Tesla: Wachstumsziele weit verfehlt - nur zwei Modelle laufen stark
Tesla kommt auf dem Markt für Elektroautos zunehmend in Bedrängnis. Als Vorreiter konnte man lange hohe Wachstumsraten verzeichnen, inzwischen muss sich der Konzern allerdings damit abfinden, dass auch die Konkurrenz ordentlich dazugelernt hat.
Interessant ist dabei die Verteilung auf die einzelnen Modelle. Tesla verkauft im Grunde fast nur noch Fahrzeuge der beiden Typen Model 3 und Model Y, wobei letzteres das häufiger verkaufte Produkt ist. Diese beiden Modelle kamen zusammengenommen auf 1,74 Millionen Stück, während noch knapp 69.000 andere Modelle an die Kunden verkauft wurden.
Das Wachstum wurde vom Tesla-Management mit einigen ordentlichen Preisnachlässen gestützt. Das lässt sich natürlich nur bedingt immer weiter fortsetzen. Im vierten Quartal sank aufgrund der Rabatte die Bruttomarge des Unternehmens bereits von 24 Prozent im Vorjahr auf nun 17,6 Prozent.
In diesem Jahr wird das Wachstum bei den Absatzzahlen wohl deutlich niedriger ausfallen. Dafür ist laut des Managements aber nicht nur die gewachsene Konkurrenz vor allem in China verantwortlich. Vielmehr stecke man derzeit auch in einer Übergangsphase: Die große Welle der Model 3/Y-Generation flaut langsam ab, während die kommende Fahrzeugplattform noch in Entwicklung ist. Details zu dieser verriet das Unternehmen zwar bislang nicht, die Spatzen pfeifen jedoch schon seit einiger Zeit von den Dächern, dass Tesla ein günstiges Modell auf den Markt bringen will.
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Wachstum flaut ab
Dramatisch ist die Lage gleichwohl bisher nicht. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge hat erneut deutlich angezogen: 1,81 Millionen Autos lieferte das Unternehmen im letzten Jahr an seine Kunden aus, das sind 38 Prozent mehr als im vorhergehenden Jahr. Die Wachstumsrate lag damit aber unter den rund 50 Prozent, die sich die Anleger erhofften.Interessant ist dabei die Verteilung auf die einzelnen Modelle. Tesla verkauft im Grunde fast nur noch Fahrzeuge der beiden Typen Model 3 und Model Y, wobei letzteres das häufiger verkaufte Produkt ist. Diese beiden Modelle kamen zusammengenommen auf 1,74 Millionen Stück, während noch knapp 69.000 andere Modelle an die Kunden verkauft wurden.
Das Wachstum wurde vom Tesla-Management mit einigen ordentlichen Preisnachlässen gestützt. Das lässt sich natürlich nur bedingt immer weiter fortsetzen. Im vierten Quartal sank aufgrund der Rabatte die Bruttomarge des Unternehmens bereits von 24 Prozent im Vorjahr auf nun 17,6 Prozent.
Hoffen auf neue Generation
Beim Umsatz zeigen sich die Auswirkungen noch klarer: Tesla kam im letzten Jahresviertel auf Einnahmen in Höhe von 25,2 Milliarden Dollar. Das sind gerade einmal 3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres - ein wirklich magerer Wert, wenn man die Steigerung des Absatzes nach Stückzahlen dagegensetzt. Und der operative Gewinn brach um fast die Hälfte auf 2,1 Milliarden Dollar ein, was den Spielraum für Investitionen begrenzt.In diesem Jahr wird das Wachstum bei den Absatzzahlen wohl deutlich niedriger ausfallen. Dafür ist laut des Managements aber nicht nur die gewachsene Konkurrenz vor allem in China verantwortlich. Vielmehr stecke man derzeit auch in einer Übergangsphase: Die große Welle der Model 3/Y-Generation flaut langsam ab, während die kommende Fahrzeugplattform noch in Entwicklung ist. Details zu dieser verriet das Unternehmen zwar bislang nicht, die Spatzen pfeifen jedoch schon seit einiger Zeit von den Dächern, dass Tesla ein günstiges Modell auf den Markt bringen will.
Zusammenfassung
- Tesla spürt zunehmend Druck im E-Auto-Markt
- Wachstumsrate von 38 %, aber unter Erwartungen
- Einnahmen stiegen nur um 3 %, Gewinn sank stark
- Model 3 und Y dominieren mit 1,74 Mio. Verkäufen
- Preisnachlässe drücken Bruttomarge auf 17,6 %
- 2024 erwartet niedrigeres Absatzwachstum
- Neue Fahrzeugplattform bei Tesla in Entwicklung
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