Aktivisten besetzen Bäume, um gegen Teslas Gigafactory zu protestieren
Die Gigafactory in Grünheide ist seit jeher umstritten, mittlerweile steht und produziert das Werk aber. Allerdings plant Tesla eine Erweiterung, die vor allem die Logistik betrifft. Dagegen haben sich Anwohner ausgesprochen und das ruft nun erneut Umweltschützer auf den Plan.
Die Aktion der Gruppe kann und muss man allerdings auch kritisch sehen, selbst dann, wenn man von Tesla und dessen CEO Elon Musk nicht viel hält. Denn wie bereits bei verwandten Protesten vor dem Bau der Fabrik muss man festhalten, dass es sich beim Wald in der Nähe der Gigafactory nicht um einen natürlichen handelt, sondern einen künstlichen. Dabei kann man von Industriewald oder Plantage sprechen, die dortigen Bäume sind also ausschließlich für den Zweck gepflanzt worden, einmal gerodet zu werden.
Auch das Argument der Mobilitätswende greift eher zu kurz: Denn beim Ausbau der Gigafactory geht es in erster Linie um ein Bahnterminal, das die Logistik auf die Schiene verlagern soll - weg vom Lkw und der Straße.
Das einzige Argument, das gegen die Fabrik spricht: Tesla steht seit Wochen und Monaten wegen des Grundwassers in der Kritik. Zunächst ging es um eine drohende Wasserknappheit, mittlerweile heißt es, dass Tesla zu viele Schadstoffe ins Wasser leitet bzw. Grenzwerte überschritten haben soll.
Siehe auch:
Wieder Bäume besetzt
Denn die Aktionsgemeinschaft Robin Wood hat bekannt gegeben, dass man ab sofort einen Wald in der Nähe des geplanten Ausbaus besetzt. Aktivisten haben hierfür Plattformen auf Bäumen errichtet und fordern von Tesla und den Verantwortlichen den Stopp des Ausbaus der Gigafactory. Man plädiert generell für eine klimagerechte Mobilitätswende und schreibt, dass man nicht nur den Wald retten will, sondern vor allem auch das Wasser schützen will.Die Aktion der Gruppe kann und muss man allerdings auch kritisch sehen, selbst dann, wenn man von Tesla und dessen CEO Elon Musk nicht viel hält. Denn wie bereits bei verwandten Protesten vor dem Bau der Fabrik muss man festhalten, dass es sich beim Wald in der Nähe der Gigafactory nicht um einen natürlichen handelt, sondern einen künstlichen. Dabei kann man von Industriewald oder Plantage sprechen, die dortigen Bäume sind also ausschließlich für den Zweck gepflanzt worden, einmal gerodet zu werden.
Tesla pflanzt Bäume
Dazu kommt, dass Tesla gezwungen ist, für gerodete Waldflächen jeder Art mindestens genauso viel neuen Wald zu pflanzen. Und das Unternehmen nimmt das auch durchaus ernst, wie die taz berichtet: Denn der Autobauer lässt 60 Kilometer von Grünheide entfernt einen Mischwald pflanzen, der eine nachhaltige Aufforstung zum Ziel hat - und flächenmäßig zudem rund doppelt so viele Bäume pflanzt, wie man zuvor gerodet hat.Auch das Argument der Mobilitätswende greift eher zu kurz: Denn beim Ausbau der Gigafactory geht es in erster Linie um ein Bahnterminal, das die Logistik auf die Schiene verlagern soll - weg vom Lkw und der Straße.
Das einzige Argument, das gegen die Fabrik spricht: Tesla steht seit Wochen und Monaten wegen des Grundwassers in der Kritik. Zunächst ging es um eine drohende Wasserknappheit, mittlerweile heißt es, dass Tesla zu viele Schadstoffe ins Wasser leitet bzw. Grenzwerte überschritten haben soll.
Zusammenfassung
- Gigafactory Grünheide plant Logistik-Erweiterung
- Anwohner und Umweltschützer protestieren dagegen
- Robin Wood besetzt Waldstück nahe der Fabrik
- Tesla muss für Rodungen neuen Wald pflanzen
- 60 km entfernt entsteht nachhaltiger Mischwald
- Bahnterminal soll Logistik umweltfreundlicher machen
- Kritik an Tesla wegen Grundwasserbelastung
Siehe auch:
- "iCar"-Aus: Apple wollte Tesla kaufen, Siri statt Lenkrad einsetzen
- Größter Tesla-Hasser kauft seltene Roadster für fast eine Million Dollar
- Schweden gegen Tesla geht weiter, bald werden Ladestationen blockiert
- Tesla: Der Cybertruck-"Rost" kann ziemlich leicht entfernt werden
- Grünheide: Bürgervotum stoppt Ausbau der Tesla-Gigafactory Berlin
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
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- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
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