Windows: Microsoft blockiert Trick zum Ändern des Standardbrowsers
Das Thema Standardanwendungen und Windows ist ein altes und kontroverses, denn Microsoft versucht hier alles, um Nutzern den Wechsel von Defaults, allen voran des Browsers, zu erschweren. Nun schließt man eine praktische, aber auch nicht ungefährliche Hintertür.
Zwischen Nutzern sowie externen Entwicklern und Microsoft herrscht schon lange ein Katz-und-Maus-Spiel, denn die Redmonder unternehmen alles auch nur halbwegs legale, um Wege, die den Wechsel erleichtern, zu unterbinden. Das ist nun erneut der Fall (allerdings ein durchaus spezieller), wie Bleeping Computer (via Dr. Windows) berichtet.
Konkret geht es hier um die Februar-Updates für Windows 10 (KB5034763) und Windows 11 (KB5034765). Denn dem IT-Spezialisten Christoph Kolbicz ist aufgefallen, dass seine selbst entwickelten Programme SetUserFTA und SetDefaultBrowser plötzlich nicht mehr funktioniert haben.
Die beiden Kommandozeilenprogramm sind vor allem für Admins gedacht, mit SetUserFTA können bzw. konnten Dateizuordnungen über Anmeldeskripte und andere Methoden geändert werden, mithilfe von SetDefaultBrowser ließ sich, wie unschwer zu erraten ist, der Browser ändern.
So wird sicherlich auch Microsoft argumentieren, sollte man sich je dazu äußern (müssen). Nutzer werden hier zweifellos an die vielen Maßnahmen denken, die Anwendern ein Leben außerhalb des Microsoft-Ökosystems erschweren sollen.
Allerdings muss man hier explizit betonen, dass die oben beschriebenen Einschränkungen für derartige Programme nicht bedeuten, dass man die Standardanwendungen nicht ändern kann - man muss aber eben den "offiziellen" Weg über die Windows-Einstellungen gehen. Wer das, aus welchen Gründen auch immer, nicht möchte, der findet bei Christoph Kolbicz eine detaillierte Beschreibung, wie man den verantwortlichen Treiber deaktivieren kann.
Siehe auch:
Microsoft will Microsoft-Programme
Microsoft möchte am liebsten, dass Nutzer von Windows möglichst Microsoft-Produkte nutzen. Das ist verständlich bzw. aus Sicht des Konzerns auch nachvollziehbar, doch das Unternehmen aus Redmond treibt es hier schon immer zu weit. Denn man unternimmt alles, um Nutzern den Wechsel zu anderer Software zu erschweren.Zwischen Nutzern sowie externen Entwicklern und Microsoft herrscht schon lange ein Katz-und-Maus-Spiel, denn die Redmonder unternehmen alles auch nur halbwegs legale, um Wege, die den Wechsel erleichtern, zu unterbinden. Das ist nun erneut der Fall (allerdings ein durchaus spezieller), wie Bleeping Computer (via Dr. Windows) berichtet.
Konkret geht es hier um die Februar-Updates für Windows 10 (KB5034763) und Windows 11 (KB5034765). Denn dem IT-Spezialisten Christoph Kolbicz ist aufgefallen, dass seine selbst entwickelten Programme SetUserFTA und SetDefaultBrowser plötzlich nicht mehr funktioniert haben.
Die beiden Kommandozeilenprogramm sind vor allem für Admins gedacht, mit SetUserFTA können bzw. konnten Dateizuordnungen über Anmeldeskripte und andere Methoden geändert werden, mithilfe von SetDefaultBrowser ließ sich, wie unschwer zu erraten ist, der Browser ändern.
Treiber UCPD.sys
Doch ein im Zuge des Februar-Updates verteilter und erst nach und nach aktivierter Treiber namens UCPD.sys verhindert, dass sich diese Programme nutzen lassen. Das hat eine schlechte, aber auch gute Seite: Denn auch wenn das derartige Ändern der Standardeinstellungen eine praktische Sache ist, so kann das theoretisch auch missbraucht werden, etwa über manipulierte Installer.So wird sicherlich auch Microsoft argumentieren, sollte man sich je dazu äußern (müssen). Nutzer werden hier zweifellos an die vielen Maßnahmen denken, die Anwendern ein Leben außerhalb des Microsoft-Ökosystems erschweren sollen.
Allerdings muss man hier explizit betonen, dass die oben beschriebenen Einschränkungen für derartige Programme nicht bedeuten, dass man die Standardanwendungen nicht ändern kann - man muss aber eben den "offiziellen" Weg über die Windows-Einstellungen gehen. Wer das, aus welchen Gründen auch immer, nicht möchte, der findet bei Christoph Kolbicz eine detaillierte Beschreibung, wie man den verantwortlichen Treiber deaktivieren kann.
Zusammenfassung
- Microsoft erschwert Wechsel von Standardanwendungen in Windows
- Updates blockieren Drittanbieter-Tools zur Änderung von Defaults
- Admin-Tools SetUserFTA und SetDefaultBrowser funktionieren nicht mehr
- Februar-Updates für Windows 10 und 11 deaktivieren Hilfsprogramme
- Neuer Treiber UCPD.sys verhindert Nutzung der Kommandozeilenprogramme
- Manipulationsgefahr durch Drittanbieter-Software als möglicher Grund
- Offizieller Weg über Windows-Einstellungen bleibt für Änderungen offen
Siehe auch:
- Windows 11 24H2: Diese Programme blockieren das große Update
- Microsoft behebt endlich den "Sysprep-Error" in Windows 10
- Windows 10: Microsoft bestätigt Probleme mit Connected Cache
- Windows 11 23H2-Preview: An diesen Änderungen arbeitet Microsoft
- Windows 11 LTSC-Version zeigt sich auf ersten Screenshots
Thema:
Windows 10 im Preisvergleich:
Beliebte Windows 10 Downloads
Windows 10 Videos
- Xgimi Halo+ New: Beamer bringt nach Update Netflix-Support mit
- Windows 10: Nervige Werbung für Microsoft-Dienste abschalten
- Xgimi Halo+: Toller Mobile-Beamer wurde noch weiter entwickelt
- Windows 10: So kann man blockierte Dateien mit Bordmitteln löschen
- Der schnelle Überblick: So gibt's das Windows 10 Mai 2021 Update
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Neue Nachrichten
- EU-Kommission lässt Initiative zum Schutz älterer Videospiele abblitzen
- Wallpaper Engine: Hintergründe gefährden Steam-Gamer durch Malware
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen