Prime Video: Amazon schiebt jetzt Werbung in seine Inhalte ein
In den USA beginnt Amazon auch bei regulären Bezahlkunden für Prime Video ab sofort Werbung einzublenden, es sei denn, man zahlt für seine Werbefreiheit noch einmal extra. Dadurch, so sind sich Kritiker sicher, wird es schon bald zu einer Kündigungswelle kommen.
Dabei setzt Amazon auf ein Verhältnis von bis zu 3,5 Minuten Werbung pro Stunde. In Deutschland soll es im Übrigen mit der Werbung auch schon bald, genau gesagt am 5. Februar, losgehen. Wer dann auf seinem PC über einen Webbrowser auf Prime Video zugreift, sieht zunächst eine neue Pop-up-Meldung, die ihn darüber informiert, dass der Streamingdienst jetzt "begrenzte Werbung" enthält. Außerdem wird eine Möglichkeit angeboten, die Werbung gegen einen Aufpreis von 2,99 Dollar (3 Euro in Europa) pro Monat abzuschalten.
Die Einblendung von Werbung in Prime Video soll es Amazon ermöglichen, "weiterhin in überzeugende Inhalte zu investieren". Das Unternehmen fügte hinzu, dass diese neue "Funktion" "weniger Werbung als das lineare Fernsehen und andere Streaming-TV-Anbieter" zeigen wird.
Bisher gibt es noch kein automatisches "Kombi"-Angebot, bei dem alle Prime-Vorteile plus Werbefreiheit angeboten werden.
Nachdem Amazon Prime Video zu einem werbegestützten Streamingdienst für zahlende Abonnenten übergegangen ist, gibt es nur noch einen großen Streamingdienst, der Nutzern, die für ein Abonnement bezahlen, keine Werbung aufzwingt: Und das ist Apple TV Plus. Apple bietet allerdings keine vergleichbar gut sortierte Bibliothek an Sendungen und Filmen.
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Siehe auch:
3,5 Minuten Werbung pro Stunde
Das ist zumindest der Tenor der Meldungen in den USA nach dem Start der Prime-Video-Werbung. Wie von Amazon Ende 2023 angekündigt, werden Kunden ab heute zum ersten Mal Werbung vor und während der Filme und Serien sehen.Dabei setzt Amazon auf ein Verhältnis von bis zu 3,5 Minuten Werbung pro Stunde. In Deutschland soll es im Übrigen mit der Werbung auch schon bald, genau gesagt am 5. Februar, losgehen. Wer dann auf seinem PC über einen Webbrowser auf Prime Video zugreift, sieht zunächst eine neue Pop-up-Meldung, die ihn darüber informiert, dass der Streamingdienst jetzt "begrenzte Werbung" enthält. Außerdem wird eine Möglichkeit angeboten, die Werbung gegen einen Aufpreis von 2,99 Dollar (3 Euro in Europa) pro Monat abzuschalten.
Für Prime-Kunden
Diese Gebühr betrifft wohlgemerkt Kunden, die eine bereits kostenpflichtige Amazon Prime-Mitgliedschaft abgeschlossen haben.Die Einblendung von Werbung in Prime Video soll es Amazon ermöglichen, "weiterhin in überzeugende Inhalte zu investieren". Das Unternehmen fügte hinzu, dass diese neue "Funktion" "weniger Werbung als das lineare Fernsehen und andere Streaming-TV-Anbieter" zeigen wird.
Kündigungswelle erwartet
Wie das Wall Street Journal berichtet, könnte die Änderung dazu führen, dass viele Amazon Prime-Mitglieder ihre Mitgliedschaft kündigen, weil sie von den Unterbrechungen in den Filmen und Sendungen genervt sind. Die meisten großen Streamingdienste bieten inzwischen werbefinanzierte Tarife an, allerdings zu weitaus niedrigeren monatlichen Preisen als Amazon Prime Video.Bisher gibt es noch kein automatisches "Kombi"-Angebot, bei dem alle Prime-Vorteile plus Werbefreiheit angeboten werden.
Nachdem Amazon Prime Video zu einem werbegestützten Streamingdienst für zahlende Abonnenten übergegangen ist, gibt es nur noch einen großen Streamingdienst, der Nutzern, die für ein Abonnement bezahlen, keine Werbung aufzwingt: Und das ist Apple TV Plus. Apple bietet allerdings keine vergleichbar gut sortierte Bibliothek an Sendungen und Filmen.
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Zusammenfassung
- Amazon führt Werbung bei Prime Video ein
- Amazon USA beginnt ab sofort
- Start in Deutschland am 5. Februar 2024
- Werbung vermeidbar durch Zusatzzahlung von 3 Euro
- Weniger Werbung als bei TV-Anbietern geplant
- Investition in Inhalte als Begründung genannt
Siehe auch:
- Amazon Prime Video: Werbefrei gegen Bezahlung startet schon bald
- Amazon steigt jetzt in Wettbewerbsschlacht gegen Microsoft ein
- US-Wettbewerbsaufsicht will Amazon mit Monopolklage zerschlagen
- Kostenlos und werbefinanziert: Amazon kündigt Fire TV Channels an
- Kostenlos, aber mit Werbung: Amazon startet neues Streamingportal
Thema:
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