Weil Musk sein Geld nicht bekommt, soll Tesla nach Texas umziehen
Elon Musk hat kürzlich einen Rechtsstreit verloren, der ihn fürs erste 56 Milliarden Dollar in Form von Aktien kostet. Denn ein Gericht in Delaware hat kritischen Aktionären in einer Klage gegen ein massives Vergütungspaket recht gegeben. Deshalb soll Tesla umziehen.
Zuvor hat sich Musk über die Entscheidung des Gerichts im US-Bundesstaat Delaware beschwert und gemeint, dass man besser seine Gesellschaft in Nevada oder Texas gründen sollte, "wenn man es bevorzugt, dass Aktionäre über solche Angelegenheiten entscheiden". Dabei ist das zuständige und angesprochene Court of Chancery für viele Unternehmen einer der wichtigsten Gründe, sich überhaupt in Delaware anzusiedeln, weil dieses Gericht angesehen und vorhersehbar ist, kurzum den Unternehmen Rechtssicherheit gibt.
Für Musk, der am liebsten nur seinen eigenen Regeln folgt, ist es aber ein Affront, wenn man ihn höchstpersönlich benachteiligt. Und es ist auch nicht überraschend, dass das Votum der Twitter-Umfrage eindeutig ausfiel: Rund 87 Prozent der X-Nutzer stimmten für den Umzug nach Texas, knapp 13 Prozent dagegen.
"Das öffentliche Votum fällt eindeutig zugunsten von Texas aus", schrieb Musk dazu. "Tesla wird sofort eine Aktionärsabstimmung über die Verlegung des Firmensitzes nach Texas durchführen." Ob die Anteilseigner bei Tesla derselben Meinung bzw. ähnlich begeistert sind, ist eine andere Frage, denn in den letzten Monaten ist auch beim Elektroautobauer der Unmut über den umtriebigen CEO gewachsen.
Siehe auch:
Tesla soll ganz nach Texas
Kurz nachdem bekannt wurde, dass Musk sein 56 Milliarden Dollar schweres Aktienpaket nicht bekommt bzw. dieses verändert und neu durch Aktionäre sowie Aufsichtsrat geschnürt werden muss, führte der Tesla-Chef eine Umfrage auf Twitter bzw. X durch. Seinen Followern stellte er folgende Frage: "Soll Tesla seinen Firmensitz nach Texas verlegen, wo sich der Hauptsitz des Unternehmens befindet?"Zuvor hat sich Musk über die Entscheidung des Gerichts im US-Bundesstaat Delaware beschwert und gemeint, dass man besser seine Gesellschaft in Nevada oder Texas gründen sollte, "wenn man es bevorzugt, dass Aktionäre über solche Angelegenheiten entscheiden". Dabei ist das zuständige und angesprochene Court of Chancery für viele Unternehmen einer der wichtigsten Gründe, sich überhaupt in Delaware anzusiedeln, weil dieses Gericht angesehen und vorhersehbar ist, kurzum den Unternehmen Rechtssicherheit gibt.
Für Musk, der am liebsten nur seinen eigenen Regeln folgt, ist es aber ein Affront, wenn man ihn höchstpersönlich benachteiligt. Und es ist auch nicht überraschend, dass das Votum der Twitter-Umfrage eindeutig ausfiel: Rund 87 Prozent der X-Nutzer stimmten für den Umzug nach Texas, knapp 13 Prozent dagegen.
"Das öffentliche Votum fällt eindeutig zugunsten von Texas aus", schrieb Musk dazu. "Tesla wird sofort eine Aktionärsabstimmung über die Verlegung des Firmensitzes nach Texas durchführen." Ob die Anteilseigner bei Tesla derselben Meinung bzw. ähnlich begeistert sind, ist eine andere Frage, denn in den letzten Monaten ist auch beim Elektroautobauer der Unmut über den umtriebigen CEO gewachsen.
Zusammenfassung
- Elon Musk verliert Rechtsstreit um 56 Milliarden Dollar
- Gericht in Delaware gibt kritischen Tesla-Aktionären Recht
- Musk erwägt Umzug von Tesla nach Texas
- Twitter-Umfrage zu Firmensitzverlegung initiiert
- 87 Prozent der Nutzer stimmen für Texas-Umzug
- Musk kündigt Aktionärsabstimmung über Umzug an
- Unmut über Musk bei Tesla-Aktionären wächst
Siehe auch:
- Gericht kassiert Tesla-Aktienpaket, Musks Imperium ist nun bedroht
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