt so etwas hängen. Und so habe ich seit damals nicht einziges Mal, auch wenn es manchmal verlockend war, diese Perspektive verwendet.
Das Dilemma: Als Gamer will ich auf eine mechanische und auch hübsch beleuchtete Tastatur nicht verzichten. Und das ist der Grund, warum ich seit Jahren und sogar Jahrzehnten die für mich optimale Tastatur suche.
Diese sollte also flache Keys haben, trotzdem mechanisch und auch nicht zu klicky sein - letzteres deshalb, weil ich die Tastatur extrem misshandle und es im Verlauf der Jahre zahlreiche Beschwerden von Kollegen und Verwandten gegeben hat, dass diese nicht wollen, in einem Maschinengewehrnest zu leben und zu arbeiten. Kurz: Ja, ich suche die Eier legende Wollmilchsau.
Vor kurzem sprach ich fast schon verzweifelt einen Kollegen darauf an, ob er denn eine Idee hat, welches Keyboard ich sonst noch probieren könnte und dieser meinte: "Probier mal die Corsair K100 Air, ich habe einen Freund, der schwört darauf." Tatsächlich klingt diese spezielle Tastatur nach genau der Lösung, die ich seit Jahren suche, weil sie nicht nur die sehr flachen Cherry-MX Ultra-Low-Schalter hat, also mechanisch ist, sondern auch noch schick ist und Funktionstasten sowie Lautstärke-Rad hat. Hat sie, so viel vorweg, meine Tipp-Probleme gelöst? Nein, nicht ganz. Habe ich mich dennoch verliebt? Ja, durchaus.
Überhaupt muss man gleich am Anfang feststellen, dass diese Tastatur hervorragend verarbeitet ist. Das Gehäuse ist aus schwarzem, gebürstetem Metall, dadurch wirkt das Keyboard optisch wirklich edel. Ich habe die K100 Air auch bereits seit mehreren Monaten in tagtäglichem Dauereinsatz und bislang ist nicht die geringste Verschleißerscheinung aufgetreten. Im Gegenteil, auch wenn das komisch klingt: Sie hat sich sogar verbessert.
Besondere Perspektive auf eine besondere Tastatur
Bevor wir zu den Eigenheiten der Corsair K100 Air kommen, muss an dieser Stelle ein ganz besonderer, weil einmaliger Stil- und Perspektivenwechsel erläutert werden, nämlich jener zur ersten Person, also dem Ich. Denn dieser Text ist seit dem Beginn meiner journalistischen Karriere erst das zweite Mal, dass ich das Ich verwendete.Das hat eine simple Erklärung: Irgendwann einmal vor etwa 20 Jahren verfasste ich eine Glosse, in der das Ich zum Einsatz kam. Erwin Zankel, mein damaliger Chefredakteur bei der Kleinen Zeitung in Graz, kam am Tag des Erscheinens auf mich zu und meinte: "Herr Pryjda, gute Glosse, aber verzichten's lieber auf das Ich, da besteht immer die Gefahr, dass das wie ein Schulaufsatz klingt."
Corsair K100 Air: Volle Größe, viele Features
Freilich: Damals waren Blogs noch kein großes Thema und es ist heutzutage alles andere als ungewöhnlich, in der Ich-Form zu schreiben, dennoch bleibt so etwas hängen. Und so habe ich seit damals nicht einziges Mal, auch wenn es manchmal verlockend war, diese Perspektive verwendet.
Ich habe ein Problem
Nun breche ich mit dieser Regel. Der Grund: Ich habe ein Problem. Und dieses Problem hängt mit dem Schreiben zusammen. Denn ich tippe zwar viel und schnell, beherrsche aber kein Zehnfinger-System. Das eigentliche Problem: Ich bin ein extrem schlampiger Tipper und verbringe viel zu viel Zeit damit, Falscheingaben zu korrigieren. Auf relativ banalen und flachen Notebook-Keyboards mache ich hingegen deutlich weniger Fehler.Das Dilemma: Als Gamer will ich auf eine mechanische und auch hübsch beleuchtete Tastatur nicht verzichten. Und das ist der Grund, warum ich seit Jahren und sogar Jahrzehnten die für mich optimale Tastatur suche.
Corsair K100 Air: Der Hersteller stellt das Keyboard im Video vor
Diese sollte also flache Keys haben, trotzdem mechanisch und auch nicht zu klicky sein - letzteres deshalb, weil ich die Tastatur extrem misshandle und es im Verlauf der Jahre zahlreiche Beschwerden von Kollegen und Verwandten gegeben hat, dass diese nicht wollen, in einem Maschinengewehrnest zu leben und zu arbeiten. Kurz: Ja, ich suche die Eier legende Wollmilchsau.
Vor kurzem sprach ich fast schon verzweifelt einen Kollegen darauf an, ob er denn eine Idee hat, welches Keyboard ich sonst noch probieren könnte und dieser meinte: "Probier mal die Corsair K100 Air, ich habe einen Freund, der schwört darauf." Tatsächlich klingt diese spezielle Tastatur nach genau der Lösung, die ich seit Jahren suche, weil sie nicht nur die sehr flachen Cherry-MX Ultra-Low-Schalter hat, also mechanisch ist, sondern auch noch schick ist und Funktionstasten sowie Lautstärke-Rad hat. Hat sie, so viel vorweg, meine Tipp-Probleme gelöst? Nein, nicht ganz. Habe ich mich dennoch verliebt? Ja, durchaus.
Flach, aber mechanisch
Die Switches haben einen Auslösepunkt von gerade einmal 0,8 Millimetern. Das ist für eine mechanische Gaming-Tastatur sehr, ja fast schon extrem niedrig, die K100 Air bietet aber dennoch genug mechanischen Widerstand, um Fehlauslösungen zu verhindern - jedenfalls dann, wenn man nicht (wie ich) Wurstfinger hat, mit einer Feinmotorik eines betrunkenen Elefanten.Überhaupt muss man gleich am Anfang feststellen, dass diese Tastatur hervorragend verarbeitet ist. Das Gehäuse ist aus schwarzem, gebürstetem Metall, dadurch wirkt das Keyboard optisch wirklich edel. Ich habe die K100 Air auch bereits seit mehreren Monaten in tagtäglichem Dauereinsatz und bislang ist nicht die geringste Verschleißerscheinung aufgetreten. Im Gegenteil, auch wenn das komisch klingt: Sie hat sich sogar verbessert.
Knarzende Space-Taste
Gemeint ist damit nämlich die Space-Taste: Denn diese litt anfangs an einem merkwürdigen und auch unter Besitzern doch recht weitverbreitetem Phänomen, man kann von Macke sprechen. Denn kurz nach der Inbetriebnahme der Tastatur kam es beim Betätigen der Space-Taste zu einem quietschenden bzw. leicht knarzenden Geräusch. Dieses ist zwar verhältnismäßig leise, aber doch eindeutig hörbar. Das ist zweifellos individuell, aber man kann sich durchaus daran gewöhnen. Direkt nachsehen kann man übrigens nicht, denn die Keycaps sind nicht ablösbar.
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