OpenAI schießt zurück: Elon Musk wollte Kontrolle und Fusion mit Tesla
Vor kurzem wurde bekannt, dass Elon Musk die KI-Schmiede OpenAI verklagen will, er wirft dem von ihm mitgegründeten Unternehmen Vertragsbruch vor. Das nimmt OpenAI nicht kampflos hin und schießt scharf zurück. Und die Antwort hat es durchaus in sich.
Nun hat sich OpenAI dazu zu Wort gemeldet und weist die Vorwürfe von Musk kategorisch von sich (via CNBC). In einem Blogbeitrag schreibt man, dass Musks Argumente widersprüchlich seien. Demnach wollte Musk selbst keine Offenheit und Gemeinnützigkeit, sondern im Gegenteil volle Kontrolle über OpenAI.
"Als wir über eine gewinnorientierte Struktur diskutierten, um die Mission voranzubringen, wollte Elon, dass wir mit Tesla fusionieren oder er wollte die volle Kontrolle", schreiben die aktuellen OpenAI-Führungskräfte in einem gemeinsamen Blogbeitrag. Musk verlangte "Kapitalmehrheit, anfängliche Kontrolle über den Vorstand und die Position des CEO".
"Wir konnten uns mit Elon nicht auf ein gewinnorientiertes Unternehmen einigen, weil wir der Meinung waren, dass es der Mission widerspricht, wenn eine Einzelperson die absolute Kontrolle über OpenAI hat", so das KI-Unternehmen weiter. Man lässt es auch nicht bei Behauptungen bleiben, sondern liefert auch Beweise in Form von Screenshots von Musk-E-Mails.
In den Mails wird auch der Musk-Vorwurf angesprochen, dass OpenAI sich abgeschottet und sich von seiner anfänglichen Mission entfernt habe, offen "zum Wohle der Menschheit" zu arbeiten. In der internen Kommunikation sprach OpenAI das auch intern an. So heißt es, dass es in mancher Hinsicht Sinn ergeben würde, wenn das Unternehmen in Bezug auf KI und konkret AGIs (Artificial General Intelligence) nicht alle Daten freigibt. Auf diese E-Mail antwortete Musk mit einem simplen, aber eindeutigen "Yup".
Siehe auch:
"Vertragsbruch" oder gescheiterte Kontrollübernahme?
Elon Musk hat Ende vergangener Woche gegen OpenAI und dessen Chef Sam Altman eine Klage eingereicht. Laut dieser hätten die an der Gründung des KI-Unternehmens Beteiligten damals u. a. vertraglich versprochen, dass es sich bei OpenAI um ein quelloffenes und gemeinnütziges Unternehmen handeln soll.Nun hat sich OpenAI dazu zu Wort gemeldet und weist die Vorwürfe von Musk kategorisch von sich (via CNBC). In einem Blogbeitrag schreibt man, dass Musks Argumente widersprüchlich seien. Demnach wollte Musk selbst keine Offenheit und Gemeinnützigkeit, sondern im Gegenteil volle Kontrolle über OpenAI.
"Als wir über eine gewinnorientierte Struktur diskutierten, um die Mission voranzubringen, wollte Elon, dass wir mit Tesla fusionieren oder er wollte die volle Kontrolle", schreiben die aktuellen OpenAI-Führungskräfte in einem gemeinsamen Blogbeitrag. Musk verlangte "Kapitalmehrheit, anfängliche Kontrolle über den Vorstand und die Position des CEO".
"Wir konnten uns mit Elon nicht auf ein gewinnorientiertes Unternehmen einigen, weil wir der Meinung waren, dass es der Mission widerspricht, wenn eine Einzelperson die absolute Kontrolle über OpenAI hat", so das KI-Unternehmen weiter. Man lässt es auch nicht bei Behauptungen bleiben, sondern liefert auch Beweise in Form von Screenshots von Musk-E-Mails.
In den Mails wird auch der Musk-Vorwurf angesprochen, dass OpenAI sich abgeschottet und sich von seiner anfänglichen Mission entfernt habe, offen "zum Wohle der Menschheit" zu arbeiten. In der internen Kommunikation sprach OpenAI das auch intern an. So heißt es, dass es in mancher Hinsicht Sinn ergeben würde, wenn das Unternehmen in Bezug auf KI und konkret AGIs (Artificial General Intelligence) nicht alle Daten freigibt. Auf diese E-Mail antwortete Musk mit einem simplen, aber eindeutigen "Yup".
Zusammenfassung
- Elon Musk verklagt OpenAI wegen Vertragsbruchs
- OpenAI weist Musks Vorwürfe entschieden zurück
- Musk wollte Kontrolle über OpenAI statt Offenheit
- OpenAI-Führung: Musk strebte Fusion mit Tesla an
- Screenshots von Musks E-Mails als Beweis vorgelegt
- OpenAI: Mission leidet unter Einzelkontrolle
- Musk stimmte in E-Mails Einschränkungen zu
Siehe auch:
- Elon Musk verklagt Sam Altman wegen "Vertragsbruchs" von OpenAI
- Mistral: Microsoft setzt jetzt in Europa auf OpenAI-Konkurrenten
- Gigantismus: OpenAI-Chef sucht Leute, die ihm 7 Billionen Dollar geben
- OpenAI: Geringes Risiko, dass ChatGPT bei Biowaffen-Entwicklung hilft
- ChatGPT+BILD=? OpenAI füttert seine KI künftig mit Springer-Inhalten
Thema:
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