Tesla-Fabrik ist wieder am Stromnetz, Elon Musk kommt zu Besuch

Vor einer Woche kam es in der Nähe des Tesla-Werkes in Grünheide zu einem Anschlag mutmaßlicher Linksextremer auf einen Strommast in der Nähe der Gigafactory, dieser legte die Produktion für eine Woche lahm. Seit gestern ist das Werk wieder am Strom.
tesla, Tesla Motors, Fabrik, Gigafactory, Grünheide, Schild, Straße, Nevada, Gigafactory 4, Giga Berlin, Tesla Fabrik, Freienbrink, Tesla Brandenburg, Straßenschild

Linksextreme legen Gigafactory und Logistikzentrum lahm

Derzeit ist weiterhin nicht genau geklärt, wer das Feuer an einem Hochspannungsmast tatsächlich gelegt hat, alles deutet aber auf eine Aktion der linksextremistischen "Vulkangruppe" hin. Die schlechte Nachricht: Dabei entstand ein Schaden in bislang nicht genau bekannter bzw. errechneter Millionen-Dollar-Höhe, die Schätzungen belaufen sich auf mehrere hundert Millionen Euro.

Die gute Nachricht: Seit gestern Abend ist die Gigafactory Grünheide wieder am Strom, wie Netzbetreiber Edis bekannt gab: Man habe auch das gesamte Wochenende, Tag und Nacht gearbeitet, um den beschädigten Mast zu reparieren. Gestern wurden dann "umfangreiche und mehrstündige Hochspannungs-Messungen" durchgeführt, und zwar erfolgreich. Es wurde grünes Licht gegeben, damit konnten das Tesla-Werk sowie das ebenfalls betroffene Logistikzentrum des Lebensmittelhändlers Edeka wieder ans Netz genommen werden.


Musk kommt (vielleicht)

Laut Medienberichten wird sich Elon Musk morgen persönlich ein Bild von der Lage machen. Denn der Tesla-Chef wird morgen Mittag in der Gigafactory bei Berlin erwartet. Dabei ist auch ein Treffen zwischen Musk und dem brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) sowie dem Berliner Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) geplant.

Fix ist das alles aber offenbar nicht, da es laut dem Tagesspiegel noch Sicherheitsbedenken geben soll. Eine Bestätigung für die Berichte über den Besuch gibt es noch keine, Tesla wollte diese nicht kommentieren - was aber mit den erwähnten Sicherheitsbedenken zusammenhängen könnte.

Zusammenfassung
  • Anschlag bei Tesla in Grünheide legt Produktion lahm
  • Werk seit gestern wieder mit Strom versorgt
  • "Vulkangruppe" möglicherweise für Anschlag verantwortlich
  • Schaden von mehreren Hundert Millionen Euro
  • Reparatur des Strommasts erfolgte über das Wochenende
  • Elon Musk plant Besuch in Gigafactory Grünheide
  • Treffen mit Politikern trotz Sicherheitsbedenken möglich

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Teslas Aktienkurs in Euro
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!