Floppys in Behörden: Die letzte Bastion der Disketten ist gefallen
Disketten alias Floppys sind heute längst ausgestorben, es gibt auch keinen technischen Grund, diese beizubehalten. Dennoch gibt es, wie so oft, "gallische Dörfer", die sich dem entgegensetzen. Dazu zählte Japan. Denn dort gab es ein Gesetz, das Floppys am Leben erhielt.
Bereits Mitte 2022 hat die japanische Regierung angedeutet, dass man diese Praxis abschaffen will. Ein Minister fragte sich damals öffentlich, was viele, wenn nicht sogar alle an dieser Stelle denken dürften: "Wo kann man heute noch Disketten kaufen?" Er beeilte sich, zu betonen, dass man diese Notwendigkeit schnell abschaffen werde. "Schnell" bedeutet in diesem Fall eineinhalb Jahre später und das bedeutet auch nicht, dass das sofort passiert.
Denn der Beschluss der Umstellung bedeutet nicht, dass diese auch unmittelbar umgesetzt werden kann. Denn dem Bericht zufolge kann es "eine Weile dauern", bis die Hunderten offiziellen Vorgänge geändert worden sind, die eine derartige Medien-Beigabe erfordern.
Auch wenn dieser Floppy-Einsatz in seinem Umfang sicherlich einzigartig ist, so ist es nicht der einzige Fall dieser Art. Denn es gibt immer wieder einzelne Bereiche, wo Floppys erforderlich sind - und das hat zur Folge, dass es in den USA auch noch zumindest einen Shop gibt, der Disketten verkauft. Das sind wie erwähnt Einzelfälle, die von der Luftfahrt über das Gesundheitswesen bis hin zu Retro-Computer-Nutzern reichen.
Siehe auch:
Anträge auf veralteten Datenträgern vorgeschrieben
Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie schrieb bisher nämlich vor, dass bestimmte Anträge bzw. zusätzliches Material auf einem solchen Datenträger eingereicht werden müssen. Laut einem Bericht von Tom's Hardware gab es bis in jüngster Vergangenheit etwa 1900 offizielle behördliche Antragsverfahren für Firmen, die so etwas erforderten. Demnach müssen Unternehmen Disketten oder CD-ROMs mit zusätzlichen Daten einreichen.Bereits Mitte 2022 hat die japanische Regierung angedeutet, dass man diese Praxis abschaffen will. Ein Minister fragte sich damals öffentlich, was viele, wenn nicht sogar alle an dieser Stelle denken dürften: "Wo kann man heute noch Disketten kaufen?" Er beeilte sich, zu betonen, dass man diese Notwendigkeit schnell abschaffen werde. "Schnell" bedeutet in diesem Fall eineinhalb Jahre später und das bedeutet auch nicht, dass das sofort passiert.
Denn der Beschluss der Umstellung bedeutet nicht, dass diese auch unmittelbar umgesetzt werden kann. Denn dem Bericht zufolge kann es "eine Weile dauern", bis die Hunderten offiziellen Vorgänge geändert worden sind, die eine derartige Medien-Beigabe erfordern.
Auch wenn dieser Floppy-Einsatz in seinem Umfang sicherlich einzigartig ist, so ist es nicht der einzige Fall dieser Art. Denn es gibt immer wieder einzelne Bereiche, wo Floppys erforderlich sind - und das hat zur Folge, dass es in den USA auch noch zumindest einen Shop gibt, der Disketten verkauft. Das sind wie erwähnt Einzelfälle, die von der Luftfahrt über das Gesundheitswesen bis hin zu Retro-Computer-Nutzern reichen.
Zusammenfassung
- Disketten waren in Japan für Anträge vorgeschrieben
- 1900 behördliche Verfahren erforderten Floppys
- Regierung will Praxis seit Mitte 2022 abschaffen
- Umstellung der Vorgänge kann dauern
- In den USA existiert noch ein Disketten-Shop
- Floppys in einzelnen Bereichen weiterhin nötig
- Einsatz reicht von Luftfahrt bis Retro-Computer
Siehe auch:
- Disketten-Händler: Mein größter Kunde ist die Luftfahrt-Branche
- Behördengänge: Japan sagt jetzt der Diskette den Kampf an
- Windows 11 unterstützt nach wie vor 5,25-Zoll-Disketten-Laufwerke
- Boeing 747-400: Wichtige Updates erfolgen über 3,5-Zoll-Disketten
- 18 Jahre Schrank nicht geöffnet: Gerst findet Disketten auf der ISS
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