Amazon Prime Video: Werbefrei gegen Bezahlung startet schon bald
Amazons Videodienst ist bislang Teil des Prime-Pakets, und zwar ohne Wenn und Aber. Doch in rund einem Monat wird sich das ändern. Denn das US-Unternehmen hat bestätigt, dass man ab dem 29. Januar 2024 extra bezahlen muss, wenn man die Prime-Inhalte werbefrei sehen will.
Das betrifft auch Amazon, auch wenn Prime Video ein durchaus deutlich anderes Abomodell aufweist. Denn der Versandhändler bietet bei Prime ein ganzes Paket an Services, darunter Versandkostenfreiheit, Foto-Speicherplatz, Prime Reading und noch einiges mehr. Dazu zählt auch mit Prime Video ein vollwertiger Streaming-Dienst, alles zusammen kostet 89,90 Euro pro Jahr oder monatlich 8,99 Euro.
Wer Amazon und viele seiner Dienste nutzt, der wird kaum leugnen können, dass das ein durchaus fairer Deal ist. Doch am 29. Januar 2024 wird der Handels- und Medienriese für Prime Video 2,99 Dollar pro Monat zusätzlich verlangen. Diese Extragebühr ist allerdings optional. Denn wer nicht bereit ist, so viel zu zahlen, der kann weiterhin auf alle Prime Video-Inhalte zugreifen, aber eben nur inklusive Werbung.
Wie The Verge berichtet, hat Amazon seine Kunden per Mail informiert, dass Prime Video-Filme und -TV-Sendung ab Ende Januar "begrenzte Werbung" enthalten werden: "So können wir weiterhin in überzeugende Inhalte investieren und diese Investitionen über einen langen Zeitraum hinweg steigern", erklärt Amazon dazu. "Unser Ziel ist es, deutlich weniger Werbung zu schalten als das lineare Fernsehen und andere Streaming-TV-Anbieter".
Im Rest der Mail macht Amazon Werbung für Prime und hebt hervor, dass der Dienst viele Vorteile bietet. Das ist auch richtig, Nutzer werden über diese Quasi-Preiserhöhung durch die Hintertür aber zweifellos nicht glücklich sein. Wann das auch zu uns kommt, ist bisher nicht bekannt, am Ob dürfte es aber kaum Zweifel geben.
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Siehe auch:
Werbung erobert das Streaming
2023 war das Jahr, in dem die Werbung endgültig im Streaming-Geschäft angekommen ist. Denn die meisten großen Dienste - darunter Netflix - haben eine entsprechende Abo-Schiene eingeführt. Das bedeutet, dass man die jeweiligen Inhalte in einem deutlich günstigeren Abonnement zu sehen bekommt, man aber mit Reklame und entsprechenden Unterbrechungen leben muss.Das betrifft auch Amazon, auch wenn Prime Video ein durchaus deutlich anderes Abomodell aufweist. Denn der Versandhändler bietet bei Prime ein ganzes Paket an Services, darunter Versandkostenfreiheit, Foto-Speicherplatz, Prime Reading und noch einiges mehr. Dazu zählt auch mit Prime Video ein vollwertiger Streaming-Dienst, alles zusammen kostet 89,90 Euro pro Jahr oder monatlich 8,99 Euro.
Wer Amazon und viele seiner Dienste nutzt, der wird kaum leugnen können, dass das ein durchaus fairer Deal ist. Doch am 29. Januar 2024 wird der Handels- und Medienriese für Prime Video 2,99 Dollar pro Monat zusätzlich verlangen. Diese Extragebühr ist allerdings optional. Denn wer nicht bereit ist, so viel zu zahlen, der kann weiterhin auf alle Prime Video-Inhalte zugreifen, aber eben nur inklusive Werbung.
Wie The Verge berichtet, hat Amazon seine Kunden per Mail informiert, dass Prime Video-Filme und -TV-Sendung ab Ende Januar "begrenzte Werbung" enthalten werden: "So können wir weiterhin in überzeugende Inhalte investieren und diese Investitionen über einen langen Zeitraum hinweg steigern", erklärt Amazon dazu. "Unser Ziel ist es, deutlich weniger Werbung zu schalten als das lineare Fernsehen und andere Streaming-TV-Anbieter".
Im Rest der Mail macht Amazon Werbung für Prime und hebt hervor, dass der Dienst viele Vorteile bietet. Das ist auch richtig, Nutzer werden über diese Quasi-Preiserhöhung durch die Hintertür aber zweifellos nicht glücklich sein. Wann das auch zu uns kommt, ist bisher nicht bekannt, am Ob dürfte es aber kaum Zweifel geben.
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Zusammenfassung
- Amazons Videodienst wird ab 29.01.2024 nicht mehr von Haus aus werbefrei sein
- Prime-Inhalte ab Ende Januar mit "begrenzter Werbung" versehen
- Für werbefreies Prime Video fallen zusätzlich 2,99 Dollar pro Monat an
- Prime-Paket beinhaltet viele Services für rund 90 Euro jährlich
- Amazon betont Investition in Inhalte als Grund für Werbeeinführung
- Kundenunzufriedenheit über versteckte Preiserhöhung erwartet
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Thema:
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