Das Rennen um Mond-Abbaurechte beginnt:
Interlune will 2030 starten
Ein Startup namens Interlune versucht, das erste private Unternehmen zu werden, das die natürlichen Ressourcen des Mondes abbaut - und sie auf der Erde verkauft. Das Projekt wird von einem Apollo-17-Astronauten und einem Ex-Blue-Origin-Manager geleitet.
In einem Interview mit Ars Technica erklärte Rob Meyerson, einer der Gründer von Interlune und ehemaliger Präsident von Blue Origin, dass das Unternehmen hofft, seinen Harvester schon bald zum Mond zu bringen.
"Zum ersten Mal in der Geschichte", so Meyerson in einer Erklärung, "ist die Gewinnung natürlicher Ressourcen vom Mond technologisch und wirtschaftlich machbar". Geplant sei das mit einer der kommenden kommerziellen Mondmissionen, die von der NASA unterstützt werden. Der Plan von Interlune sieht vor, bis 2028 eine Pilotanlage auf dem Mond zu errichten und diese dann bis 2030 in Betrieb zu nehmen, so Meyerson.
Das Unternehmen hat dafür 18 Millionen Dollar an Finanzmitteln erhalten.
Der Interlune Harvester
Interlune beabsichtigt große Mengen des Mondbodens abzubauen, direkt zu verarbeiten und das Helium-3-Gas zu extrahieren, das dann zur Erde zurückgeschickt werden soll.
Neben dem firmeneigenen Lunar Harvester plant Interlune vorab eine eigenständige Mission, um die Helium-3-Konzentration an der ausgewählten Stelle auf der Oberfläche zu ermitteln.
Siehe auch:
Helium-3-Abbau
Interlune wird sich zunächst auf Helium-3 konzentrieren. Das ist ein Heliumisotop, das von der Sonne durch den Prozess der Kernfusion erzeugt wird und auf dem Mond reichlich vorhanden ist.In einem Interview mit Ars Technica erklärte Rob Meyerson, einer der Gründer von Interlune und ehemaliger Präsident von Blue Origin, dass das Unternehmen hofft, seinen Harvester schon bald zum Mond zu bringen.
"Zum ersten Mal in der Geschichte", so Meyerson in einer Erklärung, "ist die Gewinnung natürlicher Ressourcen vom Mond technologisch und wirtschaftlich machbar". Geplant sei das mit einer der kommenden kommerziellen Mondmissionen, die von der NASA unterstützt werden. Der Plan von Interlune sieht vor, bis 2028 eine Pilotanlage auf dem Mond zu errichten und diese dann bis 2030 in Betrieb zu nehmen, so Meyerson.
Das Unternehmen hat dafür 18 Millionen Dollar an Finanzmitteln erhalten.
Was kann Helium-3?
Die Ressource, auf die man abzielt, Helium-3, könnte auf der Erde für Anwendungen wie Quantencomputer, medizinische Bildgebung und vielleicht eines Tages als Brennstoff für Fusionsreaktoren verwendet werden. Helium-3 wird von Sonnenwinden zum Mond getragen und bleibt dort auf der Oberfläche im Boden eingeschlossen, während es auf der Erde von der Magnetosphäre blockiert wird.
Der Interlune Harvester
Interlune beabsichtigt große Mengen des Mondbodens abzubauen, direkt zu verarbeiten und das Helium-3-Gas zu extrahieren, das dann zur Erde zurückgeschickt werden soll.
Neben dem firmeneigenen Lunar Harvester plant Interlune vorab eine eigenständige Mission, um die Helium-3-Konzentration an der ausgewählten Stelle auf der Oberfläche zu ermitteln.
Zusammenfassung
- Startup Interlune strebt Mondressourcen-Abbau bis 2030 an
- Gründer von Interlune sind Ex-Blue-Origin-Mitarbeiter und Apollo-Veteran
- Fokus liegt auf Abbau des Heliumisotops Helium-3
- Interlune plant Einsatz eines Harvesters auf dem Mond
- 18 Millionen Dollar Startkapital für das Mondprojekt gesichert
- Helium-3 hat Potenzial für Quantencomputer und medizinische Bildgebung
- Eigene Mission zur Bestimmung der Helium-3-Konzentration geplant
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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